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Auch im Garten anwendbar

Smart Home macht im Garten nicht halt: Diese Outdoor-Produkte gibt es

Das „Smart Home“ endet mittlerweile nicht mehr an der Terrassentür – es gibt auch wetterfestes Equipment. Wir stellen Ihnen einige Produkte vor, die den Rasen mähen, den Wasserverbrauch steuern, fürs rechte Licht sorgen und die Daten der Umgebung feststellen.

Was einst mit Staubsaugrobotern mehr oder weniger erfolgreich begann (mehr dazu in unserem Podcast „Schleifenquadrat“), setzt sich nun auch im Garten fort. Zwar gibt es bislang keine HomeKit-kompatiblen Saugroboter und fast folgerichtig auch keine Mähroboter, die mit Apples Smart-Home-Zentrale sprechen können. Ignorieren wollen wir diese Produktkategorie dennoch nicht, denn diese Helfer sind einfach zu praktisch. Die Robotisierung des Alltags nimmt uns zunächst wirklich lästige Aufgaben ab – auch wenn manch einer sie sicherlich als Entspannungsübung versteht. Aber ein stets perfekt getrimmter Rasen, hat viel Schönes. Beinahe alle namhaften Hersteller von Gartenzubehör sind inzwischen auf den Zug aufgesprungen und haben entsprechende Produkte im Portfolio. Weit vorne mit dabei sind sicherlich Bosch, Husqvarna und Gardena.

Automatisiertes Wasser

Gardena ist ohnehin ein gutes Beispiel für eine Firma, die verstanden hat, wie man sich selbst nicht nur die Zukunft sichert, sondern sogar noch neue Kundenkreise erschließt. Gardenas vernetztes Gartenbewässerungssystem unterstützt nun auch HomeKit: Die Integration von Apples Heimautomatisierungsprotokoll erfolgt per Software-Aktualisierung und erweitert damit auch bestehende Komponenten des schon vor Jahren eingeführten „Gardena Smart Systems“. Ein besonders löblicher Schritt, schont er doch den Geldbeutel der Kunden, die schon in das „intelligente“ Gardena-System investiert haben.

Die HomeKit-Unterstützung schließt die Bewässerungs- und Sprinklersysteme „Smart Water Control“ und „Smart Irrigation Control“ genauso ein, wie auch die schon auf dem Markt befindlichen Sensoren zur Erfassung von Bodenfeuchte und Temperatur.

Sogar Gardenas Außensteckdose „Smart Power“ erhält das Update. Anders als bei den meisten HomeKit-Geräten, erfolgt die Ersteinrichtung des Systems weiterhin zwingend über Gardenas hauseigene App. Erst im Anschluss lassen sich die smarten Gardena-Geräte mittels eines in der App abrufbarem Einrichtungs-Code in der Home-App einrichten.

Gardena Bewässerungssystem
Gardena Bewässerungssystem (Bild: Gardena)

Gardenas Mähroboter indes werden nicht HomeKit-kompatibel. Das mag auch daran liegen, dass diese Gerätekategorie in HomeKit nicht vorgesehen ist und könnte sich ändern, wenn Apple HomeKit entsprechend anpasst.

Gerade den Bereich der Bewässerungssysteme wird allerdings nicht von Gardena allein bespielt. Auch Eve Systems spielt hier mit „Eve Aqua“ mit. An einem Außenwasserhahn angebracht, kann das Gerät den Wasserfluss steuern und so beispielsweise einen „dummen“ Rasensprenger in HomeKit integrieren.

Licht für die Gartenparty

Drinnen wie draußen sind smarte Lampen ein wichtiger Treiber für das Thema „Smart Home“. Nachdem vor allem Philips mit dem Hue-System viel Pionierarbeit geleistet hat, will man sich jetzt auch im Garten nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und bietet ein stetig wachsendes Sortiment von Lampen und LED-Leuchtstreifen an. Nicht vergessen: sämtliche Hue-Produkte sind automatisch auch HomeKit-kompatibel

Diesen Markt muss sich Philips allerdings mit weiteren Herstellern teilen. Auch hier wollen die Münchener von Eve Systems ein Stück vom Kuchen abhaben und schicken „Eve Flare“ ins rennen. Außerdem erwarten wir, dass früher oder später auch Ikea das hauseigene und HomeKit-kompatible Tradfri-System in diese Richtung erweitern wird.

Mit Einsetzen der Dämmerung automatisch den Weg zum Haus beleuchten? Kein Problem!
Mit Einsetzen der Dämmerung automatisch den Weg zum Haus beleuchten? Kein Problem! (Bild: Philips)

Sicherheitsysteme zur Überwachung

Die Vorzüge und Gefahren von internetangebundenen Kamerasystemen haben wir bereits auf Seite 41 angeschnitten. Besonders in diesem Bereich stehen sich Privatsphäre und Komfort gegenüber. Denn natürlich ist es beruhigend, jederzeit sehen zu können und zu wissen, dass alles in Ordnung ist und die Gewissheit zu haben, etwaige Einbrecher zumindest bei der Tat filmen zu können. Auf der anderen Seite möchte wohl niemand Videoaufnahmen von sich im Internet finden, auf denen man schwitzend mit freiem Oberkörper auf dem Balkon sitzt.

Unserer Einschätzung nach bietet HomeKit hier den höchsten Sicherheitsstandard aller Smart-Home-Systeme. Wenn Sie sich für eine Überwachungssystem für den Outdoor-Bereich entscheiden, raten wir hier, mehr noch als bei allen anderen Smart-Home-Bereichen und -Produkten, zur Wahl eines HomeKit-Geräts.

Tatsächlich stehen Ihnen hier auch gleich mehrere spannende Produkte zu Auswahl. Besonders hervorgetan haben sich hier neben den Kameraveteranen Logi (ehemals Logitech) Hersteller wie Nest, Netatmo, Ring und Arlo.

Wetterstation

Smarte und in HomeKit eingebundene Wetterstationen sind nicht nur nützlich, um Ihnen mitzuteilen, wie warm oder kalt es ist oder ob es gerade regnet. Für beide Erkenntnisse brauchen Sie nun wahrlich keine teure, gar smarte Elektronik. Spannender werden diese Produkte durch die Vernetzung mit anderen Geräten.

So könnten Sie beispielsweise bei zu großer Hitze automatisch die Rollläden herunterfahren lassen, damit Sie bei der Rückkehr von der Arbeit keine völlig überheizte Wohnung vorfinden.

Eve Outdoor
Eve Outdoor (Bild: Elgato)

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