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Sicherheit und Datenschutz unter macOS

Private Daten am Mac schützen – so geht's!

Um den unerlaubten Zugriff auf den Mac und Ihre persönlichen Daten zu verhindern, bietet macOS viele Möglichkeiten. Wir erklären, wie Sie alle Funktionen aktivieren und die Sicherheit Ihres Mac verbessern. Verhindern Sie dazu den Zugriff auf Dateien und verschlüsseln Sie Ihre Daten.

Geschrieben von
04.01.2018 - 19:04 Uhr
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04.01.2018 - 19:04 Uhr

Das System des Mac bietet prinzipiell einen hohen Sicherheitsstandard. Es gibt viele Funktionen, die den Zugriff kontrollieren und Ihre Daten schützen. Sie müssen sie nur benutzen, denn längst nicht alle sind nach der Installation bereits aktiv. In der Standardkonfiguration nutzt Sierra nur einen Teil der Möglichkeiten. Da einige Funktionen notgedrungen den Komfort etwas einschränken, überlässt Apple die Entscheidung zur Nutzung Ihnen. Dabei wollen wir nun helfen.

Zugriff verhindern

Die Sicherheitsfunktionen teilen sich im Wesentlichen in zwei Gruppen. Die eine versucht, den unerlaubten Zugriff auf den Mac zu verhindern. Dazu gehört als Erstes die Passworteingabe bei der Anmeldung, damit nicht jeder mit räumlichem Zugang zum Rechner gleich an Ihre Dokumente, Fotos und andere private Daten kommen kann. Teilen sich mehrere Benutzer einen Mac, richten Sie für jeden ein eigenes Konto ein. Das schützt auch vor versehentlichen Änderungen. Es muss ja gar nicht immer böser Wille dahinterstecken.

Neben diesen lokalen Maßnahmen sollte man sich auch vor Zugriffen von außen schützen. Am wichtigsten ist hier der vorsichtige Umgang mit Downloads aus dem Web und E-Mails unbekannter Herkunft. Aber auch in den Systemeinstellungen lässt sich hierzu einiges machen.

Außerdem bietet macOS in den Sicherheitseinstellungen unter „Privatsphäre“ diverse Einstellungen, die den Zugriff von Apps auf persönliche Daten regeln. Die Programme müssen zwar beim ersten Mal um Erlaubnis fragen, aber trotzdem lohnt es sich, die Einstellungen zu kontrollieren.

Daten verschlüsseln

Die zweite wichtige Gruppe bilden die umfangreichen und gut ins System integrierten Funktionen zum Verschlüsseln von Daten. Richtig konfiguriert schützen diese auch, wenn der Mac oder eine Backup-Platte gestohlen werden.

Passwörter

Die wichtigsten Schutzfunktionen wie die Anmeldung, iCloud oder die Verschlüsselung basieren auf Passwörtern. Diese können nur effektiv schützen, wenn sie nicht leicht zu erraten oder in Wörterbüchern nachschlagbar sind (auch nicht zerlegt). Wir empfehlen eine Länge von 10 bis 14 Zeichen, Groß- und Kleinschreibung, eine Zahl und ein Sonderzeichen können nicht schaden. Generell gilt aber: lieber lang (und merkbar) als kompliziert.

Workshop: Anmeldung sichern

Workshop: Daten verschlüsseln und vor unbefugtem Zugriff schützen

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