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Das bringt die Zukunft

macOS 27 Golden Gate in der Praxis

San Francisco lässt grüßen: Mit macOS 27 Golden Gate schlägt Apple die Brücke zwischen vertrautem Fundament und mit Nutzwert anwendbarer Künstlicher Intelligenz. Die Public Beta läuft seit dem 13. Juli 2026, die finale Version folgt im Herbst. Wer jetzt einsteigt, profitiert direkt von den Neuerungen: Golden Gate bringt eine anpassbare Liquid-Glass-Oberfläche, bis zu 30 Prozent schnellere App-Starts und Funktionen, die tatsächlich Arbeit abnehmen – von der klügeren Mail-Suche bis zu automatischen Untertiteln fremdsprachiger Videos. Auf den folgenden Seiten werfen wir gemeinsam einen Blick auf das neue System: Welche Neuerungen lohnen sich, welche Funktionen sind bereits auf Deutsch verfügbar und wie lässt sich schon heute das Beste aus der Beta herausholen? Alle Tipps und Workshops auf den folgenden Seiten beziehen sich auf die erste Public Beta. Details können sich bis zur finalen Version ändern, denn während Sie diese Zeilen lesen, geht die Entwicklung weiter.

Von   Uhr

Auf diesen Macs läuft macOS 27 – und auf diesen Macs nicht

macOS 27 aka „Golden Gate“ läuft auf MacBook Air und MacBook Pro ab 2020, Mac mini ab 2020, iMac ab 2021, Mac Studio ab 2022, Mac Pro 2023 – also allen Geräten mit mindestens einem M1-Chip – sowie dem MacBook Neo mit A18-Pro-Chip. Siri AI und einige der neuen KI-Funktionen, die direkt auf dem heimischen Mac laufen, sind allerdings nur auf Macs ab M3-Chip und mindestens 12 Gigabyte gemeinsamen Speicher verfügbar. Intel-Macs sind raus, sie erhalten kein Update mehr. Die für sie aktuellste Systemversion bei Redaktionsschluss ist macOS 26 Tahoe 26.6.1.

Public Beta: So geht’s ohne Risiko

(Bild: Screenshot)

Eine Beta bleibt eine Beta – mit der richtigen Vorbereitung aber schrumpft das mit einer Vorabversion verbundene Risiko auf ein Minimum. Erstellen Sie zuerst ein vollständiges Time-Machine-Backup auf einer externen Festplatte. Noch entspannter testet, wer die Beta auf einem separaten APFS-Volume installiert oder einen Zweit-Mac bemüht. So bleibt das Produktivsystem unberührt. Wichtig dabei: Apple Intelligence arbeitet nur, wenn macOS vom internen Festspeicher startet, ein externes Beta-Laufwerk scheidet damit für einen Testlauf der neuen Funktionen also aus. Legen Sie das Testvolume deshalb im Festplattendienstprogramm auf dem internen Laufwerk an. 

Sommer-Angebot

Die Anmeldung zur Public Beta erledigen Sie kostenfrei unter beta.apple.com mit Ihrem Apple Account, aktiviert wird die Vorabversion unter „Systemeinstellungen > Allgemein > Softwareupdate > Beta-Updates“. Beachten Sie: Apple Intelligence setzt einen Mac mit M1-Chip oder neuer voraus. Und planen Sie den Rückweg gleich mit: Ein Downgrade auf macOS 26 Tahoe gelingt nur per Neuinstallation. Ohne ein aktuelles Backup würden dabei Daten verloren gehen.

macOS 27 Golden Gate in der Praxis

Dieser Artikel ist Teil unserer kleinen Serie „macOS 27 Golden Gate in der Praxis“. Hier finden Sie die anderen Artikel zum Thema:

  • macOS 27 Golden Gate in der Praxis
  • Kleine Kniffe, große Wirkung
  • Apple Intelligence: Der Mac denkt mit
  • Bilder und Fotos: Nachbessern ausdrücklich erlaubt
Stefan Molz // Chefredakteur
Stefan Molz

Stefan beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Computern – angefangen beim „Brotkasten", dem C64, und Amiga 500, lange bevor Apple-Geräte seinen Alltag bestimmten. Der eigentliche Einstieg in die Mac-Welt führte über die Musikproduktion: Über die Magazine Keyboards, Keys und Beat führte ihn sein Weg schließlich zur Mac Life, deren Website er seit 2007 verantwortet. Seit 2023 ist er zudem Chefredakteur des gedruckten Magazins.

Besonders faszinieren ihn die Schnittstellen zwischen Technik und Kreativität – vom Mac als Werkzeug für Musik, Foto und Video hin zu neuen Apple-Technologien wie Vision Pro oder KI-Funktionen. Wenn Stefan nicht gerade neue Apple-Hardware testet, fotografiert er mit Vorliebe aus ungewöhnlichen Perspektiven, gerne per Drohne oder seiner Mittelformatkamera.

Neben der Redaktion ist er außerdem Host des Apple-Podcasts „Schleifenquadrat". Seine Begeisterung für Musik & Sounds begleitet ihn bis heute. Kein Wunder, denn Anfang der 2000er-Jahre etwa wirkte er unter anderem an Samples mit, die Teil von Logic Pro wurden.

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Schleifenquadrat-Podcast

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