Apple soll für den Mac Studio gleich zwei neue Generationen vorbereiten. Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman ist zunächst ein Modell mit M5 Ultra geplant, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Für 2028 stehe demnach eine weitere Aktualisierung mit M7 Ultra auf der Roadmap.
- Apple soll einen neuen Mac Studio mit M5 Ultra für 2026 planen.
- Für 2028 ist laut Bericht ein Modell mit M7 Ultra vorgesehen.
- Das M5-Ultra-Modell soll wohl kein neues Design erhalten.
- Apple arbeitet angeblich an internen Änderungen wie besserer Kühlung.
- Ein M6 Ultra wird dem Bericht zufolge nicht erwartet.
Der aktuelle Mac Studio gilt in Apples Desktop-Portfolio als kompakte Workstation für anspruchsvolle Aufgaben. Die jüngste Generation setzt je nach Konfiguration auf M4 Max oder M3 Ultra. Gerade beim Ultra-Modell wirkt die Chip-Basis damit inzwischen weniger einheitlich als bei anderen Mac-Reihen.
M5 Ultra wohl ohne neues Design
Dem Bericht zufolge soll der kommende Mac Studio mit M5 Ultra vor allem ein Chip-Upgrade werden. Ein größeres neues Gehäuse oder ein grundsätzlich überarbeitetes Design erwartet Gurman für dieses Modell nicht.
Das würde zu Apples bisherigem Vorgehen passen. Der Mac Studio wurde 2022 eingeführt und hat sein kompaktes Gehäuse seitdem weitgehend behalten. Apple aktualisiert bei vielen Desktop-Macs über mehrere Jahre vor allem die internen Komponenten, während das äußere Design länger unverändert bleibt.
„Ultra“ bezeichnet bei Apple die leistungsstärkste Chip-Klasse für Macs. Diese Varianten sind für besonders rechenintensive Aufgaben gedacht, etwa Videoschnitt, 3D-Arbeit, Softwareentwicklung oder lokale KI-Berechnungen. Ein M7 Ultra wäre demnach ein späterer High-End-Chip innerhalb der Apple-Silicon-Generation.
Interessanter ist der Blick auf 2028. Für dieses Jahr soll Apple laut Gurman eine Mac-Studio-Version mit M7 Ultra anpeilen. Zusätzlich arbeite das Unternehmen an internen Änderungen, darunter einem verbesserten Kühlkörper. Dieser könnte helfen, die thermische Leistung bei rechenintensiven Aufgaben zu verbessern.
Als möglicher Grund werden anspruchsvollere KI-Workloads direkt auf dem Gerät genannt. Gemeint sind Aufgaben, die lokal auf dem Mac ausgeführt werden, statt sie an Server auszulagern. Gerade bei professionellen Anwendungen für Medienproduktion, Entwicklung oder Datenverarbeitung kann eine bessere Kühlung dafür relevant sein, wie lange ein Chip seine Leistung halten kann.
Kein M6 Ultra erwartet
Auffällig ist die mögliche Lücke zwischen M5 Ultra und M7 Ultra. Dem Bericht zufolge soll Apple bei der M6-Generation offenbar keine High-End-Varianten wie M6 Pro, M6 Max oder M6 Ultra planen. Stattdessen könnte es bei einem regulären M6 bleiben.
Für Käuferinnen und Käufer wäre das ein wichtiger Punkt: Wer auf einen Mac Studio mit M6 Ultra spekuliert, könnte nach aktuellem Stand leer ausgehen. Bestätigt ist das allerdings nicht. Apple selbst hat weder einen M5 Ultra für den Mac Studio noch spätere M7-Pläne angekündigt.
Für professionelle Nutzer zählt vor allem Planungssicherheit
Sollte der Bericht zutreffen, würde Apple den Mac Studio kurzfristig mit aktuellerer Leistung versorgen, aber größere Änderungen erst später bringen. Für viele professionelle Nutzerinnen und Nutzer dürfte das M5-Ultra-Modell trotzdem die relevantere Aktualisierung sein, weil es zeitnah verfügbar wäre.
Wer dagegen auf ein stärker überarbeitetes Modell hofft, müsste demnach deutlich länger warten. Die 2028er-Version könnte durch bessere Kühlung und einen neuen Ultra-Chip interessanter werden – bleibt aber vorerst ein Bericht aus der Gerüchteküche.








