Enthält Affiliate-Links [Was ist das?]Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Backups

Craig Federighi erklärt neue iCloud-Sicherheitsfunktionen

Überraschend kündigte Apple gestern an, dass neue Sicherheitsmaßnahmen für iCloud eingeführt werden, um deine Privatsphäre zu schützen. In einem Interview stand Apples Softwarechef Craig Federighi Rede und Antwort.

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In einer überraschenden Wendung kündigte Apple an, dass deine Privatsphäre nicht nur auf deinen Geräten besonders wichtig ist, sondern auch deine iCloud-Daten müssen geschützt werden. Dazu stellt der iPhone-Hersteller in Aussicht, dass in 2023 die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch deine in iCloud gesicherten Backups, Nachrichten und Dateien vor unbefugten Zugriff schützen wird. Apples Softwarechef Craig Federighi sprach dazu mit dem Wall Street Journal und erklärt die Neuerung.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erreicht deine iCloud-Daten

Natürlich kam Interviewerin Joana Stern nicht herum zu fragen, weshalb Apple erst nach mehr als 10 Jahren iCloud mit der Verschlüsselung ausstattet. Laut Federighi arbeitet Apple schon sehr lange an dem Feature, wobei die Umsetzung immer wieder für Kopfzerbrechen sorgte, da eine vollständige Verschlüsselung angestrebt wurde. Daher musste man zunächst kleinere Schritte vornehmen und iCloud vorbereiten, bevor die neue „iCloud Advanced Data Protection“ in Kraft treten kann. Zum jetzigen Zeitpunkt sind daher nur deine Gesundheitsdaten sowie Passwörter Ende-zu-Ende verschlüsselt. Ab 2023 soll sich dies ändern, sodass du als Nutzer:in entscheiden kannst, fast alle in iCloud gesicherten Daten (Fotos, Notizen, Sprachmemos uvm.) zu verschlüsseln und damit deine Privatsphäre zu schützen. Damit verliert auch Apple die Möglichkeit auf deine Daten zuzugreifen. Bislang ist dies nämlich möglich, da der Sicherheitsschlüssel dazu in der iCloud gesichert wird. Zukünftig soll er nur noch auf deinem Gerät liegen. Damit wäre er auch vor potenziellen Datenpannen auf Apples Servern sicher. 

Wie Federighi weiter ausführt, brauchst du jedoch keine Angst vor dem Geräteverlust oder einem vergessenen Passwort zu haben. Zunächst wird die Funktion nicht standardmäßig aktiviert, sondern muss von dir manuell eingeschaltet werden. Daneben kannst du auch einen Wiederherstellungskontakt festlegen, sodass dir ein Familienmitglied, dein:e Partner:in oder ein:e Freund:in im Notfall helfen kann, wieder auf deine Daten zuzugreifen. 

Das gesamte Interview findest du auf YouTube.

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