Videoschnitt

LumaFusion 2.2 schlägt Brücke zu Final Cut Pro X

Die iOS-Videoschnittsoftware LumaFusion beherrscht nun einen Export zu  Final Cut Pro X. So können Schnittprojekte unterwegs angefangen und am Mac abgeschlossen werden.

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Nutzer der Videoschnittsoftware LumaFusion erhalten mit Version 2.2 die FCPXML-Exportfunktion für Final Cut Pro X von Apple. Die Exportfunktion kostet allerdings extra: Für rund 20 Euro gibt es die Fähigkeit als In-App-Kauf.

Wer Videos am iPad oder iPhone schneidet, kann somit die Bearbeitungen dann auf den Mac übertragen und mit Final Cut Pro X abschließen, teilte der Hersteller mit. FCPXML-Exportdateien sind gezippte Pakete, die die Timeline-Daten und auch die erforderlichen Medien enthalten. Der Transport auf den Mac kann beispielsweise per Airdrop erfolgen.

Wer LumaFusion noch nicht kennt

LumaFusion ist ein Mehrspur-Videoeditor, der für iOS und iPadOS veröffentlicht wurde. Es handelt sich unserer Ansicht nach um ein durchaus professionell nutzbares Produkt. Der Hersteller hat einige Video-Tutorials bereitgestellt, die gleich auch die Leistungsfähigkeit der App zeigen. Diese bietet sechs Video- und Audiospuren, verfügt über einen Titelgenerator, zahlreiche Effekte mit Ebenenseparierung, unterstützt auch Zeitlupe und Zeitraffer-Aufnahmen und bietet Exportfunktionen in zahlreiche Formate und zu zahlreichen Diensten wie Box, Dropbox, Google Drive, OneDrive und iCloud Drive. Sogar externe Festplatten werden als Speichermedium akzeptiert. Neben Farbkorrekturen sind mit der Software auch professionelle Greenscreen-Effekte möglich.

LumaFusion stammt von den Entwicklern der Videoschnitt-Software Pinnacle Studio.  Die App kostet 32,99 Euro im App Store und ist unserer Meinung nach jeden Cent wert.

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