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Twitter dreht an der API: Twitterrific entfernt Push-Benachrichtigungen

Iconfactory entfernt jetzt Push-Benachrichtigungen durch Updates für Twitterrific in den Versionen für iOS und macOS. Als zweite Änderungen gehören automatische Aktualisierungen der Timeline künftig der Vergangenheit an, wenn Twitter seine angekündigte Umstellung an der API zum 16. August tatsächlich umsetzen sollte. Twitter sieht die eigene Zukunft nämlich im Web und stellte im Februar die eigene Mac-App ein.

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Ein bisschen traurig und ein bisschen trotzig kündigt Iconfactory wichtige Änderungen bei seiner App Twitterrific für iOS und Twitterrific für macOS an. Beide Apps werden mit Push-Benachrichtigungen und Live-Streams von Diskussionen zwei wesentliche Funktionen verlieren, weil Twitter an der Twitter-API einschneidende Änderungen vornehmen wird, die Anbietern von Twitter-Apps schlicht und einfach den Zugang zur Plattform abdrehen.

Erst im Februar stellte Twitter die eigene Mac-App ein. Auf dem Desktop sieht die Plattform ihre Zukunft nämlich im Web und möchte mit dem Browser besucht werden. Für Entwickler, die als Drittanbieter mit eigenen Apps auf Twitter zugreifen möchten, führt Twitter eine neue Programmschnittstelle namens „Acount Activity API“ ein. Das klingt gut, stellt jedoch die bisherigen Streaming Services ein, mit denen Push-Benachrichtigungen und automatische Änderungen der Timeline abgebildet werden. Zum 16. August wird das neue Twitter API scharf geschaltet werden. 

Ursprünglich wollte Twiiter die Änderungen bereits im Juni scharf schalten. Nach Protesten räumte man nun den Entwicklern drei Monate Zeit zur Umstellung ein. Die bevorstehende Änderungen ist nicht die erste Gängelung seitens Twitter gegenüber App-Entwicklern und auch den Nutzern von Twitter. Vor Jahren begrenzten Tokens das Wachstum von App-Alternativen. Jetzt dreht Twitter alternativen Apps den Saft ab. Übrig bleibt die eigene Twitter-App.

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