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Teardown

iPhone 18 Pro geöffnet: So verkleinert Apple die Dynamic Island

Apple hat die Dynamic Island beim iPhone 18 Pro verkleinert. Ein erster Teardown zeigt nun, wie der Hersteller dafür Teile des Face-ID-Systems unter das Display verlegt hat – und liefert weitere Details zur neuen Hardware.

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Ein erster Teardown des iPhone 18 Pro gibt Einblick in Apples überarbeitetes Innenleben. Der YouTube-Kanal REWA Technology hat das neue Smartphone zerlegt und zeigt dabei unter anderem, wie Apple die kleinere Dynamic Island technisch umgesetzt hat.

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Quickread: Auf einen Blick
  • Ein erster Teardown zeigt das Innenleben des iPhone 18 Pro
  • Apple verlegt die Infrarotkamera von Face ID unter das Display
  • Dadurch kann die Dynamic Island kleiner ausfallen
  • Zu sehen ist auch die neue 48-MP-Hauptkamera mit variabler Blende
  • Das zerlegte SIM-Modell besitzt einen Akku mit 4.056 mAh

Face-ID-Kamera wandert unter das Display

Beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max fällt die Dynamic Island kleiner aus als bei den Vorgängern. Wie der Teardown zeigt, konnte Apple dafür die Infrarotkamera des Face-ID-Systems unter das Display verlagern. Sie befindet sich nun im oberen linken Bereich des Bildschirms.

Dynamic Island erklärt!

Die Dynamic Island ist der längliche Displayausschnitt für Frontkamera und Teile des Face-ID-Systems. iOS bindet den Bereich zusätzlich in die Benutzeroberfläche ein und zeigt dort etwa laufende Aktivitäten, Medieninformationen oder Statusanzeigen.

Die Pixel oberhalb der Infrarotkamera verwenden dem Bericht zufolge eine spezielle Struktur, durch die infrarotes Licht zum Sensor gelangen kann. Bei normalen Betrachtungswinkeln soll der entsprechende Bereich dennoch wie der übrige Bildschirm aussehen.

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Damit verschwindet noch nicht das komplette Face-ID-System unter dem Display. Der Teardown zeigt aber, wie Apple einzelne Komponenten aus dem bislang sichtbaren Bereich herauslösen und die Dynamic Island dadurch verkleinern konnte.

Auch die neue Hauptkamera ist zu sehen

REWA Technology legt außerdem die überarbeitete Hauptkamera frei. Apple verwendet beim iPhone 18 Pro eine 48-MP-Fusion-Hauptkamera mit variabler Blende. Offiziell stehen Blendenstufen von f/1.48, f/1.8, f/2.8 und f/4.0 zur Verfügung.

Die variable Blende kann unter anderem beeinflussen, wie viel Licht auf den Sensor fällt und wie groß die Schärfentiefe einer Aufnahme ausfällt. Apple kann die Blende automatisch wählen, bietet über die Pro-Steuerungen der Kamera-App aber auch manuelle Eingriffsmöglichkeiten.

SIM-Version besitzt einen kleineren Akku

Das im Video zerlegte Modell verfügt weiterhin über einen physischen SIM-Kartenschacht. Dadurch bleibt im Gehäuse weniger Platz für den Akku als bei Varianten, die ausschließlich mit eSIM arbeiten. Der Teardown nennt für dieses Modell eine Kapazität von 4.056 mAh.

Apple verkauft in mehreren Märkten Modelle ohne physischen SIM-Schacht. Die genaue Akkukapazität kann daher je nach regionaler Ausführung des iPhone 18 Pro abweichen.

Unterschiede gibt es auch beim Mobilfunkmodem. Apple bestätigt für das iPhone 18 Pro sein eigenes C2-Modem. In den deutschen technischen Daten wird das C2 auch für das iPhone 18 Pro Max aufgeführt. Die US-Ausführung des Pro Max ist dagegen gesondert interessant, da dort weiterhin mit einer abweichenden Mobilfunklösung gerechnet wird.

Der Teardown liefert damit vor allem einen genaueren Blick auf eine der äußerlich auffälligsten Änderungen der neuen Pro-Generation: Die kleinere Dynamic Island ist nicht nur eine Anpassung der Benutzeroberfläche, sondern geht mit einer veränderten Anordnung der Face-ID-Hardware einher.

Unsere Einschätzung

Stefan Keller
Der Teardown macht sichtbar, wie viel Aufwand hinter der kleineren Dynamic Island steckt. Apple reduziert nicht lediglich den sichtbaren Ausschnitt, sondern verlagert dafür erstmals einen Teil der Face-ID-Hardware unter das Display. Der nächste logische Schritt wäre eine weitere Verkleinerung des sichtbaren Bereichs – wie Apple kommende Generationen konstruiert, lässt sich aus diesem Teardown allein allerdings nicht ableiten.

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