Die neuen Betriebssysteme sind nun offiziell aus der Betaphase und bringen neben zahlreichen Neuerungen auch etwas mehr Privatsphäre auf die Geräte. Dies gilt für das iPhone, das iPad und den Mac, sodass die neue Safari-Version den Datenschutz auch plattformübergreifend erhöht. Apple baut damit die intelligente Tracking-Verhinderung weiter aus, die man bereits vor drei Jahren einführte und seither deutlich verbesserte.
Bei Google muss man länger warten
In einem aktuellem Blog-Post führt Apples WebKit-Team aus, dass man mit dem Update das Cross-Sitetracking umfassender einschränkt als je zuvor. Bislang verbot man das seitenübergreifende Tracking, ließ allerdings noch einige Cookies und digitale Fingerabdrücke zu, die Betreiber allerdings ausnutzten, um das System zu umgehen. Beispielsweise konnten Drittanbieter durch Freigaben und Logins den Browserstatus einsehen und dadurch nachverfolgen, welche Seiten man zuvor aufrief. Dies soll ab sofort nicht mehr möglich sein.
Google soll ebenfalls an einer solchen Funktion arbeiten, aber aus Expertenkreisen heißt es, dass man das Feature wohl nicht vor 2022 in Google Chrome integrieren wird. Eventuell könnte Apple durch den ersten Schritt den Prozess beschleunigen, sodass der Suchmaschinenriese schon bald nachzieht.

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