System on a Chip

Der A13 Bionic Chip von Innen

A13 - so heißt das System on a Chip von Apple, das in die neuen iPhones eingebaut wurde. Apple hat nun erstmals verraten, was in dem Chip für Neuerungen zu finden sind und auf welche Eigenschaften besonders großer Wert gelegt wurde.

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Apple hat den brandneuen A13 Bionic Chip in das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro / Max verbaut, bisher aber nur wenige technische Details genannt. Das hat sich nun geändert. Apples Marketing-Chef Phil Schiller, teilte in einem Gespräch mit Wired mit, dass im A13  8,5 Milliarden Transistoren werkeln. Der Prozessor besteht aus sechs CPU-Kernen, wobei zwei davon als  Hochleistungskerne mit 2,66 GHz bezeichnet werden, denen noch Effizienzkerne beiseite stehen. Dazu kommt noch ein integrierter Quad-Core-Grafikprozessor, ein LTE-Modem, einen von Apple entwickelter Bildprozessor für die Kameras des Gerätes und als Krönung der Coprozessor für die KI-Aufgaben. Dabei handelt es sich um eine 8-Kern-Recheneinheit, die es laut Angaben des Unternehmens schafft, fünf Billionen Operationen pro Sekunde auszuführen.

Im Vergleich zum Vorgängermodell A12 hat Apple den Strombedarf trotz erhöhter Leistung reduziert, teilte der Chefingenieur mit. Die Effizienz soll im Blick auf diesen Parameter um 30 Prozent erhöht worden sein. Das - und ein größerer Akku in den neuen iPhones sorgt für die deutlich längere Laufzeit der Geräte, so Schiller.

Im Gespräch mit Wired sagte Schiller, dass die Leistungssteigerung sich am ehesten im Bereich Text to Speech zeige.. Das Betriebssystem iOS 13 sei damit zu einer viel natürlichere Sprachverarbeitung in der Lage.  

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