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Wyze-Kamera: Millionen Nutzerdaten kompromittiert

Benutzer der Überwachungskamera Wyze haben Grund zur Sorge. Die Daten von 2,4 Millionen Nutzern waren offen im Internet abfragbar, wie Sicherheitsforscher entdeckt haben.

Die Wyze-Überwachungskamera nutzt eine unternehmenseigene Cloud-Infrastruktur, um dort die Daten ihrer Kunden zu lagern und diese war offenbar frei zugänglich, wie die Sicherheitsforscher von TwelveSecurity melden. Es handelt sich angeblich um 2,4 Millionen Datensätze.

TwelveSecurity teilte mit, dass das Unternehmen noch nie einen so schwerwiegenden Sicherheitsverstoß gesehen habe. Zu den Daten gehören Benutzername und E-Mail der Nutzer, dazu die Adressen von denjenigen, die Zugriff auf die Kameras bekommen haben und die Liste aller Kameras in der Wohnung, Gerätemodelle und Firmware-Versionen und vieles mehr. Dazu kommen API-Token für den Zugriff auf das Benutzerkonto von jedem iOS- oder Android-Gerät, Alexa-Token und zudem auch noch Gesundheitsdaten von einigen Nutzern, die auch andere Wyze-Geräte im Betrieb hatten.

Der Hersteller hat übrigens bestätigt, dass die Daten frei verfügbar waren - vom 4. bis zum 26. Dezember 2019. Ob Dritte darauf zugegriffen haben, ist nicht bekannt. Das Malheur passierte offenbar bei Wartungsarbeiten, bei denen die Daten umkopiert wurden.

Benutzerpasswörter seien nicht erbeutet worden. Die betroffenen Benutzer sollen per E-Mail benachrichtigen worden sein. Sie sollten trotzdem ihre Kennwörter ändern.

Hier zeigt sich einmal mehr der Vorteil von Apples HomeKit Secure Video. Dabei werden die Daten der Überwachungskamera nicht mehr in der Hersteller-Cloud sondern in Apples sicherer iCloud abgelegt. Leider unterstützen erst zwei Hersteller - Netatmo und Logitech - in Beta-Versionen ihrer Firmwares diese Funktion.

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das digitale Zeitalter.
Von dem wird nicht so viel übrig bleiben wie von den Dinos. Allenfalls eine Null.