Das alte Problem

iPhone-Hüllen: Originale Apple-Hülle kaufen oder auf Drittanbieter vertrauen?

Im seltensten Fall können Sie nachdem Kauf eines neuen iPhone die alte Hülle weiterverwenden. Für viele Nutzer stellen sich daher wieder einige Fragen: Welche Hülle soll ich kaufen? Soll ich eine Originale von Apple nehmen oder lieber eine günstigere eines Drittanbieters. Brauche ich überhaupt eine Hülle? Diese Fragen lassen sich nicht immer eindeutig beantworten, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, aber dennoch möchten wir Ihnen mit Rat & Tat zur Seite stehen.

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Smartphone- beziehungsweise alle Handy-Nutzer teilen sich seitjeher in mehrere Lager. Die einen kaufen für jedes neue Gerät eine Schutzhülle, während andere die originale Haptik bevorzugen und auf eine Hülle verzichten und wieder andere sollten besser eine Hülle verwenden, bevor das neue Geräte schon wieder nach kurzer Zeit einen Schaden erleidet. Doch die Suche nach der richtigen Hülle gestaltet sich aufgrund der Vielzahl an Zubehör alles andere als einfach.

Wie gut sollte mein iPhone geschützt sein? 

Apple und auch Drittanbieter haben verschiedene Modell im Angebot, die Ihr neues iPhone unterschiedlich gut schützen. Der iPhone-Hersteller bietet beispielsweise verschiedene Hüllen an. Die „normalen“ Cases schützen dabei nur die Rückseite und die Ränder, während die teuren Folio-Varianten auch die Front schützen und sogar das Display ausschalten. Bei anderen Hersteller sieht das ähnlich aus, wobei diese stark im Schutz variieren. Einige Modelle verhindern nur Kratzer an der Geräterückseite. Andere schützen das iPhone bei größeren Stürzen und abseits der IP68-Norm in tieferen Gewässern. 

Die originalen Hüllen von Apple sind dabei eher Durchschnitt und ermöglichen guten Schutz vor kleinen Stürzen und Kratzern, der allerdings auch seinen Preis hat. Deutlich stabilere Lösungen bieten Hersteller wie OtterBox und Tech21 an. Sie sollten daher stets überlegen, welchen Umständen Sie Ihr iPhone maximal aussetzen möchten.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Stabile und vor allem wasserdichte Hüllen haben einen entscheidenden Nachteil gegenüber den Apple-Cases, der für viele zunächst eher als Vorteil erscheint. Die Hüllen verschiedener Hersteller verlaufen nämlich um den gesamten Rahmen. Dies schützt zwar umfassend, ist im Alltag nicht allzu praktisch, wenn Sie ein iPhone X oder neuer verwenden. Da die Geräte über keine Home-Taste verfügen, wischen Sie stets vom unteren Rand nach oben. Geht die Hülle nun auch um den unteren Rand, dann werden Sie wohl oftmals daran hängen bleiben. Apple macht dies intuitiv richtig, während Sie bei anderen Hersteller darauf achten sollten. 

Apple-Hülle oder nicht?

Wenn Sie eine originale Hülle von Apple kaufen, können Sie sich darauf verlassen, dass sie perfekt passt und einen guten Schutz liefert. Jedoch ist Apples Preispolitik in dieser Hinsicht nicht sonderlich kundenfreundlich, sodass etwa das Clear Case für das iPhone XR stolze 45 Euro kostet und eigentlich nicht mehr als eine transparente Hülle ist, die andere Hersteller in ähnlicher Qualität für 10 Euro bis 20 Euro anbieten. Möchten Sie Original-Apple-Zubehör, dann führt natürlich kein Weg an den teuren Lösung vorbei. Anderseits sollten Sie bei Drittanbietern stets die Passgenauigkeit, die Oberflächenbeschaffenheit (Außen und Innen!) sowie den Ausschnitt an der Unterseite überprüfen. Achten Sie aber auch darauf, dass die Hülle etwas über den Rand zur Front übersteht, damit auch das Display nicht zerkratzt wird, wenn das iPhone mal mit der Vorderseite nach unten gelegt wird. Sollte alles einen soliden Eindruck machen, dann können Sie beruhigt zu der Drittanbieter-Lösung greifen.

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