Erste Generation

Apple Vision Pro: Erste Käufer machen von Rückgaberecht Gebrauch

Seit zwei Wochen kann man die Apple Vision Pro in den USA kaufen. Das ist auch das Zeitfenster, in dem Apple Produktrückgaben erlaubt, ohne Angabe von Gründen. Davon scheinen viele Käufer Gebrauch zu machen.

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Wenn man Berichten in diversen sozialen Netzwerken glauben mag, finden viele Apple Vision Pro ihren Weg zurück dahin, wo sie hergekommen sind: in den Apple Store. Apple erlaubt, ein Produkt zwei Wochen nach Kauf zurückzugeben und wer bei der Vision Pro von Anfang an dabei war, ist nun am Ende dieser Frist. Die Gründe für die Rückgaben sind vielfältig.

Die üblichen VR-Probleme?

The Verge hat sich in sozialen Netzwerken wie X/Twitter, Reddit oder Threads umgehört und dabei einige Meinungen zusammengestellt, warum Nutzende ihre Apple Vision Pro wieder zurückgeben. Die meisten von ihnen scheinen das eher schweren Herzens zu tun: Die Technik sei toll, jedoch sei das Device derzeit nicht sehr praktisch, zu schwer, bereite gesundheitliche Probleme oder habe einfach noch keinen sinnvollen Anwendungszweck.

Berichtet wird gehäuft von Kopfschmerzen beim Tragen des Headsets. Ebenfalls liest man häufiger von ermüdeten Augen. Einige sind mit dem Tragekomfort unzufrieden. Nicht zuletzt wurde erwähnt, dass die Nutzenden seekrank wurden. Die meisten, die sich dazu geäußert haben, fanden zudem noch keine Killerapplikation, die den hohen Preis und die anderen Schwierigkeiten rechtfertigt.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass die genannten Probleme – wenigstens die gesundheitlichen – keine Eigenart der Apple Vision Pro sind. Tatsächlich sind Erfahrungen wie müde Augen, Kopfschmerzen oder Seekrankheit allesamt Nebenwirkungen, mit denen alle VR-Brillen zu kämpfen haben.

Warten auf die zweite Generation

Beachtenswert ist, dass Nutzende die Apple Vision Pro „eigentlich“ ganz toll finden und sich nur schweren Herzens davon wieder trennen. Allerdings sei sie für den Preis noch nicht ausgereift genug, liest man zwischen den Zeilen. Mehrmals stand jedoch zu lesen, dass die User gerne einen zweiten Versuch starten wollen, sobald eine neue Generation auf dem Markt ist.

Nicht bekannt ist jedoch, inwiefern die Stimmen in den sozialen Netzwerken die Realität abbilden. Oftmals ist es nur eine kleine, aber laute, Minderheit, die das Bild verzerrt. Es ist also gut möglich, dass die Mehrheit der Nutzenden keine der genannten Probleme hat und einen Mehrwert in der Vision Pro fand.

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Diese Nachricht musste in die Medien: So oder so. Es werden noch weitere folgen, die von Schmerzen oder defekten Teilen oder was auch immer berichten.

Am Ende ist immer die Frage: Wie hoch ist der reale Anteil.
Und als Zweites: Was hat die Konkurrenz dazu getan. Mit Geld kann man schnell Meinungen kaufen und verbreiten.

Moin ich schließe mich genau der Meinung von user48 an. Die die am meisten das Gerät zerreißen, haben entweder ein sehr hohes Frustpotential, warum auch immer, oder sind vom Wettbewerb. Meckern ist das eine und konstruktive Kritik das andere!

Wenn man die Kommentare so liest, könnte man meinen, man ist in Fanabteilung von Apple gelandet. Das auch andere VR - Brillen eben genau die beschriebenen Symptome auslösen können, haben die User ja auch gewusst. Ausweislich der Aussage des Artikels waren die User letztlich auch eigentlich zufrieden. Nicht zufrieden waren sie offensichtlich, dass die Probleme wie motion Sickness oder aber Kopfschmerzen, trotz der von Apple hoch gepriesen Auflösung auftritt. Bisher wurde die Brille auch von keinem Medium einem Langzeittest unterzogen. Insofern muss man sich halt einfach an die Meinungen und Rückgabe Gründe der User halten. Und nur weil Apple draufsteht, das Ding wirklich teuer ist, schützt das nicht vor gesundheitlichen Problematiken man sollte halt ebenauch einmal anderen Menschen erlauben, sich entgegen der Fanboy Linie zu äußern

Wie ich es im ersten Beitrag gesagt hatte. Das Produkt ist nicht ausgereift und die Zeit ist nicht die optimale Zeit um hier anzusetzen. Kunden sind nicht dumm. Wenn das ausgereift gewesen wäre und ausgetestet, dann hätte es eine Chance geben können für den privaten Gebrauch daheim statt TV, iPad, Apllte TV und iWatch. Aber nicht so.
halt mal dein iphone 4cm vor dein Gesicht, passe die Einstellungen an und gehe vor und zurück. Wird schon komisch das Gefühl.
Nun stell dir das interaktiv vor mit der Brille und dann gehe durch die Straße, wenn deine Sinneswahrnehm am höchsten ist.
Im Film das fünfte Element gab es so eine Art von Brille ;-)
Mal das Ende ansehen.

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