Apples iPhone-Preise könnten im Herbst erneut unter Druck geraten. Wie der bekannte chinesische Leaker „Fixerd Focus Digital“ auf Weibo berichtet, sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und Apples erstes faltbares iPhone teurer werden als bislang erwartet. Offiziell bestätigt ist das nicht.
- Mehrere Leaker rechnen mit höheren Preisen für das iPhone 18 Pro.
- Apples erstes faltbares iPhone könnte mehr als 2.000 Dollar kosten.
- Einige Schätzungen sehen hohe Speichervarianten sogar oberhalb von 3.000 Dollar.
- Als Grund gelten vor allem steigende Kosten für DRAM-Speicher und Kameratechnik.
- Apple hat die Angaben bislang nicht bestätigt.
Vor allem das faltbare iPhone dürfte dem Bericht zufolge in einer neuen Preisklasse landen. Frühere Einschätzungen gingen bereits davon aus, dass Apple in den USA die Marke von 2.000 Dollar überschreiten könnte. Analyst Ming-Chi Kuo hatte zuvor sogar einen möglichen Preis von mehr als 2.500 Dollar ins Spiel gebracht.
Neue Leaks sprechen nun davon, dass das Foldable noch einmal zehn bis 20 Prozent teurer werden könnte als bisher prognostiziert. In hohen Speichervarianten wäre damit auch ein Preis oberhalb von 3.000 Dollar denkbar. Solche Zahlen bleiben allerdings Spekulation, solange Apple das Gerät nicht offiziell vorgestellt hat.
Auch das iPhone 18 Pro soll teurer werden
Nicht nur das faltbare Modell steht im Fokus der Gerüchte. Der Leaker Digital Chat Station hält es für sehr unwahrscheinlich, dass die iPhone-18-Pro-Reihe ohne Preiserhöhung erscheint. Als möglicher Ausgangspunkt wird der chinesische Markt genannt: Dort könnte Apple den Startpreis des iPhone 18 Pro von 8.999 Yuan beim Vorgänger auf 9.999 Yuan anheben.
Das entspräche einem Plus von rund elf Prozent. Würde Apple eine ähnliche Preislogik in den USA anwenden, könnte das iPhone 18 Pro rechnerisch bei etwa 1.220 Dollar starten. Beim iPhone 18 Pro Max kursieren sogar Werte von 10.999 oder 11.499 Yuan für die Version mit 256 GB Speicher. Übertragen auf den US-Markt läge der Einstieg damit grob im Bereich von 1.300 bis 1.400 Dollar.
Teurer Speicher als möglicher Kostentreiber
Ein zentraler Grund für die höheren Preise sollen steigende Komponentenpreise sein. Besonders DRAM-Speicher wird in dem Bericht als Kostentreiber genannt. Die Marktforscher von TechInsights schätzen demnach, dass Apple beim iPhone 17 Pro rund 39 Dollar für 12 GB DRAM gezahlt habe. Beim iPhone 18 Pro könnten es rund 145 Dollar werden.
Die Bill of Materials beschreibt die reinen Material- und Bauteilkosten eines Produkts. Dazu zählen etwa Display, Speicher, Kamera, Akku und Gehäuse. Entwicklung, Software, Logistik, Marketing und Handelsspannen sind darin nicht enthalten.
Das würde die Materialkosten des Geräts deutlich erhöhen. Laut den zitierten Schätzungen müsste Apple den Preis des iPhone 18 Pro auf etwa 1.369 Dollar anheben, um die aktuelle Marge zu halten. Mit einem zusätzlich teureren Kamerasystem wäre auch ein Startpreis von 1.399 Dollar oder mehr im Bereich des Möglichen.
Apple selbst hat sich zu diesen Spekulationen nicht geäußert. Klar ist deshalb nur: Die genannten Preise sind keine offiziellen Angaben, sondern Ableitungen aus Leaks, Analystenschätzungen und vermuteten Bauteilkosten. Gerade bei Produkten, die noch nicht vorgestellt wurden, können sich Preise bis zur Markteinführung noch ändern.
Jedoch hat Apple kürzlich angekündigt, dass sich aufgrund der aktuellen Lage bei Speicherchips die Preise nach oben bewegen müssen. Damit begann das Unternehmen gestern bei iPads, Macs und weiteren Produkten. Auffällig ausgenommen davon waren allerdings die iPhones.
Warum die Gerüchte trotzdem relevant sind
Auch wenn die konkreten Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind, passen sie in ein größeres Bild. Speicherchips und andere Komponenten sind zuletzt teurer geworden, während faltbare Smartphones ohnehin aufwendiger zu produzieren sind als klassische Modelle. Sollte Apple tatsächlich ein Foldable bringen, wäre ein Preis deutlich oberhalb der bisherigen Pro-Max-Modelle daher plausibel.
Für Käuferinnen und Käufer wäre das vor allem ein Signal: Die Pro-Modelle könnten sich weiter von den Standard-iPhones absetzen – nicht nur technisch, sondern auch beim Preis. Ob Apple diese höheren Kosten vollständig weitergibt oder teilweise selbst trägt, dürfte eine der wichtigen Fragen zur nächsten iPhone-Generation werden.









