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Innovationen im 3D-Druck

3D-Druck: Welche Innovationen bringt die Zukunft?

3D-Druck: Was bringt die Zukunft? Von Körperteilen bis hin zu Pfannkuchen: Der 3D-Druck hat gerade erst begonnen, sein Potential zu nutzen. Erwarten uns in der Zukunft Replikatoren im Stil von „Star Trek“?

Was kommt als nächstes?

Musiker will.i.am sagte jüngst in einem Interview: „3D-Druck wird irgendwann Menschen drucken. Ich sage nicht, dass mir das gefällt, ich sage nur was Tatsache ist, wenn man einen Blick auf Entwicklung der Technologie wirft… Wenn man eine Leber oder eine Niere drucken kann, wird es auch möglich werden, eine ganze Person zu drucken.“

Auch wenn die meisten Menschen vermutlich nicht so weit wie der Frontmann der Black Eyed Peas gehen würden, so muss man doch sagen, dass der 3D-Druck die Fantasie der Öffentlichkeit wie kaum eine andere Technologie anregt. Außerdem macht das breite App-Angebot 3D-Druck zu einem faszinierenden Diskussionsthema. „Leben können gerettet oder durch 3D-Druck vereinfacht werden“, sagt Andreas Langfeld, General Manager bei MakerBot Europa. „Das fasziniert mich immer am meisten. Am Ende hängt alles von der Vielfalt an Materialien ab, die verwendet werden können. Je mehr Materialien oder Komponenten erhältlich sind, desto mehr Anwendungsmöglichkeiten gibt es. Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Zahnarzt in naher Zukunft mein Inlay oder meine Füllung druckt.“

3D-Scannen

Ein häufiges Missverstädnis besteht darin, dass der 3D-Druck sich nur für Anwender eignet, die professionelle 3D- und CAD-Software verwenden können. Das stimmt nicht. Wie bereits erwähnt, werden online zahlreiche Modelle zur Verfügung gestellt, und man kann 3D-Drucke auch mit der aktuellen Photoshop-Version oder kostenlosen Tools, die Autodesk unter 123app.com anbietet, anfertigen.

Ein weiteres Gebiet, mit dem sich viele Anwender anfangen zu beschäftigen, ist das 3D-Scannen. So lassen sich physische Objekte über ein zusätzliches Gerät in druckfähige Modelle überführen. Die Mehrzahl der verfügbaren Geräte kostet allerdings derzeit noch mehr, als man für einen 3D-Drucker zu bezahlen bereit wäre, aber sie werden erschwinglicher. Erste Berichte über das heimische 3D-Scannen fallen gemischt aus, und in jedem Fall müssen Scans wohl bereinigt werden, um sie tatsächlich druckfähig werden zu lassen.

Neue Horizonte

Tatsächlich scheinen die Apps für den 3D-Druck kaum Grenzen zu haben. Und mit neuen Technologien wie HPs Multi Jet Fusion Drucktechnik könnten Druckzeiten in den nächsten 18 Monaten um das 20- oder 30-fache verkürzt werden. Aber es sind die Möglichkeiten, mit mehr als einem Material zu arbeiten und Materialien, die noch nicht gedruckt werden können, die begeistern.

Ein weiteres Kickstarter-Projekt ist der iBox nano, der der kleinste und günstigste 3D-Drucker der Welt werden soll.
Ein weiteres Kickstarter-Projekt ist der iBox nano, der der kleinste und günstigste 3D-Drucker der Welt werden soll. (Bild: Hersteller)

„Derzeit arbeitet die Mehrzahl aller Drucker mit Kunststoff. Das ist ein unglaublich nützlicher Stoff, aber er hat seine Grenzen“, sagt Adrian Bowyer. „Anwender fangen an elektronische Leiter hinzuzufügen… das bedeutet, druckfähige Elektrik kann in den Kunststoff integriert werden… Bald werden wir über Maschinen verfügen, die bei einem Druck mit einem halben Dutzend Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften arbeiten können. Das bedeutet einen steilen Anstieg der Komplexität und Gebrauchsfähigkeit dessen, was gedruckt werden kann.

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gibt sehr gute Scanner von 3D Systems (sense und isense). liegen unter 500 euro