Eigene Prozessorarchitektur

MacBooks mit ARM-Prozessoren ab Ende 2020

Analyst Ming-Chi Kuo erwartet von Apple ab Ende 2020/Anfang 2021 MacBook-Modelle mit eigenen Apple-Prozessoren. Intel-Modelle mit Scherentastatur sollen in einem halben Jahr kommen.

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Seit Jahren gibt es immer wieder Gerüchte, dass sich Apple von Intel abwenden und eine eigene Prozessorreihe auflegen könnte, die dann in Macs verbaut wird. Nun hat der berühmt-berüchtigte Analyst Ming-Chi Kuo wieder einmal seine Kristallkugel betrachtet und meint, dass Apples Pläne sich Ende 2020 oder Anfang 2021 manifestieren werden. Das berichtet zumindest Macrumors.

2020/2021 sollen MacBooks vorgestellt werden, die mit einem auf ARM basierenden Prozessor ausgestattet sind. Modelle mit Intels Prozessoren werden vermutlich nicht sofort aus dem Spiel genommen, da sonst auch die Kompatibilität zur Software leiden würde.

Kompatibilitätsprobleme

Das Software-Problem dürfte Mac-Nutzer am meisten beschäftigen. Läuft dann noch die normale Software von Drittanbietern auf Macs, wenn darin kein x86-kompatibler Prozessor mehr sitzt? Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Apple einen Emulationsmodus entwickeln, damit der Schnitt nicht zu hart wird. So geschah es auch bei den PowerPC-Prozessoren, die Apple vor Intel nutzte. Irgendwann wurde der Kompatibilitätsmodus allerdings aufgegeben.

Kuo meint auch, dass Apple im zweiten Quartal 2020 mit der Markteinführung neuer MacBook Pro und MacBook Air-Modelle beginnt. Diese werden Scherenmechanismus-Tastaturen beinhalten, so dass die Schmetterlingsmechanismus-Tastatur endgültig der Vergangenheit angehört. Diese hatte Apple wegen diverser struktureller Schwächen nur Ärger und Reparaturprogramme eingebrockt.

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