Apple soll für die zum 20. iPhone-Jubiläum erwarteten Modelle zwei neue Displaygrößen erproben. Nach Angaben des chinesischen Leakers Digital Chat Station auf Weibo testet der Hersteller Panels mit rund 6,4 und knapp 7 Zoll. Zum Vergleich: Die derzeitigen Pro-Modelle kommen auf 6,3 beziehungsweise 6,9 Zoll.
- Apple soll Displays mit rund 6,4 und 7 Zoll testen
- Die Panels könnten für zwei Pro-Modelle des Jubiläums-iPhone vorgesehen sein
- Das Seitenverhältnis soll unverändert bleiben
- Ein an allen vier Seiten gebogenes Glasdesign ist im Gespräch
- Eine offizielle Bestätigung von Apple gibt es nicht
Zwei größere Pro-Modelle im Gespräch
Das kleinere der beiden neuen Panels könnte für ein mutmaßliches iPhone 20 Pro vorgesehen sein. Mit rund 6,4 Zoll wäre das Display nur geringfügig größer als der 6,3-Zoll-Bildschirm aktueller Pro-Modelle. Für das größere iPhone 20 Pro Max soll Apple dem Bericht zufolge ein Panel mit etwa 6,96 Zoll testen, das voraussichtlich als 7-Zoll-Display vermarktet würde.
Die Modellbezeichnungen sind bislang nicht bestätigt. In der Gerüchteküche wird die für 2027 erwartete Generation häufig als iPhone 20 bezeichnet, weil Apple dann das 20-jährige Bestehen der Produktreihe feiern kann. Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt.
Nahezu randloses Display mit gebogenen Kanten
Nach Angaben des Leakers soll das bisherige Seitenverhältnis trotz der größeren Bildschirmflächen erhalten bleiben. Gleichzeitig könnten die Geräte ein neues Design mit gebogenem Glas an allen vier Seiten erhalten. Dadurch soll der Eindruck eines nahezu randlosen Displays entstehen.
Als randlos wird ein Bildschirm bezeichnet, dessen Einfassung kaum sichtbar ist. Vollständig ohne Rahmen kommen Smartphones bislang jedoch nicht aus, da Display, Glas und Gehäuse weiterhin befestigt und geschützt werden müssen.
Entsprechende Berichte kursieren bereits seit einiger Zeit. Auch Bloomberg hatte zuletzt gemeldet, dass Apple die Arbeiten an zwei Größen eines besonderen Jubiläums-iPhone intensiviert habe. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings nicht.
Apple hatte die Displays seiner Pro-Modelle zuletzt mit dem iPhone 16 Pro vergrößert. Damals wuchs das kleinere Modell von 6,1 auf 6,3 Zoll, während das Pro Max von 6,7 auf 6,9 Zoll zulegte. Die nun genannten Änderungen würden daher eher eine moderate Vergrößerung als einen grundlegenden Sprung darstellen.
Weitere Technik bleibt unbestätigt
Neben den größeren Displays werden den Jubiläumsmodellen weitere Neuerungen nachgesagt. Dazu zählen eine unter dem Bildschirm verbaute Face-ID-Technik, berührungsempfindliche Tasten mit haptischer Rückmeldung und ein neuer A21-Chip. Auch ein von Apple entwickelter Bildsensor und eine Batterie mit höherem Siliziumanteil werden in Gerüchten genannt.
Wie bei frühen Berichten zu unveröffentlichten Geräten können sich technische Daten und Design bis zur Markteinführung noch ändern. Apple selbst hat bislang weder die Displaygrößen noch die Existenz eines besonderen Jubiläumsmodells bestätigt.









