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Apple Music: Aus der Sicht eines Musikers

Apples Musik-Streaming-Dienst ist nun ziemlich genau eine Woche alt. Wir haben schon viel zu Apple Music geschrieben, allerdings immer aus der Sicht der Kunden. Nun hat jedoch auch der deutsche Musiker WALID einen Blogeintrag verfasst, in dem er seine ersten Erfahrungen mit Apple Music beschreibt: WALID Begeisterung für Apple Music ist seiner Webseite zufolge trotz einiger Kinderkrankheiten ungebrochen.

Der Musiker WALID hat sich auf seiner Webseite zu seinen Erfahrungen mit Apple Music geäußert. Dabei berichtet WALID aus der Sicht eines Künstlers, nicht eines Konsumenten.

WALID schreibt in seinem Blogeintrag, dass er von der Präsentation von Apple Music so begeistert war, dass er direkt nach der Keynote der World Wide Developers Conference am 8. Juni seinen Spotify Premium-Konto gekündigt habe und ein Connect-Zugang bei Apple beantragt habe. Dabei dauerte es zu diesem Zeitpunkt noch mehrere Wochen, bis Apple seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst am 30. Juni veröffentlichte.

Nach der anfänglichen Begeisterung entdeckte WALID jedoch einige kleinere Kinderkrankheiten bei der Bedienung von Apple Music. So konnte der Musiker weder sein Profilbild ändern, noch seinen Künstlernamen komplett in Großbuchstaben schreiben. Auch das Bearbeiten eines Blogeintrags war zunächst nicht möglich. Weitere Einstellungen, beispielsweise die Löschfunktion, hat Apple gut versteckt.

Anschießend wollte WALID ein Lied hochladen. Dabei musste er jedoch feststellen, dass er dies vom iPhone aus erledigen muss. Er konnte seinen Song „Deine Tränen“ nicht direkt von seinem MacBook in Apple Music hochladen. Der tatsächliche Upload seines Liedes bereitete zunächst ebenfalls einige kleinere Probleme und funktionierte WALID zufolge am Ende leider nicht. Dabei beteuert der Künstler, dass es nicht an ihm oder seiner Internet-Verbindung gelegen habe. Stattdessen vermutet der Musiker in seinem Blogeintrag, dass die Server von Apple Music womöglich überlastet sind – eine Vermutung, die wahrscheinlich zutrifft, da so kurz nach dem Start von Apple Music wahrscheinlich viele Musiker ihre Lieder hochladen wollen.

Am Ende seines Eintrags relativiert WALID seine Kritik an Apple Music etwas. Er ist nach wie vor davon überzeugt, dass Apple mit Apple Music auf dem richtigen Weg ist. Vor allem Connect hat es dem Musiker angetan, da Künstler damit direkten Kontakt zu den Fans aufnehmen können. Bei den Bugs drückt WALID ein Auge zu, schließlich hat er Recht mit seiner Aussage, dass Apples Musik-Streaming-Dienst erst wenige Tage alt ist und deshalb zu erwarten einige kleine Kinderkrankheiten zu erwarten sind.

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Walid, who the hell is valid ?
Nobodys with a message ....

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