Unsicher

Apple TV Channels: Erhalten die Anbieter der Inhalte doch Nutzerdaten?

Seit Montag ist offiziell bekannt, dass Apple an einem eigenen Videostreamingdienst arbeitet und man im Rahmen von Apple TV Channels auch mit anderen Anbietern zusammenarbeitet. Apple gab in diesem Zusammenhang auch an, dass man die Channels mit nötiger Sorgfalt im Bezug auf den Datenschutz behandle und den Anbietern keine Daten weitergebe. AT&T-CEO und damit auch Chef von HBO Randall Stephenson sieht dies aber anders.

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(Bild: Apple)
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In den letzten Jahren wird Apple nicht müde und betont stets, dass man einen hohen Anspruch an den Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer habe. Um dies sicherzustellen, setzt das Unternehmen beispielsweise stark auf maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz, deren Berechnungen größtenteils direkt auf den Geräten erfolgen. Doch auch bei der Zusammenarbeit mit Partnern setzt man auf diese Werte.

Daher betonte das Unternehmen im Rahmen der „It's show time“-Keynote am Montag, dass die Anbieter von Apple TV Channels keinen Zugriff auf die Nutzerdaten erhalten werden. Damit scheint man auf Anbieterseite wohl nicht ganz einverstanden zu sein. AT&T-CEO Randall Stephenson ist seit einiger Zeit auch Chef des „Game of Thrones“-Senders HBO, die ebenfalls einen Kanal für Apple liefern werden. 

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Laut Stephenson ist es fundamental wichtig für das eigene Unternehmen, dass Sie Zugriff auf die Daten erhalten. Dies sei auch Teil des Deals mit Apple. Ihm zufolge sind die Daten wichtig für alles, was sie versuchen zu tun: die Erstellung von Inhalten, die Werbung und das Marketing. Damit bezieht Stephenson eine völlig gegensätzliche Position zu Apple, die durch Ihren Service-Chef Peter Stern am Montag verlauten ließen, dass die Privatsphäre und Sicherheit auch bei den Channels gewährleistet sind und dass keinerlei persönliche Daten mit anderen geteilt werden.

Natürlich liegen hier keine Informationen vor, welche Art von Daten Apple hingegen bereit ist zu teilen. In Apple-typischer Manier ist dabei auch anzunehmen, dass diese dann auch anonymisiert sind. Weiterhin besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass der AT&T-CEO nicht korrekt informiert ist und Apple auch mit HBO keine Nutzerdaten teilt.

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Nun, eigentlich sind die Daten für gar nichts davon wichtig, geht auch ohne. Aber da heute jede Sekunde der Nutzung getargetet wird, ist der Wunsch die Daten haben zu wollen nachvollziehbar.

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