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Red Star OS 3.0

Nordkoreas Betriebssystem Red Star gleicht OS X

Welches Betriebssystem nutzt eigentlich Nordkorea? Schließlich kann sich die Diktatur bei keinem ausländischen Hersteller sicher sein, dass nicht eine feindliche Regierung das Betriebssystem einfach so überwachen kann. Und genau deshalb hat Nordkorea sein eigenes Betriebssystem für seine Regierungsrechner entwickelt: Red Star OS 3.0 basiert auf Linux und überrascht gleich in mehrfacher Hinsicht.  

Zwei IT-Sicherheitsforscher haben auf dem diesjährigen Kongress des Chaos Computer Clubs, dem 32. Chaos Communication Congress oder auch kurz 32c3, ihre Analyse eines ganz besonderen Betriebssystems vorgestellt: Florain Grunow und Niklaus Schiess haben sich nämlich mit Nordkoreas selbst entwickeltem Betriebssystem Red Star OS 3.0 befasst.

Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik
Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik (Bild: Microsoft)

Red Star OS 3.0 nutzt den Linux-Kernel als Basis des Betriebssystems. Als Vorbild für das Aussehen des Betriebssystems diente jedoch eine andere Software: Die Oberfläche gleicht im großen und ganzen OS X von Apple. Zwar wird man niemals in die Versuchung kommen Red Star OS 3.0 mit einer OS X-Version zu verwechseln, die Bilder zeigen jedoch stellenweise eine sehr frappierende Ähnlichkeit auf.

Die beiden Sicherheits-Experten sind von Red Star OS 3.0 positiv überrascht. Sie halten Red Star OS 3.0 für sein sehr solides und stabiles Betriebssystem, mit dem sie so nicht gerechnet hatten. Die Entwickler, die angeblich seit 2002 an Red Star OS 3.0 arbeiteten, waren keine Amateure.

Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik
Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik (Bild: Microsoft)

Red Star OS 3.0 besitzt mehrere Komponenten, die sich ständig gegenseitig überwachen. Einen Virus oder ein Spionage-Programm einzuschleusen ist somit relativ schwierig. Zwar ist es nicht unmöglich tiefgreifende Veränderungen am Betriebssystem vorzunehmen, allerdings startet sich Red Star OS 3.0 in der Regel einfach neu, wenn man den falschen Schritt macht. Während Red Star OS 3.0 den Nutzer zwar zu schützen versucht, wird es ihn wohl nicht vor Spionage-Programmen der Entwickler und damit des Staatsapparats schützen.

Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik
Windows 10 hat eine unsägliche Update-Politik (Bild: Microsoft)

Grunow und Schiess haben im Betriebssystem (noch) keine Spionage-Software gefunden, die kann jedoch über ein Update nach gereicht werden. Die ein oder andere Funktion, die einer Diktatur sehr entgegen kommt wurde auch bereits entdeckt: Beispielsweise wird die Seriennummer der Festplatte verschlüsselt an das Ende eines auf dem Rechner geöffneten Dokuments anhängt. Dies erlaubt die Rückvervolgung und damit die Ermittlung einer Quelle, sollte ein geheimes Dokument oder Bild geleakt werden.

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Wieso muss man über Nordkorea immer negativ berichten? Die beiden haben keine Spionage-Software gefunden. Die beiden "Experten" sind positiv überrascht, hätten also so etwas nicht für möglich gehalten. Und Red Star besitzt mehrere Komponenten, die sich ständig gegenseitig überwachen. Die Seriennummer einer Festplatte wird an jedes Dokument angehängt. Könnte schon eine Sache von Selbstschutz sein. Bei uns werden ja täglich in Unternehmen Dateien gestohlen - oft von IT-Menschen.
Andererseits benutzen Tausende und Abertausende Deutsche Google oder Facebook oder Android. Hier weiß jeder, dass er oder sie ausgehorcht wird. ABER das ist natürlich in Ordnung.
Ich kann es jedenfalls vollkommen nachvollziehen, dass die Nordkoreaner ihr eigenes Ding machen. Politisch gesehen sind sie für die westliche Welt das Zentrum des Bösen. Und warum? Weil sie sich für einen anderen Weg entschieden haben? Leute, unser System ist auch nicht gerade toll. Das zeigen doch schon alleine die Wahlergebnisse und die Hinwendung zu den Konzernen.
Also lasst die doch einfach machen. Wir haben ja auch 16 Schulsysteme um das bessere aus der Menge herauszufinden. Toleranz wird uns gelehrt, aber tolerant sind wir nicht. Jedes Volk bestimmt immer noch ihre Regierung selbst - ob durch Wahlen oder durch Widerstand.

@Rudolf2015
Wenn Du eine so schlechte Meinung von Deutschland und der westlichen Welt hast - und Nordkorea mit seinem diktatorischen Pseudokommunismus so toll findest, schlage ich Dir folgendes vor: Gib all Deinen Besitz ab (falls Du welchen hast), denn von dem würdest Du ohnehin erleichtert werden. Lerne Koreanisch und ziehe nach Nordkorea. Dort kannst Du ja mal versuchen, ein paar Gleichgesinnte zu finden und mit denen die dortige Regierung "umgestalten". Der dicke Diktator wird sich dann schon bald bei Dir melden und Dich zu einem fulminanten Essen einladen - bei dem Du auf der Speisekarte stehst!
Aber mal im Ernst, merkst Du eigentlich, was für einen Stuss Du da schreibst? Denk in Zukunft mal ein wenig nach, BEVOR Du Deine geistigen Ergüsse postest, dann wirst Du womöglich auch ernst genommen.
Übrigens, ich nutze weder Google, noch Facebook, oder Twitter, geschweige denn Android und man sollte es kaum für möglich halten, ich bin froh, daß ich in Deutschland lebe - und obwohl ich vieles kritisch hinterfrage, bin ich glücklich. Deutschland ist ein sehr schönes Land, in dem es für die meisten fleißigen Menschen viele Möglichkeiten gibt, etwas aus sich zu machen und sich zu entwickeln. Frag mal einen Flüchtling, in welchem Land er leben möchte. Da wirst Du nicht "Türkei", "Slowenien", oder gar "Russland" hören, sondern "Deutschland". Das hat schon seinen Grund. Es ist für Deutsche nur leider inzwischen sehr unpopulär geworden, stolz auf sein Land zu sein, da man dann gleich in die "braune Ecke" geschoben wird. Ich bin stolz und ich bin KEIN NAZI!

Mit den besten Grüßen und einen guten Rutsch in's neue Jahr.

P.S.: "Brot statt Böller" - Haltet die Knallerei in Grenzen, denn unsere neuen Mitbürger verbinden mit dem Geballer (zu Silvester) ganz schlimme Erlebnisse.

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Warst Du schon mal in Nordkorea. Wenn ja wäre Deine Aussage zu überprüfen, wenn nein, dann bist Du an der üblichen Demagogie in den Medien kleben geblieben.
Alles was Europäern und Amis nicht in den Kram passt wird dämonisiert. Das ist eben was für schnelle Nichtdenker.

Kann man Nord-Korea tatsächlich noch Dämonisieren?!
Das Vorzimmer zur Hölle ist bestimmt gemütlicher.

Weil hier in diesem Land die westliche Propaganda in Mode ist, und diese richtet sich eben nicht nach guten Prinzipien, sondern nach Macht, Gled und Einfluss. Da die Menschen aber von klein auf auf diese trainiert sind, faellt es ihnen sehr-sehr schwer objektiv eine Sache anzuschauen, denn was hier als objektiv verkauft wird, ist nun mal subjektiv :)
Faschistoide Staaten wie Israel oder Saudi Arabien zB. werden eher seltener kritisiert. Der erste, weil man dann gleich Nazi sein muss (und somit ist man mundtot), im zweiten Fall deswegen, weil jene Diktatur der Scharia USrael alle wünsche erfüllt und somit der beste Verbündete ist in der Region.
Gut und Böse, Urteile und Vorurteile...

das was da überall als "brandaktuelle Apple-Kopie" verkauft werden soll ist nichts weiter als ein Linux mit einem sogenannten Dock Launcher , die es bei Linux zu Hauf gibt und die dort fast genauso alt sind wie das Vorbild von Apple.
hier mal eine Sammlung von vor 7 Jahren: http://darrenyates.com.au/2008/09/10-free-mac-os-x-like-docks-for-linux/149
immer dieser Sensationsjournalismus....

Author sich besser kaufen Tüte Deutsch!

"Jedes Volk bestimmt immer noch ihre Regierung selbst - ob durch Wahlen oder durch Widerstand."
Was in Nord-Korea so nicht möglich ist. Kim-Jong-Dingsbumms (den dicken Diktator meine ich) kann man nicht abwählen und wer Wiederstand leisten will, findet sich in einem netten Ferien-Camp oder wird direkt "neutralisiert".
Das hier ist eine IT-Seite. Also lasst bitte die Propaganda hier raus.

Wie ist das dann in Syrien, wo alle Mal eben Bomben abwerfen und die gewählte Regierung stürzen wollen. Oder gilt Dein Wort nur für ausgewählte Szenarien?!

Es geht um Nord-Korea. oder ???

Nähere Infos unter:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/32C3-Red-Star-OS-ein-Betriebssystem-fuer-eine-Diktatur-3056550.html