Während Apple im Oktober bereits das Einstiegsmodell des 14-Zoll MacBook Pro mit dem M5-Chip aktualisiert hat, warten viele noch auf die höherwertigen Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips. Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass Apple diese noch im Januar vorstellen könnte. Daraus hat Macworld eine Spekulation gebastelt, die erstaunlich plausibel klingt.
- Apples Creator Studio Bundle startet am 28. Januar, die Quartalskonferenz folgt am 29. Januar – beides spricht für neue MacBook-Pro-Modelle.
- Die M5 Pro und M5 Max Modelle werden kaum Änderungen bieten, nur schnelleren Speicher und höhere Speicherbandbreite.
- Große Updates mit OLED-Display, Touchscreen und M6-Chips kommen erst Ende 2026 oder 2027 – ein Warten könnte sich lohnen.
Zeitpunkt spricht für Januar-Launch
Gleich drei Faktoren sprechen für eine baldige Ankündigung der neuen MacBook-Pro-Modelle. Erstens startet Apples neues Creator Studio Bundle am 28. Januar. Da dieses Paket professionelle Mac-Apps wie Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro umfasst, wäre die letzte Januarwoche ein passender Zeitpunkt für die Vorstellung neuer MacBook-Pro-Modelle.
Zweitens findet Apples nächste Quartalskonferenz am 29. Januar statt. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit häufig kurz vor solchen Terminen neue Produkte angekündigt und in den Eröffnungsbemerkungen darauf eingegangen.
Drittens gibt es einen Präzedenzfall: Im Januar 2023 stellte Apple per Pressemitteilung MacBook-Pro-Modelle mit M2 Pro und M2 Max Chips vor. Eine ähnliche Vorgehensweise wäre also durchaus denkbar.
Nur wenige Neuerungen beim aktuellen Update
Über den M5-Chip hinaus erhielt das Einstiegsmodell des 14-Zoll MacBook Pro im vergangenen Jahr nur eine nennenswerte Änderung: PCIe 5.0-Speicher. Laut Apple führt dies zu bis zu doppelt so schnellen SSD-Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zum Vorgängermodell.
Die M5 Pro und M5 Max Chips sind leistungsstärkere Varianten von Apples M5-Prozessor für professionelle Anwendende. Sie bieten mehr CPU- und GPU-Kerne sowie höhere Speicherbandbreite als der Standard-M5-Chip. Diese Chips kommen in den höherwertigen MacBook-Pro-Modellen zum Einsatz und richten sich an Nutzende mit anspruchsvollen Aufgaben wie Videobearbeitung oder 3D-Rendering.
Bei den höherwertigen 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modellen mit M5 Pro und M5 Max Chips werden ebenfalls nur wenige weitere Änderungen erwartet. Die wirklich großen Neuerungen sollen erst zwei Generationen später kommen – entweder Ende 2026 oder im Laufe des Jahres 2027.
Große Änderungen für 2026 oder 2027 geplant
Für die übernächste Generation des MacBook Pro sind deutlich umfangreichere Upgrades im Gespräch. Dazu zählen ein OLED-Display mit Touchscreen-Funktionalität, ein dünneres Design, eine integrierte Mobilfunkverbindung und M6-Chips, die mit TSMCs 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden sollen. Diese Verbesserungen versprechen noch größere Leistungssteigerungen gegenüber den Vorgängermodellen.
Wer also nicht dringend ein neues MacBook Pro benötigt, sollte möglicherweise die Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips überspringen und auf die umfassend überarbeitete Version warten. Die kommenden Modelle dürften eher ein evolutionäres als ein revolutionäres Update darstellen.
Dennoch bleibt es vorerst bei Spekulationen. Ob Apple tatsächlich noch im Januar neue MacBook-Pro-Modelle vorstellt, ist nicht bestätigt. Die Anzeichen verdichten sich jedoch, und manchmal ist eben doch etwas dran, wenn sich die Gerüchte häufen.








