Top-Themen

Themen

Service

Test: iPad Pro 9,7" - das beste Tablet aller Zeiten? Jetzt mit Video-Fazit

iPad Pro 9.7 Test: Noch mehr Zubehör, SIM-Karten und das Fazit

Mehr Zubehör

Ein etwas merkwürdiges Update hat Apples Lightning-auf-Kamera-Adapter erfahren. Dieser konnte in seinen bisherigen Versionen (und auch schon in der 30-Pin-Dock-Connector-auf-Kamera-Version) dazu genutzt werden, um eine Kamera mit dem iPad zu verbinden und die auf dem Speicher-Chip gesicherten Fotos auf das iPad zu übertragen. Das geht natürlich auch weiterhin.

Diese neue Version kommt jedoch auch mit anderen Geräten klar. So lässt sich zum Beispiel ein Midi-Keyboard anstöpseln. Oder, und hier wird es richtig merkwürdig aber auch verlockend, wie David Pogue von Yahoo Tech herausgefunden hat, Apples USB-Ethernet-Adapter. So wird kabelgebundener Netzzugang auf dem iPad möglich. Gerade in Hotels, wo die WLAN-Ausleuchtung oft genug zu wünschen übrig lässt, kann das eine interessante Alternative sein. Zumindest wenn man beide benötigten Adapter und ein Netzwerkkabel dabei hat und das Zimmer über eine LAN-Buchse verfügt.

Zwei SIM-Karten sind besser als eine

Ein äußerst willkommenes neues Feature, das häufig übersehen wird, ist die Dual-SIM-Fähigkeiten des kleinen iPad Pro. Bereits im letzten Jahr hat Apple die „Apple SIM“ vorgestellt. Eine SIM-Karte, die einem Zugang zu einer nicht zu verachtenden Auswahl an kurz- und längerfristigen Mobilfunkdaten-Verträgen bietet. Und das in derzeit über 90 Ländern der Erde. Im neuen, kleinen iPad Pro ist diese Apple SIM praktisch bereits ab Werk fest verbaut. Trotzdem kann man über den gewohnten SIM-Karten-Schlitz noch eine eigene Nano-SIM zusätzlich installieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zuhause profitiert man vom sowieso gewählten Datentarif und unterwegs muss man sich nicht um Ersatz für eben diesen kümmern, beziehungsweise kann das bei Bedarf direkt auf dem iPad Pro erledigen.

Selbst in der EU ist das eine willkommene Brücken-Technologie, bis die Mobilfunkmärkte tatsächlich endlich soweit homogenisiert sind, dass man seinen heimischen Vertrag einfach ohne Einschränkungen in allen Mitgliedsstaaten nutzen kann. Der Weg dorthin ist aber noch weit. Und selbst wenn dieses Ziel erreicht ist, hilft es einem Europäer, der in die USA reist (oder umgekehrt) nichts.

Fazit

Das iPad Pro mit 9,7-Zoll-Display ist alles, was schon beim großen iPad Pro grandios ist – und noch ein bisschen mehr. Bereits am ersten Abend und nach wenigen Minuten überzeugt das TrueTone-Display und ist nicht mal – was die Befürchtung war – bei Filmen oder Fotos störend. Eher im Gegenteil.

Darüber hinaus ist es, obwohl etwas langsamer als das größere Modell, unfassbar schnell und dafür, ob des geringeren Formats, noch besser für den mobilen Einsatz geeignet.

So verständlich jedoch der Schritt Apples, das große iPad Pro nur ein Dreivierteljahr nach dessen Vorstellung nicht auch gleich technisch auf Stand zu bringen (man erinnere sich an den Aufschrei, als das iPad 4 nur ein halbes Jahr nach dem iPad 3 folgte), so merkwürdig sind die Auswirkungen dieses Schritts.

Geht man in einen Apple Store und sagt der freundlichen Person im blauen T-Shirt „Gib mir bitte das beste iPhone, das du hast“, so kommt das Blau-Hemd sicherlich mit einem iPhone 6s Plus zurück. Es hat die meiste Power, die längste Akku-Laufzeit, die beste Kamera und das beste verfügbare iPhone-Display.

Stellt man die selbe Frage in Bezug auf das beste iPad wird es jetzt deutlich komplizierter. Das 12,9-Zoll-Modell hat etwas mehr Power als das kleinere iPad Pro. Dafür verfügt letzteres über das bessere Kamera-System und den besseren Bildschirm. Ja, das ist nur ein Übergangzustand und Apple wird die beiden Geräte mit der nächsten Upgrade-Runde auf einen technischen Stand bringen. Bis dahin aber gibt es kein „bestes iPad“.

Wenn man überlegt, sich ein iPad Pro zuzulegen, dann sollte man die Entscheidung derzeit vor allem an der Display-Größe festmachen. Hat man vor ständig und exzessiv Bilder auf dem Gerät zu bearbeiten, Zeichnungen anzufertigen et cetera? Dann ist das größere Modell sicherlich die bessere Wahl. Alle anderen greifen zum 9,7-Zoll-Gerät. Wer auf die unfassbare Power der iPad-Pro-Modell verzichten kann ist im Übrigen nach wie vor auch mit dem iPad Air 2 sehr gut beraten.

Testergebnis
ProduktnameiPad Pro 9,7"
HerstellerApple
Preis689 €
Webseitewww.apple.com/de/
Bewertung
1
sehr gut
 
  • Seite
  • 1
  • 2

Mehr zu diesen Themen:

Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit!

Hier können Sie ihre Meinung zum Artikel "Test: iPad Pro 9,7" - das beste Tablet aller Zeiten? Jetzt mit Video-Fazit" äußern. Melden Sie sich hierfür mit ihrem maclife.de-Account an oder füllen sie die untenstehenden Felder aus.

Hallo,
diese ewige Lobhudelei...
Wenn man bei CP Preise vergleicht zwischen beiden Pro-Modellen (jeweils 4G+129GB) liegt man bei 1.019,- zu 1.099,-€!
Damit wird man sicher nicht im Massenmarkt punkten und die iPad-Verkäufe ankurbeln, eher im Gegenteil.

Das iPad Pro ist, wie der Name vermuten lässt, auch nicht für den Massenmarkt gemacht – sondern eben für anspruchsvolle, professionelle Anwender.

Die Listenpreise für das iPad Pro 9,7" (LTE+128GB), bzw. das iPad Pro 12,9" mit gleichen Spezifikationen liegen derzeit Apple-offiziell bei 1019 und 1237 Euro. Natürlich werden unterschiedliche Händler andere Preise machen. Aber solange es keine zentrale Meldestelle für Verkaufspreise von iPads (analog zu Benzinpreisen an Tankstellen) gibt, müssen wir von Apples Preisen ausgehen.

Also verabschiedet sich Apple mit dem iPad von "millionen Stückzahlen" und vom "normalen" Kunden..?
In verschiedenen Berliner Filialen großer Verkäufer, sagte man, nach Verkäufen des 12" iPad Pro gefragt, seltsamerweise alle gleich-nicht mehr als 10 Stück pro Woche-. Will man dahin?

-FEHLENDE INNOVATION- müsste das Fazit zum neuen iPad (und "neuem" iPhone SE) lauten.
Nirgends ein Highlight- der Weißabgleich, der offenbar nur mit anderen danebenliegenden Geräten auffällt...
eine teure Tastatur, die nicht nur blechern daherkommt, ohne Umlaute!, ohne Trackpad!, die dann auch noch kompliziert vor-zurück eingeklappt werden muss und dann auch nur die Vorderseite bedeckt/schützt
die herausstehende Kamera...
der Pencil, der keine Befestigungsmöglichkeit hat und ständig leer ist wenn man ihn braucht-
war es nicht möglich einen Magneten vorzuhalten und neben der iPad Batterieanzeige eine zweite für den Pencil vorzusehen (per antippen aktualisiert)?

Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal F... halten!
Der Pencil ist 1. nicht ständig leer und er lässt sich 2. in wenigen Sekunden wieder so laden, dass man lange damit arbeiten kann.
Es gibt eine Batterieanzeige jederzeit über Mitteilungen.
Ich finde die Tastatur völlig okay und keineswegs blechern.
Kauf Dir ein Android- oder Windows-Tablet, aber verschon bitte die Welt mit dem ewigen Gejammer darüber, was Apple angeblich nicht kann.

Für Grafiker sicher eine tolle Sache. Für Vielschreiber eher nicht. Da fehlt ganz einfach das Trackpad für die schnelle Zeigerbewegung.

Man gewöhnt sich an vieles. ;-) Unterwegs arbeite ich seit dem Winter fast ausschließlich mit dem großen iPad Pro. Ja, manchmal wäre ein Maus oder ein Trackpad ganz nett. Aber mit den Pfeiltasten kann man eigentlich auch schnell genug navigieren.

Ohne optionals OSX ist an dem iPad Pro garnichts pro! Der Preis ist eine bodenlose Frechheit!

genau-
habe mir das 12" Pro geholt- nach einer Woche Softwareproblemen und hilfbereitem, aber hilflosem AppleSupport, das Gerät getauscht...
aber die iOS Einschränkungen nerven extrem!

neben dem Pencil, der entweder leer ist (natürlich gibt es keine Anzeige) oder trotzt Pencilnutzung reagiert der Bildschirm auf Finger etc...
Der Bildschirm ist gut, auch der Splitscreen und die Lautsprecher!
Wenn man sich andere Syteme ansieht- andere Hersteller sind da wirklich weiter.
Bei dem Preis- KEINE INNOVATION, NIRGENDS!

Also ich bin jetzt nicht enttäuscht vom 9,7" iPad Pro. Ich wollte ein neues iPad, weil mein Air so langsam deutlich an Akku verliert. Nach 1,5 Jahren dauereinsatz eigentlich normal. Aber das Pro ist gefühlt kein bisschen anders. Was ist da schneller? Die Top Games laufen auch auf dem Air astrein. Was mich jetzt doch etwas wundert, das Air 2 hat sich meine Freundin letztes Jahr gekauft. Im Urlaub vor 3 Wochen habe ich es oft genutzt. Da war er wieder, der niemals müder werdende Akku. Klasse. Aber das Pro? Ich verstehe es nicht, es verbraucht sich genau so schnell wie das Air jetzt? Der Hauptgrund ein neues iPad zu holen war doch der Akku.

"Ein Stück Papier sieht immer weiß aus. Egal in welchem Licht man es betrachtet."

Das stimmt nicht! Das ist auch der Grund dafür, weshalb es genormtes Licht
in der Drucktechnik gibt...

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines iPad 9.7", vorher das iPad Air2 gehbat. Es wirklich ein absolut tolles Gerät! Die hervorstehende Kamera stört mich nicht, da ich es in einer Hülle habe. Die fehlende Apple Tastaur mit deutschem Layout ebensowenig, da ich die BrydgePro verwende. Eine Maus/Trackpad (Emulation??) wäre wirklich ein HighLite..., vor allem beim bearbeiten von Excel auf dem iPad. Mit dem Pencil einen kleinen Ersatz dafür entdeckt. Mit etwas Übung super!!! Ansonsten kann ich alles unterschreiben, was im Test geschrieben wurde: Sehr sehr schnell, excelennter Bildschirm, sehr gute Lautsprecher (etwas lauter wäre noch besser) und die TrueTone-Technologie möchte ich nach kurzer Gewöhnung überhaupt nicht mehr missen!!! Wenn nun noch in iOS fehlende Funktionen wie drag+drop im Splittscreen, konfigurierbares Kontrollzenter, besseres Multitasking ev. mit App Suche usw. hinzugefügt werden.... Was will man dann eigentlich noch mehr!!!??

Ich habe auch ein 9.7" Pro und kann nur bestätigen, dass es das beste iPad (ja vlt auch das beste Tablet) bis heute ist!

Habe jetzt seit einem Monat das iPadPro 9,7 täglich sowohl beruflich als auch privat im Gebraucht und mittlerweile mein 3 Jahre altes MacBook Pro 13 verkauft. Hauptpunkt war für mich die Möglichkeiten, statt Zettel/Schreibblock alles auf dem Pad zu schreiben und das ( im Vergäleich zäum Book oder Air) unschlagbare Gewicht bei nahezu gleicher Geschwindigkeit. Das iPad ist mit Pencil ein sehr guter Ersatz, man muß sich nur zwingen, sich umzugewöhnen und muß gedanklich die Maus vergessen.

Nach einigen eigenen Tests auch anderer Apps bin ich bei Apples "Notizen" geblieben, läuft mit dem Pencil am flüssigsten, außerdem gehe ich davon aus, dass Apple mittelfristige die App ausbauen wird (Handschrift in Text umzuwandeln wäre z.B. was sinnvolles). Auch die Office Anwendungen funktionieren gut, wenn man den Pencil konsequent einsetzt (z.B. bei Excel). Die Geschwindigkeit des iPadPro ist toll, am besten aber ist der Screen. Sogar in praller Sonne kann man gut noch etwas erkennen, die True Töne Technik finde ich persönlich ziemlich hilfreich.

Negativ ist, dass man den Pencil nirgends sinnvoll unterbringen kann, habe ständig Angst, dass ich das >100€ Teil irgendwo liegenlasse oder verliere, das ist wirklich nicht zu Ende gedacht.