Gutes Geschäft

Apple Vizepräsident löst für 113 Millionen US-Dollar Aktienoptionen ein

Die Entlohnung von Managern an der Konzernspitze erfolgt nicht nur durch eine Überweisung auf das Konto, sondern vielfach auch mit Aktienoptionen. Diese Aktienoptionen geben dem Empfänger die Möglichkeit, Papiere des eigenen Unternehmens zu einem niedrigen Kurs einzukaufen und am Markt wieder zu dem aktuellen Kurs zu verkaufen. Steve Jobs beispielsweise erhält lediglich einen US-Dollar Jahresgehalt, allerdings jede Menge Optionen.

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Der Sinn darin ist es, die Top-Manager zur Profitabilität und Wertsteigerung des eigenen Unternehmens zu motivieren; schließlich sind ihre Optionen desto wertvoller, je höher der Kurs der eigenen Aktie steigt. Daher sind Sorgen über Jobs' Kontostand nicht nötig, denn er erhielt im vergangenen Jahr sagenhafte 647 Millionen US-Dollar über seine Aktien.

Nun hat Apples Senior Vice President of Retail, Ron Johnson, seine Aktienoptionen ausgeübt und etwa 113 Millionen US-Dollar eingelöst. Johnson, der für Apples Handelsgeschäft zuständig ist, hatte laut appleinsider.com 700.000 Optionen über den 1997 in Kraft getreteten "Apple Employee Stock Option Plan" erhalten. 606.000 dieser Scheine löste er zu einem Kurs von etwa 185 US-Dollar ein.

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