Kosten für Chips und Speicher steigen

iPhone 18 Pro könnte bis zu 300 Dollar teurer werden

Apple könnte die Preise seiner kommenden Pro-iPhones deutlich anheben. Laut Analyst Jeff Pu sollen höhere Kosten für 2-nm-Chips sowie DRAM- und NAND-Speicher einen Aufschlag von bis zu 300 Dollar erforderlich machen.

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Die nächste iPhone-Generation könnte für Käufer deutlich teurer werden. Der Analyst Jeff Pu von GF Securities rechnet damit, dass Apple die Preise des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max um 250 bis 300 US-Dollar anheben könnte. Das geht aus einer Mitteilung zu Apples jüngsten Geschäftszahlen hervor.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Das iPhone 18 Pro könnte 250 bis 300 Dollar teurer werden
  • Als Gründe gelten höhere Kosten für 2-nm-Chips und Speicher
  • Das Basismodell könnte rechnerisch bei 1.399 Dollar starten
  • Apple hat die Preise bislang nicht bestätigt
  • Die Vorstellung der Pro-Modelle wird für September 2026 erwartet

Als Grund nennt Pu vor allem höhere Kosten für Halbleiter und Speicher. Apple soll bei den kommenden Pro-Modellen erstmals einen Prozessor einsetzen, der im 2-nm-Verfahren gefertigt wird. Gleichzeitig seien die Preise für DRAM- und NAND-Speicher gestiegen.

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2-nm-Fertigung erklärt!

Die Nanometer-Angabe bezeichnet eine Generation der Chipfertigung. Kleinere Strukturen können höhere Leistung und eine bessere Energieeffizienz ermöglichen. Neue Fertigungsverfahren sind zu Beginn jedoch meist teurer und nur begrenzt verfügbar.

KI-Ausbau erhöht Nachfrage nach Komponenten

Dem Bericht zufolge hängen die steigenden Kosten auch mit dem Ausbau weltweiter KI-Infrastruktur zusammen. Rechenzentren benötigen große Mengen an Speicherchips und anderen Komponenten. Das könne zu Engpässen führen und die Einkaufspreise für Hersteller wie Apple erhöhen.

Das iPhone 17 Pro startet in den USA derzeit bei 1.099 Dollar, das iPhone 17 Pro Max bei 1.199 Dollar. Bei einem Aufschlag von 300 Dollar würde das günstigste Pro-Modell rechnerisch 1.399 Dollar kosten. Für das Pro Max wären mindestens 1.499 Dollar fällig. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine Prognose. Apple hat bislang keine Preise für die kommende Generation bekannt gegeben.

Pu sieht durch mögliche Preiserhöhungen eine zusätzliche Unsicherheit für die Nachfrage. Der Analyst stufte die Apple-Aktie deshalb von „Kaufen“ auf „Halten“ herab. Noch im Mai war er davon ausgegangen, dass Apple die Pro-Modelle trotz steigender Speicherkosten vergleichsweise offensiv bepreisen könnte.

Vorstellung im September erwartet

Apple soll das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max im September 2026 gemeinsam mit seinem ersten faltbaren iPhone vorstellen. Das reguläre iPhone 18, ein iPhone 18e und ein Nachfolger des iPhone Air werden Berichten zufolge erst im Frühjahr 2027 erwartet.

Auch zum faltbaren Modell kursieren bereits Preisprognosen. Es könnte mehr als 2.000 Dollar kosten und damit oberhalb der bisherigen Pro-Modelle angesiedelt sein. Offizielle Angaben zum Produktportfolio und zu den Preisen gibt es noch nicht.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Ein Preissprung von bis zu 300 Dollar wäre für Apples Pro-Modelle ungewöhnlich deutlich. Höhere Kosten für moderne Prozessoren und Speicher liefern zwar eine plausible Begründung, doch die konkrete Prognose stammt von einem einzelnen Analysten. Ob Apple die Mehrkosten vollständig an Käufer weitergibt, lässt sich derzeit nicht verlässlich beurteilen.

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