Top-Themen

Themen

Service

News

Entschlüsselungstreit mit den US-Behörden

iPhone-Streit mit dem FBI: Bill Gates stellt sich gegen Apple

Der Streit um die Entschlüsselung des iPhones eines Attentäters geht weiter: Nachdem Apple angekündigt hatte, dem FBI nicht beim Entsperren des iPhones zu helfen, erhielt das Unternehmen unter anderem Unterstützung von hochrangigen Mitarbeitern der Tech-Welt. Twitter, WhatsApp und Google stehen an der Seite Apples. Doch nun äußerte sich auch Microsoft-Gründer Bill Gates zu dem Fall – und verlangt von Apple, das iPhone des Attentäters für die US-Behörden zu entsperren.

Die Schlagzeilen um den Streit Apples gegen das FBI nehmen kein Ende: Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich in einem Interview mit der „Financial Times“ von Dienstag zum Konflikt geäußert und auf die Seite der US-Behörden gestellt. Gates betonte, er sehe darin keinen Präzedenzfall, der in Zukunft die Privatsphäre gefährden würde. Dies sei ein konkreter Fall, in dem die Regierung nach dem Zugang zu Informationen frage. Sie verlange keinen allgemeinen Zugriff. Gates verglich den Fall damit, dass von einem Telekommunikations-Unternehmen oder einer Bank verlangt werde, Daten einer bestimmten Person aufzugeben: „Sagen wir mal, die Bank hätte ein Band um die Festplatte geschnürt und gesagt, zwingt mich nicht dazu, dieses durchzuschneiden, weil ihr mich dann dazu bringt, es immer wieder zu tun“, sagte Gates. Mit diesen Äußerungen positioniert sich Gates im Gegensatz zu andren Tech-Größen ganz klar gegen Apple. Googles Chef Sundar Pichai, WhatsApp-Gründer Jan Koum und Twitter-Chef Jack Dorsey hatten Apple im Konflikt mit dem FBI ihre Unterstützung zugesichert.

Hintergrund zum Konflikt Apple vs. FBI

Apple wehrt sich nach wie vor gegen die gerichtliche Anordnung, für das FBI das iPhone 5C eines toten Attentäters zu entsperren. Nachdem Apples Chef Tim Cook vergangene Woche bereits einen offenen Brief an die Kunden („Customer Letter“) veröffentlicht hatte, in dem er Apples Entscheidung verteidigte, verfasste er nun auch eine E-Mail an seine Mitarbeiter. In diesem bedankte er sich für ihre Unterstützung und forderte die US-Regierung dazu auf, die Gerichtsentscheidung nicht durchzusetzen.

Beim Streit geht es um das iPhone des toten Attentäters Seyd F., der im Dezember gemeinsam mit seiner Frau 14 Menschen in San Bernardino, Kalifornien, getötet hatte. Das FBI versucht bisher ohne Erfolg, an die Daten auf dem Smartphone heranzukommen.

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "iPhone-Streit mit dem FBI: Bill Gates stellt sich gegen Apple" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Was in der ganzen Berichterstattung fehlt, ist doch, was das FBI überhaupt aufklären will.

14 Menschen sind unwiederbringlich tot, genau wie die Attentäter. Wem wollen sie denn die Schuld geben? Irgendwelchen Hintermännern? Sind wir doch mal ehrlich. Das wird nicht geschehen, selbst wenn dabei die Identitäten ermittelt werden können.

Bei all der Spionage geht es doch nur um eines und das sind nicht die Opfer und auch nicht die Täter oder individuelle Privatpersonen.

Es geht um Wirtschaftsspionage und deren Entscheidungsträger, dafür kann man dann auch mal auf einzelne Privatpersonen scheißen und sie mit ihrem Privatleben erpressen.

Und wenn hier Mord und Totschlag regieren sollte, dann ändert das rein gar nichts am Menschsein.

Lebt in eurem Käfig aus Angst.
Leben hat immer den Tod als Ende.

FICK DICH STAAT!
Ihr habt mit weitausweniger Techniken-Schnikk-Schnakk und ohne Zugriff auf alle privaten Daten mehr Verbrechen aufklären können. Da es auch mehr Verbrechen gab. Diese Spionageapparat langweilt sich einfach nur und muss das ganz Geld ausgeben, was du ihn stopfst.

wenn Apple sich erpressen lässt und dem FBI eine Hintertür offen lässt, bin ich Apple
Kunde gewesen.
Ich bin mir sicher, das es Hackern gelingt die Hintertür zu öffnen, und die Daten auf dem Iphone sund nicht mehr sicher. Gut das es noch Samsung gibt!

Ein paar interessante Zitate von Mr. Gates:
"We will never make a 32-bit operating system." - 1989
"Spam will be a thing of the past in two years’ time." - 2004
"The Interent is free, why should it be an interesting market?" - 1991

...enough said! Er hat natürlich recht ;)

Ist doch nur Show, um Kunden zu beruhigen.