Steuerreform in den USA?

So könnte Apple von US-Präsident Donald Trump profitieren

In der Nacht wurde Donald Trump zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Im Wahlkampf ließ er kein gutes Haar an Apple und forderte dazu auf, die Produkte zu boykottieren, bis sie in den USA hergestellt werden. Aber in einer Sache sind sich beide einig: Es muss eine Steuerreform geben, damit das Geld, das US-Unternehmen im Ausland verdienen, wieder ins Land holen. Dafür soll der Steuersatz sinken.

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Nachdem die Bevölkerung der USA den Republikaner Donald Trump zu ihrem künftigen Präsident gewählt haben, ist es an der Zeit, einmal zu überprüfen, was der kontroverse Kandidat im Rahmen seines Wahlkampfes alles versprochen hat. Die Zeit wird zeigen, was er davon halten wird, aber bei einem Punkt könnte er Apple unter die Arme greifen: Er will die Steuern senken, sodass im Ausland verdientes Geld wieder in die USA kommt.

Apple und Donald Trump sind nicht unbedingt Freunde

Donald Trump hat sich beim Wahlkampf, der mit der gestrigen Wahl zu Ende ging, nicht nur einmal in die Nesseln gesetzt. Er hatte zwischenzeitlich zum Boykott von Apple-Produkten aufgerufen, weil diese zum größten Teil nicht in den USA hergestellt werden. Apple hatte in diesem Jahr, auch wegen anderer Äußerungen, nicht unterstützt, weder finanziell noch mit Geräten.

Aber zumindest in einem Punkt sind sich Trump und Apple einig: Geld, das im Ausland verdient wird und wieder in die USA gelangen soll, wird derzeit zu hoch versteuert. Der Steuersatz liegt derzeit bei 35%. Tim Cook sagte schon 2013 in einem Interview, dass der Re-Import des Umsatzes zu teuer sei. Er fordere gar nicht, dass man das Geld umsonst ins Land holen könne, aber es sollte einen „vernünftigen” Steuersatz geben.

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Das sieht Donald Trump offenbar ganz genauso. Mitte September hat er beim Economic Club in New York angekündigt, dass eine Steuerreform her müsse. Niemand wisse genau, wie viel Geld von US-Unternehmen im Ausland verdient und dort belassen werde, weil kein Unternehmen bereit sei, 35 Prozent Steuern zu zahlen. Er würde den Satz auf 10 Prozent senken und so wieder Geld ins Land holen.

Jetzt, da er zum Präsident gewählt wurde, bleibt abzuwarten, was aus der Ankündigung wird.

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Ich dachte Apple verlässt die USA wenn er Präsident wird. Oder war das nur daher geredet

Mmmm, lasst lieber den politischen Kram hier weg!

Jo die Preise hier werden se trotzdem lassen, die Leute zahlen se ja (leider)

Ist nur ein weiterer Artikel der Art "So könnte Apple profitieren wenn in China ein Sack Reis umfällt" wie es sie schon zuhauf hier gibt.
Für einige hier ist Apple eben das Zentrum des Universums.

...und lest verdammt nochmal das Geschreibsel noch mal durch, bevor es veröffentlich wird. Es ist schon toll, wenn ein geschriebener Satz einfach einen Sinn ergibt.

Profitieren wird Google am meisten. In einer kommenden US Diktatur werden die Daten der Android Jünger sehr nützlich sein!

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