Günstiges MacBook kommt

Kostengünstiges MacBook: Diese acht Einschränkungen drohen beim Budget-Modell

Apple bereitet die Vorstellung eines kostengünstigen MacBooks vor. Nun sind weitere Details durchgesickert – inklusive acht Einschränkungen.

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Apple bereitet sich darauf vor, in der kommenden Woche bis zu fünf neue Produkte vorzustellen, darunter ein kostengünstiges MacBook. Während die Spannung steigt, sind weitere Details zu dem Laptop aufgetaucht, die ein klareres Bild der Einstiegslösung zeichnen.

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple stellt am 4. März ein kostengünstiges MacBook mit A18 Pro Chip vor, das zwischen 699 und 799 US-Dollar kosten soll.
  • Das Budget-Modell hat acht Einschränkungen: geringere Display-Helligkeit, kein True Tone, keine beleuchtete Tastatur und langsamere SSDs.
  • Das MacBook kommt mit 12,9-Zoll-Display und wahrscheinlich in bunten Farben wie Gelb, Grün, Blau und Pink.

Produktionsstart und Markteinführung stehen bevor

Laut Quellen aus der Lieferkette, die mit DigiTimes sprachen, wird das Einstiegs-MacBook tatsächlich im März auf den Markt kommen. Der Bericht deutet darauf hin, dass die Volumenlieferungen des Laptops an Apple voraussichtlich im nächsten Monat beginnen werden. Quanta Computer soll der Haupthersteller dieses neuen Modells sein, während Foxconn zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen wird.

Die Massenproduktion war ursprünglich für Ende 2025 geplant, wurde jedoch auf das erste Quartal 2026 verschoben. Diese Verzögerung könnte sich auch auf den Endpreis auswirken.

Steigende Komponentenkosten beeinflussen die Preisgestaltung

Aufgrund steigender Komponentenkosten, insbesondere bei DRAM- und NAND-Speicherchips, geht DigiTimes davon aus, dass höhere Preise möglicherweise unvermeidbar sind. Frühe Schätzungen bezifferten den Startpreis dieses MacBooks auf nur 599 US-Dollar in den Vereinigten Staaten. Es ist jedoch möglich, dass der Laptop stattdessen bei 699 oder 799 US-Dollar starten wird. Studierende sollten über den Bildungs-Webshop von Apple dennoch 100 US-Dollar Rabatt auf den regulären Preis erhalten.

Präsentation bei der „Apple Experience“

Die Medien werden voraussichtlich bei den „Apple Experience“-Veranstaltungen in New York, London und Shanghai am Mittwoch, dem 4. März, um 9 Uhr Eastern Time Gelegenheit haben, das kostengünstigere MacBook auszuprobieren. Es wird keinen Live-Stream eines Apple Events für diese Markteinführung geben – das neue MacBook wird voraussichtlich per Pressemitteilung angekündigt.

Technische Ausstattung und Einschränkungen

Das kostengünstige MacBook wird optisch vermutlich weitgehend wie ein MacBook Air aussehen, jedoch mit reduzierten Spezifikationen daherkommen. Der Laptop soll vom A18 Pro Chip aus dem iPhone 16 Pro angetrieben werden, anstatt von einem M-Series-Chip. Außerdem wird er Berichten zufolge ein etwas kleineres 12,9-Zoll-Display haben.

Ein Leaker hat nun acht mutmaßliche Einschränkungen des Geräts aufgelistet, basierend auf einer internen Version von Apples Kernel Debug Kit für eine macOS-Tahoe-Beta:

Geringere maximale Display-Helligkeit: Die maximale Display-Helligkeit des kostengünstigen MacBooks könnte unter den 500 Nits des MacBook Air liegen.

Kein True Tone: Dem kostengünstigen MacBook wird offenbar True Tone fehlen, eine Funktion, die Farbe und Intensität des Displays an das Umgebungslicht anpassen kann.

Keine 1 TB oder 2 TB Speicherkapazitäten: Der Leaker erwartet, dass das kostengünstige MacBook in 256 GB und 512 GB Speicherkapazitäten erhältlich sein wird. Zudem wurde eine mögliche 128 GB Kapazität für Bildungseinrichtungen erwähnt. Im Gegensatz zum MacBook Air und MacBook Pro würde dem neuen MacBook 1 TB und höhere Speicheroptionen fehlen.

A18 Pro Chip erklärt!

Der A18 Pro ist Apples Prozessor aus dem iPhone 16 Pro und basiert auf 3-Nanometer-Technologie. Er bietet eine Leistung vergleichbar mit dem M1-Chip aus den ersten Apple Silicon Macs, jedoch mit geringerem Stromverbrauch. Im Gegensatz zu M-Series-Chips fehlt dem A18 Pro die Thunderbolt-Unterstützung, weshalb nur reguläre USB-C-Anschlüsse möglich sind.

Langsamere SSD-Geschwindigkeiten: Der Flash-Speicher im Basismodell des neuen MacBooks wird offenbar langsamere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zu den neuesten MacBook Air und MacBook Pro Modellen haben, möglicherweise aufgrund der Verwendung eines einzelnen NAND-Chips durch Apple.

Kein Schnellladen: Das neue MacBook ist möglicherweise nicht „schnellladefähig“.

Keine beleuchtete Tastatur: Der Tastatur könnten beleuchtete Tasten fehlen.

Keine Unterstützung für hochohmige Kopfhörer: Hochohmige Kopfhörer können direkt an kompatible Mac-Computer angeschlossen werden, die 2021 oder später eingeführt wurden, aber das kostengünstige MacBook wird offenbar nicht zu diesen gehören.

Kein N1-Chip: Alle iPhone 17 und iPhone Air Modelle verfügen über Apples benutzerdefinierten N1-Chip für WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Das kostengünstige MacBook wird jedoch nicht den N1-Chip verwenden. Stattdessen wird der Laptop wahrscheinlich einen MediaTek-Chip für drahtlose Konnektivität haben.

Leistung vergleichbar mit dem M1-Chip

Basierend auf den Spezifikationen des A18 Pro Chips wird dieses MacBook wahrscheinlich nur 8 GB RAM haben sowie reguläre USB-C-Anschlüsse anstelle schnellerer Thunderbolt-Anschlüsse. Die Leistung des A18 Pro ist jedoch durchaus respektabel – in Geekbench-Benchmarks erreicht der Chip Single-Core-Werte auf dem Niveau des M3 Ultra und Multi-Core-Leistungswerte, die höher sind als beim M1-Chip.

Farbenfrohe Designoptionen erwartet

Wie das iBook aus den frühen 2000er Jahren könnte dieses MacBook in lustigen Farboptionen wie Gelb, Grün, Blau und/oder Pink erhältlich sein. Dies würde das kostengünstige MacBook zum farbenfrohsten Laptop machen, den Apple seit der iBook G3-Ära Ende der Neunzigerjahre angeboten hat.

Apple hat den Namen „MacBook“ (ohne „Air"- oder „Pro“-Branding) bereits von 2006 bis 2012 und erneut von 2015 bis 2019 verwendet, aber alle diese Modelle nutzten Intel-Prozessoren. Dies wäre das erste Mal, dass es ein Einstiegs-„MacBook“ mit Apple Silicon gibt. Nach monatelangen Gerüchten sollte eine Ankündigung in weniger als einer Woche erfolgen.

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