Mac mini mit M6 und Mac Studio mit M5 Ultra starten in Deutschland
Apple verkauft den im August vorgestellten Mac mini und Mac Studio ab sofort. Die beiden Desktop-Rechner sind seit dem 22. September im Apple Store, im Online-Shop des Herstellers sowie bei autorisierten Händlern erhältlich. In Deutschland beginnt der Mac mini mit M6 bei 1.049 Euro, der Mac Studio mit M5 Max bei 2.999 Euro.
- Mac mini mit M6 ab 1.049 Euro
- Mac mini mit M5 Pro ab 1.999 Euro
- Mac Studio mit M5 Max ab 2.999 Euro
- Mac Studio mit M5 Ultra ab 6.599 Euro
- Mac Studio mit bis zu 512 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher
Mac mini erstmals mit M6
Beim Mac mini stehen zwei Plattformen zur Wahl. Das Basismodell setzt auf Apples neuen M6 mit einer 12-Core-CPU und einer 12-Core-GPU. Neural Accelerators befinden sich in jedem GPU-Kern und sollen insbesondere lokale KI-Berechnungen beschleunigen.
Apple nennt gegenüber dem vorherigen Mac mini mit M4 eine bis zu viermal höhere KI-Leistung und eine bis zu doppelt so hohe Grafikleistung. Die CPU soll je nach Aufgabe bis zu 40 Prozent schneller arbeiten. Dabei handelt es sich um Herstellerangaben, die sich auf ausgewählte Tests und Workloads beziehen.
Der Mac mini mit M6 wird serienmäßig mit 16 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher ausgeliefert und lässt sich auf bis zu 32 GB konfigurieren. Die Speicherbandbreite liegt bei bis zu 170 GB/s.
Bei Apple-Chips greifen CPU, GPU und weitere Recheneinheiten auf denselben Speicherbereich zu. Daten müssen dadurch nicht ständig zwischen getrennten Speicherpools kopiert werden. Besonders bei Grafik-, Video- und KI-Anwendungen kann das Vorteile bringen. Wie viel Speicher tatsächlich benötigt wird, hängt jedoch stark von der verwendeten Software und dem jeweiligen Projekt ab.
Für anspruchsvollere Anwendungen bietet Apple den Mac mini weiterhin in einer Pro-Variante an. Hier kommt der M5 Pro zum Einsatz, der mit bis zu 18 CPU- und 20 GPU-Kernen erhältlich ist. Maximal sind 64 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 307 GB/s möglich.
Auch bei den Anschlüssen gibt es Unterschiede. Der M6-Mac-mini besitzt auf der Rückseite drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, während die Variante mit M5 Pro drei Thunderbolt-5-Ports bietet. Beide Modelle unterstützen Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und 2,5-Gbit-Ethernet. Eine Konfiguration mit 10-Gbit-Ethernet ist ebenfalls erhältlich.
Der Mac mini mit M6 kostet in Deutschland ab 1.049 Euro. Für das Modell mit M5 Pro verlangt Apple mindestens 1.999 Euro.
Mac Studio mit bis zu 512 GB Arbeitsspeicher
Auch der Mac Studio erreicht jetzt den Handel. Apple bietet ihn mit M5 Max oder M5 Ultra an. Beim M5 Max kombiniert der Hersteller eine 18-Core-CPU mit einer GPU mit bis zu 40 Kernen. Der gemeinsame Arbeitsspeicher lässt sich auf bis zu 128 GB erweitern.
Deutlich darüber positioniert sich der M5 Ultra. Er ist mit bis zu 36 CPU- und 80 GPU-Kernen konfigurierbar. Die maximale Speicherbestückung steigt auf 512 GB, die Speicherbandbreite gibt Apple mit 1,2 TB/s an. Die Variante mit 512 GB Arbeitsspeicher soll allerdings erst Ende Oktober verfügbar sein.
Für den Mac Studio nennt Apple ebenfalls höhere Leistungswerte gegenüber früheren Generationen. Je nach Anwendung spricht das Unternehmen von einer bis zu 4,3-mal höheren KI-Leistung und einer bis zu 1,8-mal schnelleren Grafik. Auch diese Werte hängen vom jeweiligen Test und der verwendeten Konfiguration ab.
Thunderbolt 5 und mehrere Mac Studio im Verbund
Beide Mac-Studio-Varianten unterstützen Thunderbolt 5 mit Übertragungsraten von bis zu 120 Gbit/s. Darüber lassen sich nicht nur schnelle externe Speicher und Erweiterungsgehäuse anbinden. Apple unterstützt auch die Verbindung mehrerer Mac-Studio-Systeme zu einem Cluster, um Rechenaufgaben auf mehrere Rechner zu verteilen.
Der Mac Studio kann außerdem bis zu acht Displays gleichzeitig ansteuern. Alternativ sind laut Apple bis zu vier Studio Display XDR mit 5K-Auflösung und 120 Hz möglich.
Preislich beginnt der Mac Studio mit M5 Max in Deutschland bei 2.999 Euro. Das Modell mit M5 Ultra startet bei 6.599 Euro.
macOS 27 gehört zur Ausstattung
Mac mini und Mac Studio werden mit macOS 27 Golden Gate ausgeliefert. Die Betriebssystemversion ist bereits seit dem 14. September erhältlich und bringt unter anderem neue Funktionen für Apple Intelligence, Safari, Kurzbefehle und die Fotos-App.
Apple integriert zudem Siri AI in macOS 27. Der neue Assistent startet zunächst auf Englisch. Apple weist darauf hin, dass einzelne Funktionen von Apple Intelligence abhängig von Sprache, Region und Gerät unterschiedlich verfügbar sein können.
Damit deckt Apple mit den neuen Desktop-Modellen erneut eine große Preisspanne ab: Der Einstieg beginnt beim Mac mini für 1.049 Euro, während der Mac Studio insbesondere mit M5 Ultra auf professionelle Anwendungen wie 3D-Rendering, Videobearbeitung und lokale KI-Modelle ausgerichtet ist.










