Michelle Mendelovitz

Kreativdirektorin von Apple TV+ verlässt das Unternehmen

Michelle Mendelovitz, welche die Entwicklung einiger der frühen Apple TV+ Shows beaufsichtigt hat, wird einem Bericht zufolge zu 20th Century Fox Television gehen. Warum die Kreativdirektorin Apple verlässt, ist nicht bekannt.

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Apples Kreativdirektorin Michelle Mendelovitz wandert zu 20th Century Fox Television ab und wird dort Senior Vice President of Drama Development. Mendelovitz war seit 2018 kreative Leiterin bei der Entwicklung von Drehbuch- und Dokumentarfilmserien für Apple TV+. Sie war bei Serien wie „For all Mankind“ oder „Servant“ und „Defending Jacob“ verantwortlich.

Ihr Weggang könnte Apple empfindlich treffen, zumal dies einige der besseren Serien waren, die Apple produzieren ließ. Zuvor betreute sie nach Angaben des Branchenblatts Variety für Sony Serien wie „Bloodline“ oder „The Good Doctor“. Warum die Managerin Apple verlässt, ist nicht bekannt.

Erst kürzlich hatte Tim Cook laut CNBC auf der Jahreshauptversammlung der Apple-Aktionäre mitgeteilt, dass das Streamingangebot einen schwungvollen Start hingelegt habe. Eine Abonnentenzahl wurde von Apple bisher aber nicht kommuniziert. Zur Bekanntgabe der Quartalszahlen hatte Apples Finanzchef Luca Maestri lediglich mitgeteilt, dass Apple TV+ keinen größeren Einfluss auf das Geschäftsergebnis habe.

Apple TV+ ist seit November 2019 weltweit verfügbar und kostet 4,99 Euro pro Monat. Käufer aktueller Apple-Produkte erhalten den Streaming-Dienst ein Jahr lang kostenlos, was zu seiner Popularität beitragen dürften. Künftig wird Apple TV+ noch mehr Konkurrenz bekommen: Ende März 2020 startet Disneys eigener Streamingkanal Disney+ hierzulande. Für einen monatlichen Preis von 6,99 Euro dürfte der Dienst aufgrund seines reichhaltigen Angebots zahlreiche Nutzer dazu bringen, diesen auch noch zu abonnieren.

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Ich habe das kostenlose Jahresabo seit Februar. War zunächst von den wenigen Angeboten enttäuscht, denn einige dürften seit Start schon hinzugekommen sein. Nun gut, Apple hätte auch noch ein Jahr vorproduzieren können. Aber sie waren ja ohnehin zu spät gestartet. Der Zeitpunkt ist daher OK, denke ich.

Als ich dann aber die ersten Staffeln von "See - Im Reich der Blinden", "For all Mankind", "Mythic Quest" und "Morning Show" gesehen habe stellt sich mir das Angebot doch als wirklich gut heraus. Ich weiß: Alles individuell. Mir haben die Serien jedenfalls sehr beeindruckt. Gute Stories, spannend und meist auch sehr authentisch. "Servant" war die einzige, der ich nicht viel abgewinnen konnte. Liegt vielleicht daran, weil das Genre eher negative Energie versprüht. Eher düster und bedrohlich. Nun gut.

Neben diesen Eindrücken kommt dann der Preis von 5 Euro pro Monat. Die Serien gibt es nirgends zu sehen oder zu kaufen. Wenn ich bei einem Staffelpreis von 15 oder 20 Euro bei 10 Folgen diese hätte kaufen wollen/müssen wäre es sicher finanzierbar, aber der Beigeschmack würde bleiben. Ich für mein Teil würde sicher dabei bleiben. Ist auch der einzige Streaming-Dienst für mich/uns. Zeit ist ein wertvoller Faktor. Muss nicht mit übermäßigem Filmkonsum vergeudet werden. Sind eher die Macher in unserer Groß-Familie.

PS: Freu mich auch schon auf Freitag. Da beginnt die erste Staffel "Unglaubliche Geschichten" (Spielberg, 2020)

Habe das kostenlose Jahresabo, was ich aber Stand heute nicht in ein zahlbares Abo umwandeln werde. Der schlechteste Streaming Dienst unter allen. Selbst Disney + wird denen den Rang ablaufen. Entweder wird schnell nachgelegt und ein Hollywood Studio gekauft oder man bemüht sich um ein Zukauf.

Was auch geht. Ein Dienste Abo nach Vorbild Amazon Prime. Dann können sie ihr Problemkind doch an den Mann bringen. Wie Amazon Amazon Music.

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