Drobo und DroboShare

Der richtige Anschluss

Die Geschwindigkeit des Drobo variiert sowohl mit der Wahl der Festplatten, als auch mit der verwendeten Schnittstelle. Die höchsten Übertragungsraten erreicht man – sofern vorhanden – mit einem FireWire-800-Anschluss. Bei aktuellen Macs hat Apple anscheinend deutlich am USB-2.0-Anschluss nachgebessert, so dass die Transferraten von USB 2.0 und Firewire 400 annähernd gleich sind. Vom Betrieb an einem USB-Hub rät Data Robotics allerdings wegen der damit verbundenen Geschwindigkeitseinbußen ab. Die Lautstärke des Drobo hängt primär von den verwendeten Festplatten und deren Anzahl ab. Im Alltag ist lediglich ein leises Summen zu hören.

DroboShare und Time Machine

Leopard-Anwender sollten wissen, dass DroboShare aktuell nicht in Verbindung mit Time Machine funktioniert, ein direkt an den Mac angeschlossener Drobo funktioniert natürlich tadellos als Time-Machine-Laufwerk.

Mit DroboShare ans Netz

Wer mehrere Computer sein Eigen nennt, wird sich schnell wünschen, dass man Daten untereinander teilen kann, ohne dabei alle Rechner einschalten zu müssen. Die Lösung hierfür ist ein so genanntes Network Attached Storage oder kurz NAS. Dabei werden die Festplatten an ein existierendes Netzwerk angebunden. Für den Drobo gibt es für diesen Zweck ein eigenes, optisch und funktional angepasstes Gerät namens „DroboShare“. Auch dessen Installation ist denkbar einfach. Der Anschluss ans Netz erfolgt über (Gigabit-)Ethernet, die Verbindung zwischen dem Drobo und DroboShare übernimmt ein kurzes USB-2.0-Kabel. An den kleinen Netzwerkverteiler können bis zu zwei Drobos gleichzeitig angeschlossen werden. Auf ein integriertes WLAN-Modul hat man aufgrund der zu geringen Transferrate von kabellosen Netzen gezielt verzichtet. Während ein Drucker problemlos mit der schmalen Bandbreite betrieben werden kann, wird die Übertragung von großen Datenmengen per WLAN nämlich schnell zum Geduldspiel.

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Mangelhafte Datensicherheit?
Was für eine schamlose Untertreibung!

Man muss nur mal in Google nach "drobo problem" suchen, dann wird man unendlich viele Leute finden, die mit diesem System extrem schlechte Erfahrungen machen mussten.
Ein Bekannter von mir ist Photograph und hat mir per Email folgendes geschrieben:
"This seem right, as Drobo, in all their stupid wisdom, 'a la Apple' black box, does not allow the user to stop the re-mapping. I should have known when there was no visible interface, on/off switch with proper shut down, or that the activity light was hidden from the user. When it automatically remaps it would over write the data and damage any files that needed recovery. The whole system is a real fiasco in my book. Hundreds of unsuspecting users giving full faith to a flawed system. My issue, is that Drobo should have partnered with a data recovery outfit and created a REAL recovery module. If you look carefully at the drive, you realize that it would never pass DIN specifications.
I have two Drobos, and using them only to play music and as toy drives. Serious storage will be done on another system, NOT DROBO!"

Dafür eine sehr gute Bewertung zu geben zeugt von schlechter Recherche!

Sehr gute Konkurenzprodukte gibts auch von Synology. Die besitzen neben http, ftp, telnet, ssh, torrent auch eine Time Machine Unterstützung.
Geräte gibts vom Home User bis zum high end user.
Kann ich nur empfehlen.

Einmal mehr besticht die MacLife.de im Consumer-Bereich durch oberflächliches ankratzen der Materie und dem völligen Vernachlässigen der Fakten. Anstelle von Zahlen sprechen wieder nur Geplänkel und Floskeln - was die technisch versiertere Kundschaft noch lauter aufstöhnen und sich abwenden lässt.

Es fehlen jegliche Art von Benchmarks in dem Artikel, ganz zu schweigen der Klärung von Gerüchten wie "Datenverlust auf Drobos". Im Twitter lassen sich speziell hierzu eine Masse an Aussagen finden, welche allesamt negativ für Drobo ausfallen. Natürlich haben diese Anwender ihre Drobos aber auch nicht nur einem zwei-Tage-Test unterzogen und auf Oberflächlichkeiten geachtet, wie die Redaktion in diesem Falle.

Durch solche Blauäugigen berichte werden jedoch nicht-versierte Leser dazu ermuntert überteuerte Hardware-Komponenten zu kaufen, mit welchen sie im schlimmsten Falle kompletten Datenverlust erleiden können.

Eine sehr schwache Leistung der Redaktion - erneut.

Mfg.

Lieber devilx,

ich verstehe die Aufregung nicht. Im Büro läuft ein Drobo (über 1 Jahr) und privat nun auch schon fast ein halbes Jahr. Kein Grund zur Klage. Ich würde mir wieder die Kisten kaufen.

Gruß Cebulon

Es ist immer dasselbe: negative Kommentare finden sich ohne Probleme, denn unzufriedene DAUs gibt's überall!

Wer aber mit einer Hardware zufrieden ist, freut sich daran und hat wenig exhibizionistische Ambitionen...

Ich arbeite seit einem Jahr mit 2 Drobo Pro (also mit je 8 Slot's) und bin sehr damit zufrieden.

Der Bericht über Drobo schildert ein gutes Produkt - es hat bislang bei mir gut gearbeitet.
Allerdings wurde mir klar: für anspruchsvolle Datenvolumina ist dieser Typ von Platte zu langsam. Daher muss man warnen, wenn man dies für derartige Arbeiten einsetzen will: Beispiel ist eine Bibliothek von Aperture mit 650GB. Das lässt sich schlichtweg auf dem Drobo nicht bearbeiten. Eine Firewire 800 ist dazu um ein mehrfaches schneller. Ich spreche hier von Wartezeiten bis zu 6 Minuten zum Öffnen der Bibliothek - auf der Firewire 800 Platte dauert es ca. 1 Minute (auf einer internen Platte noch schneller).
Daher: gut für kleinere Dateien oder als Backup.

habe mir erst den Drobo gekauft. Mit 4 Festplatten und einem Speichervolumen von über 2 TB. Betrieben von einem Mac. Zunächst formatiert mit HFS.

Die Nutzung mit FW800 und Time Machine ist nur mit viel Geduld möglich. Teilweise ist ein weiter Zugriff auf die Daten dann nicht möglich. Hier bin ich wieder auf eine lokale USB Platte gewechselt, die es besser tut.

Große Datenmengen verträgt das Gerät überhaupt nicht.
Die Wartezeiten beim öffenen eines Ordners sind absolut nicht Zeitgemäß. MP3 und Fotos konnten nicht verwaltet werden.

Das schlimmste aber ist, dass der Drobo auch ohne Aktivitäten von mir immer wieder - über Stunden - Plattenzugriffe vollzog. Dies machte mich ganz kribbelig, weil ich nicht verstehe wozu das gut sein soll.

Dann folgte der Kauf des Drobo-Share 'Zugehör-Netzwerk-Adapters'.

Ein Wechsel vom Zugriff über FW800 und Drobo-Share ist rein nicht denkbar. Nach dem Wechsel war das Gerät über Stunden nicht ansprechbar. Die Datenzugriffe rissen nicht ab.

Jetzt habe ich die Festplatten auf Linux EXT Format eingestellt, greife nur noch über das Netzwerk zu um gelegentlich darauf zu zugreifen.

Dafür im Grunde viel zu teuer - dafür.

Daher mein Rat an alle die damit große Datenmengen sicher verwalten wollen, sucht euch eine bessere Lösung.

Das eigentliche große Problem ist doch bei solchen Testberichten, dass Langzeit- Tests nicht stattfinden. Als prominentestes Beispiel fällt mir da das deutsche Institut Stiftung Warentest ein. Dort werden Produkte auch nur über kurze Zeit getestet. Und wenn das Produkt in dieser Zeit gut abschneidet, erhält es eine Bestnote. Doch für andere viele nicht nachvollziehbar. Denn langfristig gesehen und mit zunehmenden Anspruch und Funktionalität des Produkts der Endkonsumenten bekommt es eben keine Bestnote mehr und daher sind die Noten oft nicht nachvollziehbar.

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