MacBook Neo 2

MacBook Neo 2 soll Touchscreen bekommen

Die zweite Generation des MacBook Neo soll 2027 mit Touchscreen kommen. Analyst Ming-Chi Kuo verrät, welche Technologie Apple plant.

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Apple hat in dieser Woche mit dem MacBook Neo für 699 Euro ein neues Einstiegsmodell seiner Laptop-Reihe vorgestellt. Doch während das Gerät gerade erst auf den Markt kommt, gibt es bereits konkrete Hinweise auf die zweite Generation – und die könnte ein Feature mitbringen, das Apple bei Macs bislang kategorisch ausgeschlossen hatte.

Quickread: Auf einen Blick
  • Das MacBook Neo 2 soll laut Analyst Ming-Chi Kuo 2027 erscheinen und könnte erstmals einen Touchscreen mit On-Cell-Technologie bieten.
  • Bereits Ende 2026 plant Apple ein High-End MacBook Pro mit OLED-Touchscreen, das den Weg für weitere Touch-Macs ebnen soll.
  • Die zweite Neo-Generation wird voraussichtlich mit dem A19 Pro Chip und zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet sein.

MacBook Neo 2 soll Touchscreen erhalten

Laut Analyst Ming-Chi Kuo wird die zweite Generation des MacBook Neo voraussichtlich 2027 auf den Markt kommen und könnte erstmals einen Touchscreen bieten (via). In einem bereits im vergangenen Jahr veröffentlichten Bericht hatte Kuo korrekt vorhergesagt, dass das erste MacBook Neo im vierten Quartal 2025 in die Massenproduktion gehen würde – allerdings noch ohne Touch-Funktionalität.

Für das MacBook Neo 2 plant Apple offenbar den Einsatz der sogenannten On-Cell-Touch-Technologie. Diese integriert die Touch-Sensoren direkt in die oberste Schicht des Display-Panels, statt eine separate Touch-Ebene zu benötigen. Das Ergebnis: ein dünneres Display bei gleichzeitiger Touch-Funktionalität.

On-Cell-Touch-Technologie erklärt!

On-Cell-Touch-Technologie integriert die Touch-Sensoren direkt in die oberste Schicht des Display-Panels, statt eine separate Touch-Ebene darüber zu legen. Dies reduziert die Gesamtdicke des Displays erheblich und macht es leichter. Gleichzeitig bleiben Bildqualität und Touch-Präzision erhalten, weshalb diese Technologie besonders bei modernen Smartphones und zunehmend auch bei Laptops zum Einsatz kommt.

Apples erster Touchscreen-Mac kommt noch 2026

Der Vorstoß beim MacBook Neo 2 wäre allerdings nicht Apples erster Versuch mit Touch-Displays bei Macs. Bereits Ende 2026 oder Anfang 2027 soll ein High-End MacBook Pro mit OLED-Display und Touchscreen auf den Markt kommen. Dieses Gerät wird voraussichtlich mit Apples M6-Chip ausgestattet sein und ein komplett überarbeitetes Design erhalten.

Das neue MacBook Pro soll statt der aktuellen Notch eine Punch-Hole-Kamera nach iPhone-Vorbild bekommen, dünner und leichter werden sowie verstärkte Scharniere erhalten, die ein Wackeln des Displays bei Touch-Eingaben verhindern. Nach der Integration von Touch-Support in macOS 27 wäre es nur logisch, wenn weitere MacBook-Modelle mit dieser Funktion folgen würden.

Konkurrenz macht Druck auf Apple

Der Schritt zum Touchscreen ist auch eine Reaktion auf den Wettbewerb. Viele Windows-Laptops von Herstellern wie HP, Lenovo, Acer und ASUS, die nun mit dem MacBook Neo konkurrieren, bieten bereits seit Jahren Touchscreens als Standard. Apple hatte sich lange gegen diese Technologie gesträubt – Steve Jobs hatte Touch-Displays bei Laptops einst als unpraktisch bezeichnet.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Nutzende erwarten zunehmend Touch-basierte Bedienoberflächen, auch bei ihren Laptops. Zudem haben die iPad-Verkäufe begonnen zu stagnieren, während die Grenzen zwischen Tablet und Laptop immer mehr verschwimmen.

Weitere Verbesserungen für MacBook Neo 2

Neben dem Touchscreen plant Apple für die zweite Generation des MacBook Neo weitere Verbesserungen. Laut Kuo waren die genauen Spezifikationen im September 2025 noch in Diskussion, aber ein schnellerer Chip wie der A19 Pro mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher gilt als sehr wahrscheinlich.

Das aktuelle MacBook Neo ist mit dem A18 Pro Chip ausgestattet, der ursprünglich für das iPhone 16 Pro entwickelt wurde. Es ist das erste Mac-Modell, das einen iPhone-Prozessor statt eines M-Series-Chips nutzt. Mit seinem 13-Zoll Liquid Retina Display, dem farblich passenden Magic Keyboard, einem mechanischen Trackpad, zwei USB-C-Anschlüssen, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Akkulaufzeit von 16 Stunden richtet sich das Gerät an preisbewusste Käuferinnen und Käufer.

„Neo“ könnte zur Budget-Marke werden

Interessanterweise deutet Bloomberg-Reporter Mark Gurman an, dass Apple die „Neo“-Bezeichnung möglicherweise auf weitere günstige Produkte ausweiten könnte. So sei denkbar, dass die Apple Watch SE künftig als „Apple Watch Neo“ vermarktet wird. Dies würde eine konsistente Markenstrategie für Apples Einstiegsgeräte schaffen.

Die Einführung des MacBook Neo markiert einen wichtigen strategischen Schritt für Apple. Mit einem Startpreis von 699 Euro – im Bildungsbereich sogar 599 Euro – zielt das Unternehmen erstmals direkt auf den Markt günstiger Windows-Laptops und Chromebooks ab. Die zweite Generation mit Touchscreen könnte diese Position weiter festigen und Apple helfen, neue Zielgruppen zu erschließen, die bislang durch die hohen Preise abgeschreckt wurden.

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„MacBook Neo 2“ hoffentlich auch mit Tastatur Hintergrund Beleuchtung

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