YouTube und Tinder beliebt

App-Abos: iPhone-Nutzer geben 3,6 Milliarden Dollar aus

Mit App-Abos lässt sich viel Geld verdienen. Alleine die Top 100 umsatzstärksten Abo-Apps in den USA erzielten 2019 laut SensorTower 3,6 Milliarden US-Dollar Umsatz.

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Apple und Anbieter von App-Abos blicken 2019 auf ein gutes Jahr zurück. Die Umsätze aus dem Geschäft wuchsen erneut. Eine Auswertung von SensorTower über den US-App-Store ergab eine Zunahme von 3,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf nun 3,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019. Ein Anstieg von 16 Prozent.

App Store eine Goldgrube

Das Geschäft mit den Apps entwickelte sich überdies prima. Laut SensorTower erzielte Apple 2019 15,3 Milliarden US-Dollar Umsatz damit in den USA. Der Anteil der Umsätze aus Abos beträgt 24 Prozent.

Die umsatzstärksten Abo-Apps in den Vereinigten Staaten, so erklärt das Analyse-Unternehmen, seien YouTube und Tinder.

Google Play Store wächst auch

Der Anstieg von App-Abos im Google Play Store fiel sogar noch deutlicher aus. Der Umsatz wuchs von 775 Millionen US-Dollar im Jahr 2018 auf nun 1,1 Milliarden US-Dollar 2019. Eine Zunahme von 42 Prozent im Jahresvergleich.

Es wird schnell deutlich, dass Apples App Store weiterhin deutlich mehr Umsatz produziert. Allerdings sind in der Auswertung keine Android-App-Stores von Drittanbietern wie Amazon oder Samsung enthalten.

App-Abos wachsen kräftig

Unter den Top 100 der Abo-Apps zeigt sich eine interessante Entwicklung. Einerseits wuchsen zusammengenommen die Umsätze im App Store und Google Play Store um 21 Prozent. Das größte Wachstum erfuhren dabei nicht die ersten zehn Apps, sondern die Plätze 11 bis 100.

Denn die Umsätze der Top 10 wuchsen lediglich um 10 Prozent. Demgegenüber legten die Apps auf den folgenden Plätzen deutlich zu, erzielten 35 Prozent mehr Umsatz.

Der Befund von SensorTower lautet, dass auch weniger bekannte Apps über das Abo-Modell mehr Umsätze erzielen können.

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Mittlerweile gibt es ja mehr Abo-Apps als Kaufapps, leider. Ich bin kein großer Freund von diesen Abo-Modellen. Ich bezahle gerne für entsprechend gute Apps, aber die Abos lassen mich schnell nach Alternativen suchen, bei denen kein Abo notwendig ist, um entsprechende Funktionen abzubilden.

Aufgrund mangelnder Angebote ohne Abo ist es logisch, dass dieser Markt wächst.

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