
Nicht perfekt, aber gut genug
John Gruber von Daring Fireball zeigt sich in seinem Test zufrieden. Die Tatsache, dass das Display der Apple Watch von Beginn an nicht ständig aktiv war, störte ihn mit am meisten. Entsprechend ist er froh darüber, dass Apple mit dieser Variante die Funktion hinzugefügt hat.
Ein weiteres wichtiges Thema, das Gruber anspricht: Der Kompass in der Smartwatch aus Cupertino lässt sich nicht durch Magnete beeinflussen. Zwar gab es bereits entsprechende Berichte, die behaupteten „möglicherweise“ würden Magnete die Kompass-Funktion beeinflussen. Doch Grube weiß es als Tester besser. Denn, so Gruber: Die Watch Series 5 nutzt das Gyroskop um festzustellen, ob sich die Uhr tatsächlich bewegt. Denn normalerweise würde bei herkömmlichen Kompassen die Nadel sich im Kreis drehen, wie wild. Die Gyroskopdaten wirken dem Verhalten jedoch entgegen.
Seine Argumentation? Man kann Geräte zu früh oder zu spät auf den Markt bringen. In jedem Fall gibt es ein Verhältnis zwischen Vor- und Nachteilen. Wenn die Vorteile die Nachteile aufwiegen, ist alles gut. Doch bei der Apple Watch sei dieser Punkt mit der neuen Series 5 gerade erst erreicht. Dafür nimmt die Uhr jetzt Fahrt auf.
„For me at least, Series 5 marks the Apple Watch hitting its stride.“
Sollten Sie sich eine Apple Watch Series 5 kaufen? Das hängt ganz davon ab, ob Sie zwingend einen Kompass am Handgelenk benötigen, und ob Sie auch beim Training oder in unpassenden Situationen gerne diskret die Zeit ablesen, oder Nachrichten überprüfen möchten.
Doch damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, präsentieren wir Ihnen im Folgenden eine ganze Reihe von Testergebnissen aus unterschiedlichen Redaktionen.






