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MacBook Pro

Apple könnte MacBook Pro ohne Touchscreen langfristig einstellen

Apple könnte sein MacBook-Pro-Portfolio in den kommenden Jahren vereinfachen. Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman sollen die teureren Modelle langfristig nur noch mit Touchscreen angeboten werden. Für 2027 stehen zudem neue Prozessoren und weitere Designänderungen im Raum.

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Apple hat erst kürzlich seine ersten MacBook-Pro-Modelle mit Touchscreen vorgestellt. Parallel dazu bietet das Unternehmen weiterhin Varianten mit klassischem Display an. Diese Aufteilung könnte allerdings nur vorübergehend bestehen. Bloomberg-Journalist Mark Gurman geht davon aus, dass Apple die höherpreisigen MacBook-Pro-Modelle ohne Touchscreen langfristig aus dem Sortiment nehmen könnte.

Herbst-Angebot

Quickread: Auf einen Blick
  • Apple könnte höherpreisige MacBook-Pro-Modelle ohne Touchscreen langfristig einstellen.
  • Bloomberg-Journalist Mark Gurman erwartet eine Zusammenlegung der Modellreihen.
  • Aktuelle Touchscreen-Modelle kosten mindestens 400 Euro mehr als vergleichbare Varianten ohne Touchscreen.
  • Für 2027 werden neue MacBook-Pro-Modelle mit M7 Pro und M7 Max erwartet.
  • Das günstigere 14-Zoll-Modell soll ebenfalls ein überarbeitetes Design erhalten.

Apple könnte MacBook-Pro-Angebot vereinfachen

In seinem Newsletter „Power On“ beschäftigt sich Gurman mit der Frage, ob Apple auch künftig zwei unterschiedliche Varianten seiner leistungsstärkeren Notebooks entwickeln wird. Derzeit stehen die bisherigen MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max sowie Mini-LED-Display neben den neuen Ausführungen mit Touchscreen.

Die Touchscreen-Modelle verfügen zusätzlich über OLED-Technologie und eine Dynamic Island. Dafür verlangt Apple einen Aufpreis von mindestens 400 Euro gegenüber den vergleichbaren Modellen ohne Touchscreen.

OLED erklärt!

OLED steht für „Organic Light Emitting Diode“. Anders als bei LCD-Displays erzeugen die einzelnen Bildpunkte ihr Licht selbst. Eine separate Hintergrundbeleuchtung ist deshalb nicht erforderlich.

Dadurch können OLED-Bildschirme besonders tiefe Schwarzwerte und hohe Kontraste darstellen. Da einzelne Pixel vollständig abgeschaltet werden können, sind je nach Bildinhalt auch Vorteile beim Energieverbrauch möglich.

Die OLED-Technologie ermöglicht allerdings nicht automatisch eine Touchbedienung. Dafür ist eine zusätzliche berührungsempfindliche Schicht beziehungsweise Sensorik erforderlich.

Gurman hält es für unwahrscheinlich, dass Apple diese parallele Produktstrategie dauerhaft fortsetzen wird. Zwei unterschiedliche Modellreihen bedeuten zusätzlichen Aufwand bei Entwicklung, Fertigung und Vermarktung. Angesichts des vergleichsweise geringen Preisabstands rechnet der Bloomberg-Journalist deshalb damit, dass Apple die beiden Produktlinien langfristig zusammenführen könnte.

Eine konkrete Entscheidung oder einen Zeitpunkt für die mögliche Einstellung der bisherigen Modelle nennt Gurman allerdings nicht. Apple selbst hat entsprechende Pläne bislang nicht angekündigt.

Neue MacBook-Pro-Modelle mit M7-Chips für 2027 erwartet

Auch zur nächsten Generation des MacBook Pro gibt es neue Informationen. Laut Gurman plant Apple für 2027 eine weitere Generation seiner Touchscreen-Notebooks. Diese sollen mit M7 Pro und M7 Max ausgestattet werden.

Die neuen Prozessoren sollen zusätzliche Hardwarefunktionen für künstliche Intelligenz erhalten. Welche konkreten Verbesserungen damit verbunden sein könnten, ist derzeit nicht bekannt. Gurman hatte zuvor berichtet, dass die neuen Chips gegen Ende 2027 erscheinen könnten.

Darüber hinaus soll Apple das überarbeitete Design auf das günstigere MacBook Pro mit 14-Zoll-Display übertragen. Das Basismodell mit M7-Chip könnte ein dünneres Gehäuse, ein geringeres Gewicht und schmalere Displayränder erhalten.

Damit würde sich das Einstiegsmodell optisch stärker an den neuen, höherpreisigen Varianten orientieren. Ob Apple auch bei diesem Gerät einen Touchscreen vorsieht, geht aus den aktuellen Informationen nicht hervor.

Touchscreen könnte zum Standard der Pro-Modelle werden

Mit den Ende Oktober vorgestellten MacBook-Pro-Modellen hat Apple bereits einen größeren Designwechsel vollzogen. Neben dem OLED-Display mit Touchfunktion und der Dynamic Island verfügen die Geräte über ein etwas dünneres und leichteres Gehäuse. Auch das Kühlsystem wurde überarbeitet, damit warme Luft vom Display weggeleitet wird.

Sollte Apple die Varianten ohne Touchscreen tatsächlich auslaufen lassen, würde die neue Displaytechnik langfristig zum festen Bestandteil der leistungsstärkeren MacBook-Pro-Modelle werden.

Für Kunden hätte eine solche Umstellung allerdings auch Auswirkungen auf die Auswahl. Wer ein leistungsstarkes MacBook Pro bevorzugt, aber auf Touchbedienung verzichten möchte, könnte künftig weniger Optionen haben. Offen ist außerdem, ob Apple den derzeitigen Aufpreis bei einer Zusammenlegung der Modellreihen beibehalten würde.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Eine Zusammenlegung der MacBook-Pro-Modellreihen wäre aus Apples Sicht nachvollziehbar. Zwei unterschiedliche Displayvarianten für vergleichbare Leistungsklassen erhöhen den Entwicklungs- und Produktionsaufwand. Mit der Einführung der Touchscreen-Modelle hat Apple bereits die Grundlage für eine solche Umstellung geschaffen.

Für Kunden wäre der mögliche Wegfall der bisherigen Varianten allerdings nicht ausschließlich positiv. Nicht jeder benötigt einen Touchscreen am Notebook. Sollte Apple die günstigeren Modelle mit Mini-LED-Display streichen, könnte damit auch eine preislich attraktivere Alternative innerhalb der leistungsstarken MacBook-Pro-Reihe verschwinden.

Wichtig ist außerdem die Einordnung der Quelle: Gurman beschreibt hier vor allem seine Erwartung zur langfristigen Produktstrategie. Eine bestätigte Entscheidung von Apple oder ein konkreter Zeitplan liegen nicht vor.

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