Apple hat neue Funktionen für seine Services vorgestellt, die mit den kommenden 27er-Softwareversionen im Herbst erscheinen sollen. Die Neuerungen betreffen unter anderem Apple Karten, „Wo ist?“, Apple Wallet, Apple Pay, Podcasts, iCloud, Music und Fitness+.
Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst lässt und für wen er die richtige Wahl ist: unser ausführlicher Test.
- Apple erweitert im Herbst zahlreiche Services mit den 27er-Softwareversionen
- Apple Karten bekommt ein detailreicheres Flyover und in den USA neue „Local Lists“
- „Wo ist?“ erlaubt künftig genauer befristete Standortfreigaben
- Apple Wallet kann Rechnungen per Apple Intelligence und Apple Cash aufteilen
- iCloud, Podcasts, Music und Fitness+ erhalten ebenfalls neue Funktionen
Da es sich um eine offizielle Ankündigung handelt, sind die Funktionen grundsätzlich bestätigt. Apple weist allerdings darauf hin, dass sich einzelne Funktionen noch ändern können und nicht alle Neuerungen in allen Sprachen oder Regionen verfügbar sein werden.
Mehr Details in Apple Karten
Apple Karten erhält ein überarbeitetes Flyover-Erlebnis. Dabei kombiniert Apple Luftaufnahmen mit KI-gestützten Verfahren, um ausgewählte Städte detailreicher darzustellen. Die Funktion richtet sich vor allem an Nutzerinnen und Nutzer, die Reiseziele vorab erkunden oder Städte aus der Vogelperspektive ansehen möchten.
Flyover ist eine Kartenansicht von Apple, die Städte und Orte aus der Luft zeigt. Nutzerinnen und Nutzer können sich damit Gebäude, Straßen und Sehenswürdigkeiten aus einer dreidimensional wirkenden Perspektive ansehen.
Neu ist außerdem „Local Lists“. Die Funktion zeigt in Apple Karten lokal relevante Listen mit Orten an, etwa Restaurants oder Ausflugsziele. Apple startet diese Neuerung zunächst in den USA. Die Empfehlungen basieren laut Unternehmen auf intelligent ausgewerteten Trends, sollen aber nicht einzelnen Personen zugeordnet werden.
„Wo ist?“ bekommt mehr Kontrolle beim Teilen
Auch „Wo ist?“ wird erweitert. Standortfreigaben lassen sich künftig genauer befristen. Nutzerinnen und Nutzer können ihren Standort für eine bestimmte Anzahl von Minuten, Stunden oder Tagen teilen oder ein konkretes Datum samt Uhrzeit als Ende der Freigabe festlegen.
Praktisch ist zudem eine neue Pausenfunktion: Das Teilen des Standorts kann für bestimmte Personen bis zum Ende des Tages ausgesetzt werden. Auf der Apple Watch führt Apple außerdem eine vereinheitlichte „Wo ist?“-App ein, die die bisherigen Apps zum Suchen von Geräten, Objekten und Personen ersetzt.
Wallet teilt Rechnungen per Apple Intelligence
Eine der auffälligeren Neuerungen betrifft Apple Wallet. Mit iOS 27 soll es möglich werden, Rechnungen über Apple Cash und Apple Intelligence aufzuteilen. Dafür kann ein Beleg mit der iPhone-Kamera gescannt oder als Foto verwendet werden. Anschließend erkennt das System einzelne Positionen auf der Rechnung.
Die Beteiligten können ihre jeweiligen Posten auswählen. Apple Wallet berechnet dann den Anteil inklusive Steuern und Trinkgeld. Die Funktion ist laut Apple in Nachrichten, in Wallet sowie über Visuelle Intelligenz verfügbar.
Außerdem können Nutzerinnen und Nutzer physische Karten mit Barcode künftig in Apple Wallet speichern, etwa Mitglieds- oder Treuekarten. Die Karten lassen sich später auf dem iPhone oder der Apple Watch als Barcode oder QR-Code vorzeigen.
Apple Pay und Tap to Pay werden überarbeitet
Apple Pay erhält ein neues Design für Zahlungen im Web und in Apps. Nutzerinnen und Nutzer sollen einfacher zwischen Karten wechseln und zusätzliche Informationen wie Kontostände, Prämienguthaben oder Optionen zum späteren Bezahlen sehen können, sofern die jeweilige Karte diese Angaben unterstützt.
Für Händler erweitert Apple Tap to Pay auf dem iPhone um „Tap to Share“. Kundinnen und Kunden können damit Informationen wie E-Mail-Adresse, Lieferadresse oder Treuedaten mit einem teilnehmenden Händler teilen. Zusätzlich sollen sie in Echtzeit sehen können, welche Artikel sich im Warenkorb befinden.
Podcasts, iCloud und Music erhalten neue Funktionen
Apple Podcasts bringt Videopodcasts stärker auf Mac und tvOS. Auf dem Mac unterstützt die Wiedergabe künftig unter anderem Bild-in-Bild. Auf tvOS wird die App überarbeitet und soll Videopodcasts besser für den Fernseher aufbereiten. Neu ist außerdem eine genauere Suche innerhalb einzelner Sendungen.
Bei iCloud überarbeitet Apple geteilte Alben. Sie unterstützen künftig Fotos in voller Auflösung, zusätzliche Dateiformate, Emoji-Reaktionen und temporäre Alben. Auch Personen ohne Apple Gerät sollen über das Web beitreten und Bilder hinzufügen können.
Apple Music erweitert die Übersetzung von Songtexten um sieben neue Sprachpaare, darunter Englisch zu Deutsch. Die Aussprachehilfe für Songtexte wird ebenfalls ausgebaut. Zusätzlich bringt Apple Lossless Audio und Hi-Res Lossless Audio auf tvOS, sofern kompatible externe Lautsprecher verwendet werden.
Fitness+ startet neues Programm
Bei Apple Fitness+ ergänzt Apple das Angebot um „Strong Through Menopause“. Das dreiwöchige Programm kombiniert Yoga- und Krafttrainingseinheiten und richtet sich an Nutzerinnen in der Perimenopause und Menopause. Es knüpft an die neue Unterstützung für Perimenopause und Menopause im Zyklusprotokoll von iOS 27 an.
Die neuen Funktionen stehen laut Apple ab sofort im Apple Developer Program zum Testen bereit. Eine öffentliche Beta soll im kommenden Monat folgen. Die finale Veröffentlichung ist für Herbst 2026 als kostenloses Softwareupdate geplant.








