50 geniale Apple-Projekte

Apple-Projekte: Hey Siri – alles identifizieren

Welcher Song läuft gerade? Welche Pflanze steht am Wegesrand? Und welches Sternbild leuchtet am Himmel? Mit iPhone, Siri, Shazam, visuellem Nachschlagen und passenden Apps wird die Umgebung zum spannenden Entdeckungsfeld.

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„Nachschlagen“ für mehr Details

Eine der spannendsten Fähigkeiten des iPhone ist es, die Umgebung zu analysieren. So erkennt es, welcher Song gerade in Ihrer Nähe läuft, warnt vor potenziell giftigen Pflanzen, erklärt Sternbilder am Nachthimmel oder identifiziert Vogelstimmen bei einem Spaziergang im Freien. Mit „Visuellem Nachschlagen“ in der Fotos-App hat Apple die Funktion deutlich erweitert: Pflanzen, Haustiere, Bücher und sogar Lebensmittel lassen sich direkt aus Bildern bestimmen. Erscheint in der Symbolleiste das entsprechende Symbol, stehen weiterführende Informationen bereit. Visuelle Intelligenz geht noch weiter und ermöglicht über die Kamerasteuerung oder das Kontrollzentrum, Details etwa zu Geschäften und Objekten abzurufen sowie Tiere und Pflanzen noch umfassender zu identifizieren.

Erkenne diesen Song

Das Musikerkennungssystem Shazam ist mittlerweile fest in macOS, iPadOS und iOS integriert – auch wenn Sie es auf dem Mac unter Umständen erst manuell zum Kontrollzentrum hinzufügen müssen. Der Button für die Musikerkennung lauscht auf die Klänge in Ihrer Umgebung und identifiziert den Titel zuverlässig.

Pflanzen und Tiere bestimmen

Mit iOS 15 oder neueren Versionen können Sie das visuelle Nachschlagen in der Fotos-App verwenden, um Bilder zu scannen und Tierrassen, Pflanzenarten, Bücher, Kunstwerke und vieles mehr zu identifizieren. Mit „Merlin Bird ID“ (merlin.allaboutbirds.org) lassen sich sogar Vogelarten am Gesang erkennen.

Welcher Schauspieler ist das?

Lösen Sie doch Ihr eigenes TV-Rätsel! Die Funktion „InSight“ unter tvOS verleiht Ihrem Apple TV 4K die Fähigkeit, nicht nur die Schauspieler auf dem Bildschirm zu identifizieren, sondern auch den Regisseur des Films oder der Serie sowie den Interpreten der Musik, die gerade im Hintergrund als Teil des Soundtracks läuft.

Nachthimmel einfangen

(Bild: Screenshot)

Seit es Menschen gibt, blicken wir voller Ehrfurcht hinauf in den nächtlichen Himmel – und in jüngerer Zeit tun wir das oft mit iPhones. Mit einer App wie „Night Sky“ (nightsky.com) lassen sich Sterne und Satelliten identifizieren, und Sie können Ihr iPhone auch nutzen, um großartige Bilder von den Weiten des Alls aufzunehmen. Astrofotografie ist auf dem iPhone in einer klaren Nacht durchaus möglich, sei es mit der Kamera-App oder einer Drittanbieter-Lösung wie „NightCap“ (nightcapcamera.com). Die Verwendung einer langen Belichtungszeit ist entscheidend und ein Stativ, um das Telefon absolut ruhig zu halten, ist unerlässlich. Idealerweise verwenden Sie zudem ein Pro- oder Pro-Max-Modell, um das detaillierte RAW-Bildformat nutzen zu können.

50 geniale Apple-Projekte

Dieser Artikel ist Teil unserer Reihe „50 geniale Apple-Projekte“. Hier finden Sie alle weiteren Texte der Serie:

  • Inspirierende Ideen zum Nachmachen mit Mac, iPhone und iPad!
  • Licht, Kamera, Action!
  • Machen Sie Musik!
  • Dinge lernen, die man liebt
  • Hey Siri – alles identifizieren
  • Vorsicht, Kunst
  • Entdecken Sie noch mehr
Stefan Molz // Chefredakteur
Stefan Molz

Stefan beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Computern – angefangen beim „Brotkasten", dem C64, und Amiga 500, lange bevor Apple-Geräte seinen Alltag bestimmten. Der eigentliche Einstieg in die Mac-Welt führte über die Musikproduktion: Über die Magazine Keyboards, Keys und Beat führte ihn sein Weg schließlich zur Mac Life, deren Website er seit 2007 verantwortet. Seit 2023 ist er zudem Chefredakteur des gedruckten Magazins.

Besonders faszinieren ihn die Schnittstellen zwischen Technik und Kreativität – vom Mac als Werkzeug für Musik, Foto und Video hin zu neuen Apple-Technologien wie Vision Pro oder KI-Funktionen. Wenn Stefan nicht gerade neue Apple-Hardware testet, fotografiert er mit Vorliebe aus ungewöhnlichen Perspektiven, gerne per Drohne oder seiner Mittelformatkamera.

Neben der Redaktion ist er außerdem Host des Apple-Podcasts „Schleifenquadrat". Seine Begeisterung für Musik & Sounds begleitet ihn bis heute. Kein Wunder, denn Anfang der 2000er-Jahre etwa wirkte er unter anderem an Samples mit, die Teil von Logic Pro wurden.

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