Aqara FP400: Räumlicher Multi-Sensor im Kurztest
Klassische Bewegungsmelder arbeiten mit Infrarot (PIR, passives Infrarot) und reagieren nur auf Bewegung. Der FP400 setzt dagegen auf 60-Gigahertz-Radar (mmWave) und registriert selbst kleinste Regungen wie das Atmen. Damit eignet er sich für Räume, in denen man sich länger aufhält: Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche. Typischer Einsatz: Das Licht bleibt an, solange jemand im Raum ist, und geht aus, sobald alle gegangen sind – ganz ohne wiederholtes Wedeln mit den Armen. Eine Kamera hat er nicht, Bilder entstehen also keine.
Der Sensor verfolgt bis zu zehn Personen gleichzeitig und teilt den Raum in bis zu acht Zonen auf – etwa Sofa, Schreibtisch und Esstisch. So schaltet ein einziges Gerät je nach Aufenthaltsort unterschiedliche Lampen. Ein Helligkeitssensor sorgt dafür, dass das Licht nur bei Dunkelheit angeht. Die Einrichtung in der Aqara-App ist gut erklärt, aber aufwendiger als bei einem simplen Bewegungsmelder: Montagehöhe angeben, Raumgrenzen ablaufen, kalibrieren. Strom bezieht der FP400 per USB-C-Kabel, ein Netzteil liegt leider nicht bei, Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen. Für die Wandmontage empfiehlt Aqara 1,5 bis 2 Meter Höhe – eine Steckdose sollte also in Reichweite sein.
Der FP400 funkt per Thread oder Zigbee und lässt sich über Matter in Apple Home einbinden. Als Thread-Router genügen Apple TV oder HomePod. Im Test klappte das problemlos. Allerdings sieht Apple Home bei direkter Einbindung nur einen Präsenz- und einen Lichtsensor. Zonen tauchen erst auf, wenn Sie diese vorher in der Aqara-App anlegen. Personenzählung und Richtungserkennung bleiben ganz der Aqara-App vorbehalten.
| Produktname | FP400 |
|---|---|
| Hersteller | Aqara |
| Preis | 79,90 |
| Webseite | www.aqara.com |
| Pro |
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| Contra |
|
| 2gut |










