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Support-Hinweis von Apple

Stichwort OLED-Einbrennen: iPhone X im Sommer besser nicht als Navi nutzen?

Kommt es beim iPhone X zum Einbrennen von Bildern am OLED-Display? Eher nicht, wenngleich selbst Apple zugibt, ausschließen könne man das nicht. Der Hersteller hat aber gute Displays verbaut und trifft auch softwareseitig Vorkehrungen, damit das Display gar nicht erst in Versuchung geführt wird. Sollten Sie Ihr Face-ID-Smartphone deshalb weiterhin als Navigationsgerät verwenden? Das sollten Sie im Einzelfall entscheiden. Denn wie uns Leser Denny M. berichtet, rät der Apple-Support ihm davon ab.

Navigation am iPhone X ja, aber nur mit der richtigen Software?

Sie nutzen eine Software zur Navigation auf dem iPhone X? Dann sollten Sie jetzt ein bisschen genauer mitlesen. Leser Denny M. hat sich mit einem Hinweis an die Redaktion von Mac Life gewandt. Dafür vielen Dank. Er rief beim Apple-Support an, um in Erfahrung zu bringen, wie schwer denn das Problem des Einbrennens von Bildern am OLED-Display in seinem konkreten Szenario auftreten könne. Er ist beruflich viel unterwegs und nutzt sein iPhone deshalb als Navigationsgerät. Er setzt dazu auf die Software Waze. Diese zeigt während der ganzen Fahrt über statische Bedienelemente am oberen und unteren Bildrand an, während sich dazwischen das Bild der Karte dynamisch anpasst. Der statische Anzeigebereich ist laut unseres Lesers besonders gefährdet Spuren am Display des iPhone X zu hinterlassen, und zwar vor allem im Sommer. In seinem konkreten Fall ist er häufig vier und mehr Stunden im Auto unterwegs und setzt auf sein Smartphone als Navigationslösung. Im Sommer würde durch die hohe Lichteinstrahlung die Helligkeit des OLED so gut wie immer auf Maximum eingestellt werden. Dies in Verbindung mit den dauerhaft angezeigten Bedienelementen der GUI könnte dazu führen, das letztere sich subtil am Display „einbrennen“. Das jedenfalls ist die Schlussfolgerung unseres Lesers, dem der Apple-Support offenbar abgeraten hat, das Gerät im geschilderten Szenario, im Sommer für längere Zeit zu verwenden. Der Apple-Support empfiehlt dem Nutzer die Benutzung des Geräts in diesem Fall „nicht“.

Kann OLED am Face-ID-Smartphone Spuren aufweisen?

Vermutlich auch weil die Smartphones anderer Hersteller mit OLED-Display genau deswegen häufig ins Gerede gekommen sind, hat Apple vor kurzem proaktiv ein eigenes Support-Dokument zum Thema veröffentlicht. Nicht zuletzt hatten Besitzer von Googles Pixel 2 XL, das gerade erst auf den Markt kam, nach kurzer Nutzungsdauer erste Überbleibsel am Bildschirm entdecken müssen.

Kann Ihnen das mit dem iPhone X auch passieren? Grundsätzlich ja. Die Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich geringer. Einerseits hat der Hersteller Vorkehrungen getroffen, damit die Software das Display entsprechend regelt, um ein Einbrennen von Bildern zu vermeiden. Eine Garantie kann das Unternehmen jedoch nicht aussprechen, da es mehr oder minder normales Verhalten der OLED-Technologie ist. Die Anzeige von Elementen bei hohem Kontrast über längere Zeit sollte deshalb vermieden werden. Apple verspricht nur: Beim iPhone X wird es so selten geschehen, wie bei keinem anderen OLED-Modell anderer Hersteller. Dieses Versprechen zu beweisen, muss die Zeit zeigen. Nachfolgend das Zitat Apples aus dem Support-Dokument:

Wenn das Gerät über lange Zeit intensiv in Gebrauch war, können auch auf dem Display leichte visuelle Änderungen auftreten. Zu entsprechenden Phänomenen, die ebenfalls normal und zu erwarten sind, zählt ein eingebranntes Bild, also ein Bild, das weiterhin blass auf dem Bildschirm sichtbar ist, wenn das folgende Bild bereits angezeigt wird. Dazu kann es in extremeren Fällen kommen, etwa wenn ein Bild mit hohem Kontrastverhältnis über einen längeren Zeitraum ununterbrochen angezeigt wird. Wir haben das Super Retina-Display so entwickelt, dass eingebrannte Bilder so selten wie bei keinem anderen OLED-Modell auftreten.

Und unser Leser? Der wird vorerst sein iPhone 7 behalten, da es dort wegen der anderen Display-Technologie weniger erwartbare Schwierigkeiten gibt.

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Da scheint OLED ja super ausgereift. Alle schrien danach. Nun haben wir es auch noch im iPhone.
Wird spannend, das Jahr.

Bei OLED-TV arbeitet im Standby Modus eine spezielle Software im Hintergrund und vermeidet so das Einbrennen. Das hat Apple wohl nicht gewusst, das es die Gefahr von einbrennen hat... für die neue Technik gibt es ja aber jetzt Millionen Probanden die als Versuchskannichen dienen und obendrein kräftig dafür zahlen. Wie wunderbar...

Lesen Sie den Text bitte noch einmal und kommentieren Sie dann vielleicht ein zweites mal. Nichts an Ihrem Kommentar ergibt einen Sinn. Denn Apple nutzt derlei Softwaremechanismen, die Sie erwähnen, sogar besser als alle anderen Unternehmen. Darüber hinaus geht es hier um die Nutzung des iPhone als Navigationsgerät. Das hat mit dem Standby-Modus Ihres Fernsehers herzlich wenig zu tun. Wenn Sie Ihren OLED-Fernseher als Navi verwenden würden, hätte das Gerät deutlich schneller, deutlich mehr Einbrenn-Effekte als das iPhone X in derselben Zeit.

oh boy…

Wo bitte fahre ich in Deutschland vier Stunden am Stück und benötige dabei ständig das Navi ?
Hat denn keiner mehr genug Verstand mal 50 m ohne Navi fahren zu können ?

"In seinem konkreten Fall ist er häufig vier und mehr Stunden im Auto unterwegs und setzt auf sein Smartphone als Navigationslösung."

Die Empfehlung von Apple ist wie bei dem MHD eines Lebensmitteln:
Um Rechtsnachteile auszuschließen muss man als Unternehmen so verfahren.
Den Anruf hätte er sich sparen können.

So ist das dann mit dem "von sich selbst auf andere schließen". ;) Es gibt mehr als genügend Beispiele von Leuten im Außendienst, die regelmäßig viele Stunden unterwegs sind. Ich kenne Leute im Bereich Marketing (Pressetermine), TV (Dreharbeiten), Kaufleute (Kundentermine in ganz Deutschland, da ansonsten bei größeren Firmen auch gerne mal das Flugzeug oder die Bahn genutzt wird, um ins Ausland zu kommen), Akademiker (die zu Symposien und Konferenzen fahren) und andere mehr. Selbst Ingenieure, die im Straßenbau, bei der Gebäudeabnahme oder größeren Projekten wie Brückenbau oder Fernwärme, Ölpipeline tätig sind beispielsweise sind immer wieder unterwegs. Für diese Leute ist das Großteil des Lebens jeden Tag eine Reise. Sie könnten in dem Fall natürlich auch Alternativen zum Handy als Navigation nutzen, oder haben vielleicht ein Fahrzeug mit CarPlay. Dann ist auch das iPhone X nicht in Gefahr. ;) Es ging aber um den Hinweis, dass wenn jemand auf die Idee kommen sollte, den Sommerurlaub mit dem Auto oder Wohnwagen zu machen und dabei viele Stunden durch die Sonne fährt, er sein iPhone X unnötigem Stress aussetzt. Wenn danach dann jemand feststellen würde, dass sich Spuren am Display zeigen, wäre das vermeidbar gewesen.

Navigationsapps (wie Waze, o.ä.) werden heute auch verwendet um einen aufkommenden Stau frühzeitig zu umfahren oder um auf Gefahren (z.B. Unfälle aber auch Blitzern ;)) hingewiesen zu werden. Außerdem hat es eine gewisse Komfortfunktion, zu wissen wann man ankommt, bzw. sich gegebenenfalls etwas von der ETA ändert.

Genauso nutze ich z.B. viel bei Auslandsreisen mein Navi und habe dort oft ein Rental Car ... Californien und Co. tuen da dem OLED im Sommer bestimmt net gut.

Vielleicht nicht immer auf den eigenen Use Case schauen, sondern auch etwas offener sein für Bedürfnisse anderer Nutzer. Es geht hier auch hauptsächlich um die Einschränkung, die diese "neue" Technologie mitbringt. Bei OLED muss man sich ggf. halt etwas mehr Vorsehen als mit der bisherigen Technologie.

Schwierig sehe ich dabei eher, dass technisch findigen Kunden das wohl bewusst ist ... aber der es wird viele Kunden geben, die sich dann wundern werden wenn es einmal passiert und dann noch von der Herstellergarantie ausgeschlossen.

Aber mit der Standard App kann das nicht so schnell passieren oder ? Dieses schaltet bei mir das Display immer wenn es nur gerade ausgeht ab und geht erst wieder an wenn ich irgendwo abbiegen muss. Ich muss also keine Sorge haben oder ?

Lg

Apples Karten-App nutzt auch nicht 100% des Bildschirms als Karte, wenn ich das richtig sehe. Teile der statischen Elemente sind aber trotzdem mit wechselndem Inhalt versehen, das ist ganz gut. Grundsätzlich haben alle LCD/LED/OLED-Geräte das Problem. Deswegen sollte man auch am Desktop/Laptop den Bildschirmschoner nicht abschalten. Ich hatte bei meinem 2011er iMac auch Burn-in, weil ich das Gerät dummerweise manchmal mehrere Stunden am Stück habe laufen lassen. Dummerweise deshalb, weil ich den Bildschirmschoner deaktiviert habe. Denn stundenlang hab ich halt so oder so das Gerät nutzen müssen. Nur in den Pinkelpausen oder beim Beinvertreten hätte der Bildschirmschoner die Lebenszeit verlängert, bzw. geholfen, das Burn-in zu verhindern/verlangsamen.

Ich kann das aktuell in Bezug auf Apples Karten-App nicht ausprobieren. Aber die obere Hälfte zeigt dunkle Bereiche mit heller Schrift an, das ist insofern gut, weil wenig Energie genutzt wird. Das ist beim Start vor Ort so. Ich weiß nicht mehr aus dem Kopf, wie sich die Anzeige während der Fahrt ändert, weil ich selbst nur wenig mit dem Auto unterwegs bin. Vielleicht kann in diesem Fall ein anderer Leser weiterhelfen.

Das Problem ist, dass es gar kein einbrennen ist!!! Selbst wenn du eine Navigation benutzt die sich komplett bewegt, aber dir einen 16:9 Rahmen gibt der schwarz bleibt wird man auf Dauer feststellen, dass dieser Bereich irgendwann heller leuchtet als der Rest. Es ist ein Alterung/ Abnutzung des Pixels. Jedes mal wenn dieser leuchtet nutzt er sich ab. Natürlich stärkere bei größerer Helligkeit. Egal was Apple tut, dieser Effekt ist zwangsläufig ein Symptom der OLED Technik und ist nur eine Frage der Zeit. Wer jedes Jahr aufs neue iPhone wechselt kann damit klar kommen, aber Anwender die es viel nützen werden nach 2 Jahren deutliche Spuren haben... Ich hatte bereits 3 OLED Handys und kenne den Effekt zur genüge. LEIDER ist das nunmal die Kehrseite der Technologie.

Viel Einsatzkräfte rund um den Globus verwenden IOS Devices für Navigation und Information so gesehen laufen diese teilweise die kompletten 24h am Stück durch..

Tipp: Ist in dem Navi-Fall ja echt schlimm. Kauf dir ein Gebrauchtes 5SE für 100 Euro und nimm das. Da genügen sogar 16 GB.

Andererseits: Ich hatte es ja gerade geschrieben: Es wird noch ein paar Aufreger geben, solange das iPX in den Medien ist. Die Medien MÜSSEN das Pushen, ob sie wollen oder nicht. Und die Leser jubeln oder heaten, je nach ihrem Weltbild, das ja auch Hundert Prozent stimmen muss.

Apple will sich doch nur vor einer Klagewelle schützen, wie jedes andere Unternehmen auch. Einbrennen wird es geben - aber es ist keine Massenerscheinung, ebenso wie damals das AntennaGate und wie sie alle hießen. Bei zig Millionen verkaufter Geräte wird es auch bei allerbester Qualität und Endkontrolle IMMER Geräte geben, die neben der Norm liegen. Ist einfach nur Mathematik.

Tja, und die werden so von der Presse hochgejubelt, dass viele glauben, es wird sie auch treffen oder die Heater finden endlich einmal wieder eine tolle Bestätigung ihrer Glaubensansichten und Weltbilder.

Denn mal ehrlich: Wie lange habt ihr euer iPX? Und redet schon vom Einbrennen. Ist doch echt daneben.

Ich frage mich, warum jemand, der sich ein iPhone X leisten kann, kein festes Navi im Auto hat ..... totaler Schwachsinn. Das ist fast so geil, wie die Luden in den Protzkarren mit dem Handy am Ohr sitzen, weil es für ne vernünftige Freisprecheinrichtung nicht gereicht hat oder sie zu dumm sind ihr Handy damit zu verbinden.

Es gibt ja nicht nur Autos ;) Ich benutze mein iPhone schon seit Jahren als KFZ und auch Motorrad Navi - auch mit dem X möchte ich das nicht ändern.

Der Hype um die Oled Displays der da gemacht wird ist in meinen Augen vollkommen übertrieben ich bin absolut zufrieden mit meinem LCD Display von meinem iPhone 6s und die Technik ist wenigstens richtig ausgereift

@Gelegenheitsnutzer:

Check mal Google-Maps, dort gibts vieles zu entdecken.
zB dass Deutschland größer ist als 50km. Und dass die Erde aus mehr besteht als aus diesem einen Land.
Urlaub ist für dich wohl der Balkon oder Acker oder was auch immer.

Apples iPhone X kostet laut einer Einschätzung von TechInsights circa 360 Dollar (310 Euro) in der Produktion. Verkauft wird das Smartphone hierzulande für 1149 bis 1350 Euro. Mit dem hohen Preis kann der Konzern die bisher höchste Gewinnmarge bei einem iPhone erzielen: Diese liegt nun bei 64 Prozent. Beim iPhone 8 war diese noch bei 59 Prozent.

Und dann nicht mal das in den Griff kriegen armselig Apple

Das ist eine Milchmädchenrechnung. Apple hat nicht nur für die TrueDepth-Technologie Kosten für Forschung und Entwicklung investiert. Dazu kommen die Ausgaben für die Übernahme von Primesense im Jahr 2013, auf deren Kamera-Technologie das System maßgeblich fußt. Die Ingenieure, die daran arbeiten, wollen außerdem jeden Monat ihr Gehalt haben. So einfach wie das dargestellt wird, ist das nicht. Nur ich vermute, dass derlei Argumente angesichts Ihres Kommentars überhaupt nicht fruchten. Für die übrigen Leser habe ich aber diese Antwort formuliert.

Ich frage mich ob Apple einen Bildstörungs-Reinigungs-Modus und eine Bild Rotation wie bei lg oled tvs in das iPhone X integriert hat? Bei denen ist einbrennen meines Wissens in der Regel kein permanenter Zustand.

Wo genau gibt es denn Hinweise zu diesem Modus?

Ob Apple so etwas nutzt, kann ich leider nicht beantworten. Allerdings kann man Rettungsversuche auch selbst unternehmen mit speziellen Webseiten und/oder Software. Allerdings bieten diese nicht in jedem Fall erfolgreich Hilfe. Es bleibt also ein gewisses Restrisiko. In Anleitungen von TV-Geräten finden sich Hinweise, dass statische Inhalte sich einbrennen können. Besonders Senderlogos neigen dazu.

Das ist mir schon klar. Aber man kann ja einfach mal ehrlich sein und Apple ist nun mal Weltweit der Konzern der die höchsten Gewinnmargen hat und Gewinnmaximierung.
Der reichste Konzern der Welt ist an der Börse, und auch was das Vermögen betrifft.

Das mag sein, aber Apple kann auch nicht zaubern. Alle Displays die wir rumstehen haben... können einbrennen. Das gehört quasi zu der Technologie dazu. Und Apple designt ja eigene Prozessoren, aber stellt (noch) keine eigenen Displays her. Was Apple macht, ist die Displays zu programmieren, kalibrieren, etc. pp., damit so etwas nicht geschieht und damit auch die Werte für Kontrast, Farbumfang etc. möglichst gut sind. Der Testbericht von DisplayMate zeigt ja, dass Apple das gut hinbekommen hat. Wenn es möglich gewesen wäre, das Einbrennen zu eliminieren, hätte Apple es mit Sicherheit versucht. Denn das Unternehmen ist doch stark daran orientiert immer das Optimum rauszuholen.

Das ist vollkommen richtig. Apple holt aus der Hardware die sie einkaufen immer das beste heraus ;-)