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Spiele-Kurztest: Sengoku

Sengoku versetzt den Spieler in das Nippon des 15. Jahrhunderts. Japan ist zersplittert, und zahlreiche Fürsten ringen um die Macht. Ziel des Spieles ist es, mindestens 50 Prozent der über 300 Provinzen zu kontrollieren. Sengoku gibt verschiedene Startpunkte vor, die sich lediglich in der Größe des eigenen Clans unterscheiden.

Der Clan besteht aus dem älteren Oberhaupt, in dessen Rolle man schlüpft, und der Verwandtschaft, den eigenen Vasallen sowie einem Zeremonienmeister, der die diplomatischen Beziehungen verwaltet, und einen Waffenmeister, der Soldaten rekrutiert. Die Mitglieder und „Angestellten“ sollte man im Auge behalten. Wird jemand zu oft übergangen, kann er sich vom Clan abwenden oder gar einen konkurrierenden Clan eröffnen. Damit alles in der Familie bleibt, sollte rechtzeitig ein geeigneter Nachfolger ausgesucht werden. Verhängnisvoll, wenn man das nicht rechtzeitig in Angriff genommen hat.

Jede Figur hat im Spiel diplomatische oder soldatische Fähigkeiten, die es zu berücksichtigen gilt. Provinzen werden entweder militärisch übernommen oder durch geschicktes Ränkeschmieden auf die eigene Seite gezogen und müssen danach verwaltet und ausgebaut werden. Insgesamt ein sehr komplexes Strategiespiel, bei dem man auch mit verwirrenden Menüstrukturen zu kämpfen hat. Die Faszination von Sengoku erwächst, wie bei seinen Quasi-Vorgängern Hearts of Iron und Europa Universalis, aus der enormen Komplexität.

Fazit

Nachschub für Hardcore-Strategen.

Thomas König

Testergebnis
ProduktnameSengoku
HerstellerVirtual Programming
Preis15,99 €
SystemvoraussetzungenOS X 10.6.8, 1,8 GHz Intel Core Duo, 2 GB RAM, 512 MB VRAM
Bewertung
2.3
gut
 

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