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MacBook Pro 16" im Mac-Life-Test

Test: MacBook Pro 16 (2019) – zwei Wochen mit dem neuen XXL-MacBook und alle Tasten gehen noch

Es gibt viel zum neuen MacBook Pro mit 16-Zoll-Display zu erzählen. Aber wir wissen natürlich, was alle hören wollen. Zumindest nach zwei Wochen können wir sagen: alle Tasten funktionieren noch. Wobei sich hier ein abschließendes Urteil nach so kurzer Zeit natürlich verbietet. Unterm Strich ist Apples jüngstes MacBook eine echte Profi-Maschine, die ihresgleichen sucht.

Wenn man sich das neue MacBook Pro anschaut, dann fällt als erstes das namengebende Display auf. Statt zuvor 15,4 Zoll misst es nun 16 Zoll in der Diagonalen und bietet eine native Auflösung von 3072×1920 Pixel. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 226 PPI (Pixel per inch, Pixel pro Zoll). Im Vergleich dazu das nun nicht mehr zu kaufende und zuletzt im Frühjahr aktualisierte MacBook Pro 15,4“: 2880×1800 Pixel bei 220 PPI. Apples Displays gehören seit Jahren zu den besten, die man kaufen kann, und daran ändert sich auch Ende 2019 nichts. Helligkeit und Farbraum sind zum Vorgängermodell unverändert und immer noch top. Verkniffen hat es Apple sich, die Display-Ecken wie bei aktuellen iPhone- oder iPad-Pro-Modellen abzurunden. Vielleicht sehen wir das ja im nächsten Jahr.

Die neue Tastatur ähnelt dem Magic Keyboard des iMac und erbt sogar diesen Namen. Und sie hat eine eigene Escape-Taste.
Die neue Tastatur ähnelt dem Magic Keyboard des iMac und erbt sogar diesen Namen. Und sie hat eine eigene Escape-Taste. (Bild: Apple)

Die Tastatur des neuen MacBook Pro 16-Zoll (2019)

Haben Sie sich in den vergangenen drei Jahren aktuelle MacBook-Modelle angeschaut oder gar eins gekauft? Dann wird Ihnen bei der Inspektion des neuen MacBook Pro 16“ als nächstes die Tastatur auffallen. Denn hier hat Apple sich entschlossen, fast vollständig zurückzurudern: es gibt wieder Tasten, die mit einem Scherenmechanismus funktionieren, es gibt wieder eine echte Escape-Taste und sogar bei der Anordnung der Pfeiltasten ist man zum klassischen „umgekehrten T“ zurückgekehrt.

Aber eins nach dem anderen: Mit dem 12-Zoll-MacBook (dem ohne Namenszusatz) hatte Apple eine neue ultraflache Tastatur eingeführt, deren Tasten sich mittels einer neuen Mechanik bewegen ließen. Diese hatte zwei Flügel und wurde auf den Namen Butterfly, also Schmetterling getauft. Ein Schritt, der Apples-Fans unmittelbar in zwei Lager spaltete. Denn die Tasten waren nicht nur flach, sondern hatten auch einen extrem kurzen Tastenhub von 0,5 Millimeter. Die einen fanden das Tippgefühl darauf katastrophal, die anderen großartig. Ich selbst gehörte nach etwa zwei Tagen Umgewöhnungszeit ins Fan-Lager der Butterfly-Tastatur. Bis heute mag ich den kurzen Tastenhub und ich mag das Plus an Stabilität, das der neue Mechanismus diesen Tasten verleiht. So sehr, dass ich dafür auch das etwas lautere Tippgeräusch akzeptiere. Die neue Tastatur im MacBook Pro 16“ ist wieder merklich leiser geworden, wie unter anderem Joana Stern vom Wallstreet Journal in einem Video belegt:

Das Problem der Schmetterlings-Tasten war allerdings weder der kurze Tastenhub, noch das laute(re) Tippgeräusch: Die Tastatur war nicht zuverlässig. Schon bald nach der Einführung machten vermehrte Meldungen von nicht mehr funktionierenden Tasten die Runde. Tasten, die entweder gleich mehrere Anschläge auslösten oder den Dienst komplett versagten. Einzelfälle. Immerhin verkauft Apple Millionen von diesen Laptops, da ist es vollkommen klar, dass ab und an mal was kaputt geht. Leider für Apple und alle Kunden blieb es nicht bei Einzelfällen und auch in der Redaktion der Mac Life waren gleich mehrere Geräte betroffen – eins sogar gleich doppelt.

Damit soll nun Schluss sein. Apple hat sich bei der neuen Tastatur für das MacBook Pro von der eigenen iMac-Tastatur, dem Magic Keyboard inspirieren lassen. Das ist nicht nur technisch eine weise Entscheidung, sondern auch aus Marketingsicht ein cleverer Schachzug. „Jetzt mit Magic Keyboard, der Tastatur, die ihr alle seid Jahren liebt und die super zuverlässig ist“, ist die bessere Botschaft als „Diesmal haben wir die Probleme wirklich in den Griff bekommen, bitte glaubt uns.“

In der Praxis heißt das zum Beispiel, dass die neuen Tasten einen doppelt so langen Tastenhub (1 Millimeter statt zuvor 0,5) haben. Was nach einer lächerlich geringen Differenz klingt, ist für das Tippgefühl ein gewaltiger Unterschied. Als jemand, der in den letzten drei Jahren viel Zeit mit der Butterfly-Tastatur verbracht hat, fühlte sich das erste Tippen fast wie auf einer Schreibmaschine an. Zugegeben: nur für die ersten vier, fünf Minuten. Danach stellte sich ein, was mir eine Apple-Produkt-Managerin bereits in einem Hintergrundgespräch zum neuen MacBook Pro prophezeit hatte: es fühlt sich richtig an. Apple habe viel Zeit investiert, um herauszufinden, was der perfekte Druckpunkt, der perfekte Tastenanschlag sei. Und nach zwei Wochen der Nutzung eben jener Tastatur kann ich bestätigen, dass man das durchaus merkt.

Bei der Gelegenheit hat Apple auch gleich die Größe der einzelnen Tasten, sowie den Abstand zwischen den Tasten angepasst. Wirklich sichtbar ist das nur im direkten Vergleich, beim Tippen aber merkt man beides schnell deutlich.

So sehr Apple die neue Tastatur auch lobt, so sehr ist man auch noch nicht bereit, die Butterfly-Tastatur zu schelten. Wie könnte man auch? Schließlich verkauft Apple noch nagelneue MacBook-Modelle mit eben diesen Schmetterlingstasten. Inzwischen in der dritten Generation, die offenbar deutlich weniger fehleranfällig, jedoch längst nicht in der Lage ist, verspieltes Vertrauen zurückzugewinnen.

Nach zwei Wochen kann natürlich niemand behaupten, dass Apple mit der neuen Tastatur alle Zuverlässigkeitsprobleme gelöst hat. Sehr wohl aber können wir bestätigen, dass Apple zugehört hat und viele Schritte unternommen hat, um hier zurück zu alter Stärke zu finden.
Gleichwohl gibt es bereits erste Nutzer mit klemmenden Tasten in ihrem MacBook Pro 16“ – hoffen wir mal, dass es diesmal wirklich Einzelfälle sind.

Apple jedenfalls scheint genau davon überzeugt zu sein. Schließlich gilt Apples Keyboard-Austauschprogramm, das für die MacBook-Modelle der vergangenen Generationen vier Jahre ab Kaufdatum gilt, nicht für dieses neue Modell.

Neu ist auch der von der Touch Bar losgelöste Ein-/Ausschalter mit Touch-ID-Sensor.
Neu ist auch der von der Touch Bar losgelöste Ein-/Ausschalter mit Touch-ID-Sensor. (Bild: Apple)

MacBook Pro 16-Zoll: Touch Bar und Touch ID

Mit der neuen Tastatur hat Apple auch gleich die Touch Bar verändert. Sie besteht nun aus drei Elementen und nicht länger aus einem einzigen Streifen. Die eigentliche Touch Bar ist ein wenig geschrumpft, funktioniert aber wie gewohnt und ist auch immer noch nicht ganz bugfrei. Sowohl bei meinem MacBook Pro von 2017, das ich im täglichen Einsatz habe, wie auch bei diesem brandneuen MacBook Pro 16“ friert die Touch Bar gelegentlich ein. Beheben lässt sich das fast immer durch das kurzzeitige Wechseln der aktiven App.

Rechts von der Touch Bar sitzt jetzt eine Ein-/Ausschalttaste, die zugleich auch den Touch-ID-Sensor beherbergt. Links neben der Touch Bar sitzt nun eine echte Escape-Taste, die vor allem Programmierer schmerzlich vermisst hatten. Insgesamt sieht die Touch-Bar-Zeile nun weit weniger symmetrisch, dafür aber funktionaler aus. Wobei man über den Sinn und Unsinn der eigentlichen Touch Bar weiterhin vortrefflich streiten kann. Ich kenne einige Menschen, die sie für eine der besten Neuerungen seit Jahren im Bereich der Mobil-Macs halten. Ich gehörte die vergangenen Jahre über ins andere Lager, in dem sich die Menschen versammeln, die die Touch Bar den „Erweiterten Control Strip“, also die bekannten Funktionstasten etwa für die Änderung der Helligkeit oder der Lautstärke, anzeigen lassen. Allerdings muss ich anmerken: Ich habe einen redaktionsinternen Systemwechsel zum Anlass genommen, mein MacBook Pro komplett neu aufzusetzen und mich dazu entschieden, die Touch Bar zumindest eine Zeit lang so zu benutzen, wie Apple es gerne hätte. Ein Experiment, über das bestimmt noch ausführlich in unserem Podcast „Schleifenquadrat“ berichtet werden wird.

Die neuen Prozessoren sind die, die wir schon vom Mai-Upgrade kennen.
Die neuen Prozessoren sind die, die wir schon vom Mai-Upgrade kennen. (Bild: Apple)

Ausstattung und Performance des MBP 16 (2019)

Das neue 16-Zoll-MacBook-Pro ist gleichzeitig auch das neue „große“ MacBook Pro und ersetzt das 15,4-Zoll-Gerät in Apples Line-up. Mit einem Preis von 2.700 Euro für das Basismodell liegt es mit dem Vorgänger gleichauf. Für diesen Einstiegspreis bekommt man einen i7-Prozessor der neunten Generation, der mit 6 Kernen ausgestattet ist, die wiederum mit 2,6 GHz getaktet sind. Außerdem gibt es 16 GB Arbeitsspeicher, eine 512 GB fassende SSD, sowie eine „Radeon Pro 5300M“-Grafikkarte von AMD mit 4 GB Videospeicher.

Als zweites Standardmodell bietet Apple daneben ein MacBook Pro mit i9-Prozessor und 8 Kernen mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz an. Für dann 3.200 Euro verdoppelt Apple die SSD-Kapazität auf 1 TB. Während der Arbeitsspeicher gleich bleibt, erhält die Grafikabteilung ein Upgrade auf die „Radeon Pro 5500M“. Mit einigen Zusatzoptionen – namentlich: 64 GB Arbeitsspeicher, 8 TB SSD-Speicherplatz und einem 8-Kern-Prozessor mit 2,4 GHz Taktfrequenz – kommt man auf einen maximal fälligen Betrag von 7.140 Euro. Wobei den Löwenanteil des Aufpreises das SSD-Upgrade frisst. Der Sprung von 1 TB auf 8 TB kostet 2.640 Euro.

Wer genau hinschaut, sieht, dass Apple die gleichen Prozessoren verbaut, die auch seit Mai 2019 bereits im 15,4-Zoll-Gerät verfügbar waren. Es sind nach wie vor die besten Prozessoren, die Intel für mobile Rechner im Angebot hat. Trotzdem ist es ein merkwürdiges Gefühl, dass ein eindeutig großes Update eines Apple-Computers nicht auch mit einem Sprung in der Prozessortechnologie einhergeht. Aber solche Merkwürdigkeiten werden uns wohl noch länger begleiten, bis Apple sich entscheidet, Intel den Rücken zu kehren und auch in Macs auf eigene Prozessoren zu setzen.

Ein neues Thermal-System ermöglicht eine deutliche Leistungssteigerung.
Ein neues Thermal-System ermöglicht eine deutliche Leistungssteigerung. (Bild: Apple)

Trotz der „alten“ Prozessoren gibt es deutliche Leistungssteigerungen zu vermelden. Diese sind vor allem auf die Ingenieure von Apple zurückzuführen. So wurde für das neue MacBook Pro ein komplett neues Thermal-System konstruiert, dass es dem Prozessor erlaubt, länger unter Volllast zu laufen und auch den Grafik-Chip schneller operieren lässt.

Was Apple darüber hinaus definitiv noch gerne hätte anpassen dürfen: die FaceTime-Kamera. Diese ist seit Jahren gleich geblieben, bietet seit Jahren eine 720p-Auflösung und funktioniert seit Jahren bei auch nur leicht suboptimalen Lichtverhältnissen eher leidlich. Klar, im „Deckel“ des MacBook Pro ist weniger Platz als in einem iPhone, um dort ein grandioses Kamerasystem unterzubringen. Aber dennoch: die aktuell verbaute FaceTime-Kamera wird weder Apples eigenen Ansprüchen noch denen derjenigen, die mehrere tausend Euro für diese Maschine bezahlen sollen, gerecht.

Lautsprecher und Mikrofon

Schon sehr lange habe ich nicht mehr vor einem Laptop gesessen und mir gedacht: ganz cooles Gerät eigentlich – aber die Lautsprecher müssten besser sein.

Die Lautsprecher in Apples jüngsten MacBooks waren durchaus gut und wie viele andere auch habe ich mich über die Jahre damit abgefunden, dass so richtig guter Klang aus Laptops genauso wenig möglich sein wird, wie aus diesen ultraflachen Fernsehern. Lautsprecher müssen nicht nur günstig sein, man gibt ihnen auch keinen Raum zum Schwingen und Klingen.

Apple überrascht hier mit dem MacBook Pro 16“ deutlich. Schon seit Jahren waren Vergleiche von Apple-Lautsprechern zu denen in Windows-PCs in der Regel von katastrophalen Ergebnissen für die PC-Fraktion geprägt. Für dieses neue MacBook hat man sich in Apples Laptop-Team einmal näher angeschaut, was das HomePod- und das AirPods-Team eigentlich so den lieben langen Tag über macht und davon gelernt, beziehungsweise sie (vermutlich) gleich mit ins Boot geholt. Das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen! Ich kenne viele Menschen, die deutlich schlechter klingende Musikanlagen ihr Eigenen nennen.

Persönlich gebe ich viel auf guten Klang und hätte keine Schwierigkeiten damit, das MacBook Pro 16“ als Musikanlage in kleineren Räumen zu verwenden. Ja, es mangelt an Bassleistung. Aber für zwischendurch sind diese Lautsprecher mehr als ausreichend. 

Beachtlich ist, dass das MacBook Pro 16“ dieses Klangvolumen leistet, ohne dass das ganze Geräte sich vor lauter Vibration langsam vom Tisch ruckelt. Apple verbaut „force-canceling woofers“: die Treiber der Lautsprecher sind Rücken an Rücken platziert, also nach oben und unten ausgerichtet, so dass sich die entstehenden Druckwellen ausgleichen und das Gerät nicht übermäßig in Schwingung gerät. Keine komplett neue Technologie, aber dennoch ein ziemlich genialer Schritt.

Apple hat nicht nur an den Lautsprechern, sondern auch am Mikrofon gearbeitet und spricht nun von „Studio-Qualität“. Soweit würden wir nicht gehen. Ein Experiment dazu befindet sich in der oben eingebundenen aktuellen Episode unseres Podcasts „Schleifenquadrat“ ab Minute 44. Diesen würden wir nicht ausschließlich mit dem MacBook-Pro-Mikrofonsatz aufzeichnen wollen. Die Qualität von Telefon- und Videokonferenzen sowie Sprachnachrichten verbessert Apples aus drei Mikrofonen bestehende Set-up allerdings deutlich.

T2 Sicherheit

Auch in dieser Generation des MacBook Pro steckt der „Security Chip“ T2, den Apple erstmals bei der Präsentation des iMac Pro vorstellte. Der Chip vereint gleich mehrere Controller, nämlich die für das Audio-System, die Ansprache des SSD-Speichers und den generellen SMC (System Management Controller) in sich. Außerdem verschlüsselt er die Daten im SSD-Speicher mittels einer eigenen AES-Crypto-Engine. Ebenfalls zum Funktionsumfang gehört der „Secure Boot“, der sichere Systemstart. Apple hat viele Komponenten, die für den Systemstart verwendet werden, kryptografisch signiert – so etwa den Kernel selbst, die Firmware, aber auch den Boot Loader. Der T2-Chip überprüft und verifiziert die Systemintegrität. So will Apple sicherstellen, dass Ihr Mac nicht softwareseitig manipuliert werden kann.

Akkulaufzeit

Apple hat dem neuen MacBook Pro 16“ einen größeren Akku spendiert, der jetzt 100 Wattstunden bereithält, also ein Plus von 16 Wattstunden. Das ist das Maximum, das viele Flugsicherheitsbehörden für die Mitnahme von Geräten im Handgepäck erlauben.


Apple verspricht eine Akku-Laufzeit von bis zu 11 Stunden. Einen Wert, den wir gemessen an dem Einsatz von „Profi-Software“ schon mit der moderaten Belastung durch den Arbeitsalltag eines Journalisten und Redakteurs nur mit Mühe erreichen konnten. Aber „echten Pros“ aus den Bereichen Videoschnitt, Bildbearbeitung, Programmentwicklung oder Musikproduktion wird eh klar sein, dass man sein Arbeitsgerät am besten an einer Steckdose angeschlossen betreibt und dass der komplett mobile Einsatz nur der Überbrückung des Weges von einer zur nächsten Stromversorgung dienen kann.

Der neue Akku liefert bis zu 11 Stunden Arbeitszeit ohne an die Steckdose zu müssen.
Der neue Akku liefert bis zu 11 Stunden Arbeitszeit ohne an die Steckdose zu müssen. (Bild: Apple)

Fazit: So gut ist das neue 16-Zoll MacBook Pro

Das neue MacBook Pro 16 Zoll bietet eigentlich wenig Neues und ist dennoch ein Meilenstein. Es ist lange her, dass man Apple hat so sehr zurückrudern sehen, wie bei der nun vorgenommenen Umstellung der Tastatur. Dass das MacBook Pro bei seinem Wachstum um 0,6 Zoll in der Displaydiagonalen 150 Gramm schwerer geworden ist, fällt genauso wenig auf, wie die um etwa 2 Prozent angewachsene Stellfläche. Davon ausgehend, dass Apple mit der neuen Tastatur die Probleme der letzten Jahre endgültig ad acta legen kann, ist dies endlich wieder ein Mobil-Mac, den man uneingeschränkt empfehlen kann.

Testergebnis
ProduktnameMacBook Pro 16"
HerstellerApple
Preis3.200 €
Webseitewww.apple.de
Pro
  • Neue Tastatur
  • Größeres Display
  • Tolles Sound-System
Contra
  • Immer noch eine schwache FaceTime-Kamera
Bewertung
1.2
sehr gut
 

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Ist ja ein Ding. Die Tastatur funktioniert nach 2 Wochen immer noch.

Na ja, deshalb steht ja auch gleich mehrfach im Artikel, dass man gucken muss, wie sich das entwickeln wird …

Na, ja: für läppische 3000.- Euro kann man halt nicht viel erwarten - schon gar keine dauerhaft funktionierende Tastatur ;)

Na ja, wie geschrieben: grundsätzlich bin ich ja ein Fan der Butterfly-Tastatur. Und ich finde es gut, ja, lobenswert, dass Apple hier etwas neues versucht hat. Dass sie damit gescheitert sind, ist nicht schlimm. Dass diese Erkenntnis sie drei Jahre und drei Anläufe gekostet hat, das finde ich problematisch.

Die Tastatur meines MBP funktioniert nach zwei Jahren auch immer noch. Vielleicht sollte man vor dem Rummäkeln erstmal prüfen, wie weit eine Kausalität zwischen Tastaturfehlern und Essen am Computer besteht. Dauernd wird Kaffee getrunken oder ein Sandwich reingewürgt, ist doch kein Wunder, dass Krümel in das Gerät fallen.

Den Abschnitt zum Sound kann ich nicht nachvollziehen. Schon der Ton an meinem MBP ist atemberaubend und auch nach unabhängigen Tests (wie Notebookcheck) das bisher beste, was am Laptop zu bekommen ist. Mag sein, dass das neue MBP noch besser ist, aber die Vorgänger abzuwerten, entspricht nicht der Realität.

Mich würde interessieren, für wen das MBP empfehlenswert ist. Ich denke für keinen, der ein aktuelles MBP (2016 oder jünger) besitzt. Oder?

Dass deine Tastatur noch funktioniert, freut mich zu hören. Bei vielen, unzähligen anderen ist das leider nicht so. Deshalb legt dieser Test erneut (und hoffentlich letztmalig) ein besonderes Augenmerk auf die Tastatur.

Apples bisherigen Laptop-Lautsprecher bezeichne ich im Test als „gut“ und das ist schon viel gelobt. Denn auch mit dem neuen 16-Zoll-Gerät gilt: Wenn ich die Wahl habe, würde ich meine Stereo-Anlage oder mein Lieblingskopfhörer immer vorziehen. Habe ich beides gerade nicht verfügbar, sind die integrierten Lautsprecher ein guter Ersatz.

"Bei vielen, unzähligen anderen ist das leider nicht so."

Ich bin mir sicher, dass die Menge zählbar ist und nicht selten mit PEBKAC zu tun hat.

Ach, komm, das ist doch albern. Wären es Einzelfälle, hätte Apple kein Austauschprogramm und gäbe nicht vier Jahre Garantie explizit auf die Tastatur.
Ich kenne allein im unmittelbaren Kollegen- und Freundeskreis inzwischen sieben Fälle von kaputten Butterfly-Tastaturen. Und das Gros der Besitzer arbeitete auch jahrelang davor mit MacBooks, ohne derartige Ausfälle.

Esse und trinke nicht am PC - mein Macbook musste dennoch zum Tastaturtausch. Vorteil: ein tauschen der Tastatur ist gar nicht möglich - es muss dass gesamte Top inkl. Akku getauscht werden: neue Tastatur = neuer Akku...

Ja, das ist in der Tat der einzige Benefit.
Von den 7 oben erwähnten Fällen haben zwei übrigens ihr nagelneues MacBook direkt mit kaputter Butterfly-Tastatur aus dem Karton geholt. Das Problem ist sehr real und darüber diskutiere ich auch nicht weiter.

Hatte das Book bereits gekauft und leider wieder zurückgeben müssen das mann die SSd arbeiten hört ! Ja die SSD und nicht der Lüfter!! Nennt sich ssd fiebern oder so... Hab dann noch zwei weitere getestet und, mußte feststellen das alle das selbe Problem haben!! Das Geräusch ist nur bei einen sehr leisen Raum zu hören und stört! bin bei meinem May air 2019 geblieben das absolut leise ist !!

Dafür scheint bei deinem MacBook Air die Tastatur kaputt zu sein. ;-)

Aber dafür gibt's doch ANC-Kopfhörer :)

...finde Apple sollte alle MacBooks mit Butterfly-Tastatur zurück nehmen und vielleicht mit einem gerechten gerecht Preis den Käufern das MacBook Pro 16“ anbieten... die letzten Geräte haben genau soviel gekostet und haben eine schlechte Qualität, die für den Preis nicht vertreten werden kann! Tastatur, die getauscht wird, um nach schon 9 Monaten wieder defekt sein kann! Das geht gar nicht! Im weiteren würde Apple mein MacBook Pro, das noch nicht mal ein Jahr ist für ein unterirdischen Ankaufswert zurück nehmen! Apple, sorry, das geht gar nicht!!!

Puh, ja, das kann man fordern … in den USA läuft eine entsprechende Sammelklage. Und auch hier habe ich schon von Fällen gehört, bei denen Apple Kunden den vollen Kaufpreis erstattet hat, nachdem sie das dritte Mal zum Tastaturtausch da waren.

Klar. Ich wünsch mir, dass Apple mein MBP 2011 umtauscht gegen ein neues Modell. Geht gar nicht dass so ein Top Gerät urplötzlich nach läppischen 8 Jahren Benutzung den Geist auf gibt! Und ne Entschädigung in Form eines iPhone 11 weil ich ne Woche ohne Mac dastand will ich aber auch noch dazu, so krachts!

Achim,
lies nochmal was gemeint ist!
Es hat keiner gesagt das ein 2011 MacBook einfach ausgetauscht werden soll um das neue dann kostenlos zu bekommen!
Wollte mein gerade mal 2018 in Zahlung geben...Apple würde mir einen unterirdische Entschädigung für das Gerät geben! Wenn du betroffen wärst, würdest du nicht so schreiben!

Ich hatte das MacBook Pro bereits und musste feststellen dass beim 16 Zoll wirklich wie oben beschrieben die Festplatte eindeutig zu hören ist !! Es ist nicht der Lüfte sondern es ist wie im Netz schon öfter bei Apple zu sehen dass der Chip das Geräusch von sich gibt! Hatte deshalb auch das book zurückgegeben und bin jetzt Rudi ratlos was ich mir kaufen soll!Es wird immer schwieriger bei Apple gute Qualität bei Notebooks zu erwerben

...schlechte Qualität unter den Geräten der letzten Jahre ist auffällig...meine Frau hat einen Acer für gerade mal ein Viertel des Preises und alles funktioniert nach drei Jahren noch...für mich bloß das falsche Betriebssystem und noch einige Hardware die nicht ganz die Leistung bringt, die ich benötige...aber wie gesagt...hält anscheinend besser als Apples 3000€ MacBooks!
...zum Glück hast du nicht all zu lange gewartet das Gerät zurück zu geben...nachher hätte dir Apple womöglich noch einen unterirdischen Ankaufswert dir gegeben!!!
Wenn das nicht besser wird...verabschiede ich mich von Apple...Qualität und Preise stimmen einfach nicht mehr und stehen in keinem Verhältnis... jetzt also auch noch das MacBook Pro 16“ ... klasse Apple!

Na ja, Acer und Apple sind ja schon – sorry, der muss sein – Äpfel und Birnen verglichen und die Unterschiede liegen nicht nur im Betriebssystem begründet. Aber das ist dir ja auch klar.

Ich arbeite jetzt über ein Jahr täglich mit dem 15" und vorher hatte ich das 13", bisher nie ein Problem mit der Tastatur!

Ich drücke dir alle verfügbaren Daumen, dass das so bleiben möge!

..klar ist mir das klar das Apple/Acer usw. unterschiedliche Geräte sind...nicht nur in der Software...das habe ich auch geschrieben...und eigentlich bin ich auch der Meinung das ich hier Äpfel mit Birnen vergleiche..der Apfel müsste auch eigentlich eine höhere Qualität zeigen...Softwareseitig ist das eher eine Geschmacksache. Da gibt es unterschiedliche Lager...aber das die Hardware zuverlässiger ist bei einem Gerät, welches viel günstiger ist als beim Apfel muss sich Apple dann eben gefallen lassen...es kann ja nicht sein, dass so eine günstige Tastatur besser hält als so eine high tec Tastatur!
...und wenn ich das beim Schreiber davor lese jetzt auch beim MacBook Pro 16“..und vielleicht über 3000 € hinlege will ich ein zuverlässiges Gerät..das ist ja wohl nicht zu viel verlangt! Das ist einfach lächerlich, wenn ich für so ein teures Gerät nach vielleicht ein halben Jahr zur Reparatur muss... sorry aber so is es!
PS: Anscheinend findet Apple seine Geräte für die gebotene Leistung auch überteuert..sonst würden sie mehr geben bei Rückkauf:)

Ich teile deine Einschätzung fast. Ja, natürlich erwartet man völlig zu Recht bei den Preisen zuverlässige Hardware. D'accord. Auf der anderen Seite fordert man von Apple stets und ständig Innovationen. Die neue Tastatur war eine solche. Leider ging das nach hinten los. Bis dahin finde ich das alles „normal“. Schade ist, wie geschrieben, dass Apple die Kurve nicht eher bekommen hat. Darüber ärgere ich mich persönlich viel mehr als darüber, dass Apple auch mal daneben lag.

..da gebe ich ihnen recht, in Bezug auf die Frage:
Warum hat das eigentlich so lange gedauert? Wir reden hier von einem Unternehmen welches Geld wie Heu erwirtschaftet! Da muss doch wohl eine super gute high end Kontrolle möglich sein und schneller ein Fehler ausgebessert werden können...Siemens testet seine Maschinen auf 20 Jahre... und die halten! Ja ja ich weiß andere Geräte...:)
Tastatur testen kann man bestimmt auch über einen kleinen feinen Roboter der x-Millionen mal auf die Tastatur drückt mit ein paar krümeln:)
Ich weiß auch nicht, ob einen solches Wirtschaftsunternehmen mit diesen Preisen einen leid tuen kann... Innovation hin oder her...die kommen teilweise mittlerweile eher von anderen Firmen als von Apple.. außerdem muss sich so ein Unternehmen bestimmt nicht unter Druck setzen lassen...TC äußert und dreht sich ja dementsprechend oft genug...es fällt auf das alles zurecht gequasselt wird! Selbst Fachleute stutzen teilweise über die Preise, gequatschte und handeln von Apple...man auch ich fand die mal richtig gut...schon in den 80. Jahren.. aber heute ist es teilweise enttäuschend wie sie mit Kunden umgehen und was Apple für die Kommerzialisierung ihrer Maschinen auf den Markt wirft...

Als Macbook pro 15,4 aus 2019 ist man allerdings der dumme.
Ende August für gut 4000 € gekauft hat man schon nach 2 Monaten ein altes Modell und Apple lacht sich ins Fäustchen.
Die lassen auch langjährige Kunden am langen Arm verhungern.
Profit Maximierung ist eben wichtiger als zufriedene Kunden.

In Sachen Upgrade-Zyklen kann Apple einfach nicht gewinnen … liefert man schnell Updates wird gemeckert, lässt man sich Zeit (oder wartet auf Intel), wird auch gemeckert.

Der Akku hat heute bei meinem neuen Macbook Pro 16 keine 3 Stunde durchgehalten. Hab lediglich nur Dateien (100 GB) von einem Backup auf den neuen Rechner geschoben. Zieht der Spotlight Index Vorgang soviel Akku? Kein Programm lief, Bildschirm gedimmt.

Die diversen Indizierungsprozesse (Spotlight, Fotos, Mail) saugen tatsächlich wie irre am Akku. Am Besten, man lässt einen neuen Mac, den man aus einem Back-up bespielt oder der sich erstmal mit der iCloud synchronisieren muss, erstmal eine Nacht lang am Strom durchlaufen.

Was mich wundert, nahezu die gesamte (Fach-) Presse stürzt sich in erster Linie auf die nun (hoffentlich) wieder unkritische Tastatur und lobt das neue MacPro nahezu in den Himmel. Dabei gibt es bei dem neuen Modell eine Baustelle die inzwischen doch immer grössere Kreise zieht und mich dazu bewogen hat, von meinem eigentlich schon getätigten Kauf wieder abzusehen.
Dabei beklagen sich die Nutzer in Foren über ein unübliches "Knack" oder "Plopp" Geräusch welches aus den internen Lautsprechern kommt wenn zb. bei Youtube in Videos gespult wird, aber ebenso bei der Verwendung von professioneller Software wie Final Cut Pro.
Die Frage was ich mir stelle, kennen die Redakteure der hiesigen Fachpresse diese Problematik noch nicht, oder wird sie nur ignoriert weil man befürchtet Apple könnte neuerlich wieder mal ein Problem auf die Füsse fallen?

Bei unserem Testgerät ist das Problem nicht aufgetreten und auch in unserem Umfeld hat sich bislang niemand gemeldet, der das Problem hat, so dass wir uns das mal angucken könnten.

https://prnt.sc/q7mtl4 mein Neues MacBook pro 16 und die Battariedauer ... wo sind die versprochenen 11 Stunden? Wie immer nur blabla

Ansonsten tolles MacBook

Zum Glück erklärt Apple ja recht transparent, wie sie im Test auf 11 Stunden kommen:

„Der tatsächliche Wert beträgt 99,8 Wh beim 16" MacBook Pro. Die Tests wurden von Apple im Juni 2019 durchgeführt mit Prototypen von 13" MacBook Pro Systemen mit 1,4 GHz Quad‑Core Intel Core i5 Prozessor, 8 GB Arbeits­speicher und 256 GB SSD. Die Tests wurden von Apple im April 2019 durchgeführt mit Prototypen von 13" MacBook Pro Systemen mit 2,4 GHz Quad‑Core Intel Core i5 Prozessor, 8 GB Arbeits­speicher und 512 GB SSD. Die Tests wurden von Apple im Oktober 2019 durchgeführt mit Prototypen von 16" MacBook Pro Systemen mit 2,3 GHz 8‑Core Intel Core i9 Prozessor, 16 GB Arbeits­speicher und 1 TB SSD. Beim Test für die Wiedergabe von iTunes Filmen wird die Batterielaufzeit beim Abspielen von Inhalten mit HD 1080p mit einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 12 bzw. 75 % gemessen. Beim Test für die Wiedergabe von Apple TV App Filmen wird die Batterielaufzeit beim Abspielen von Inhalten mit HD 1080p mit einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 12 bzw. 75 % gemessen. Der Test für drahtloses Surfen misst die Batterielaufzeit beim drahtlosen Surfen auf 25 gängigen Websites mit einer Bildschirmhelligkeit von Stufe 12 bzw. 75 %. Beim Test für die Standbydauer wird die Batterielaufzeit eines mit einem drahtlosen Netzwerk und einem iCloud Account verbundenen Systems gemessen, das in tiefem Ruhezustand ist. Safari und Mail sind geöffnet, alle System­einstellungen sind Standardeinstellungen. Die Batterielaufzeit variiert abhängig von Verwendung und Konfiguration. Weitere Infos unter apple.com/de/batteries.“

Display ist mir zu wackelig. Genau so schlecht wie bei allen seit 2016. Oder habe ich zu hohe Erwartungen für 3k Euro :)

Wie arbeitest du damit, dass dir das Display zu wackelig ist? Ist mir in meinem Test nicht negativ aufgefallen – aber vielleicht muss ich ja auch unsere Testroutine um einen Punkt ergänzen …