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Apple 2020: So sollte Apple Macs, HomeKit und mehr verbessern

Im vergangenen Jahr hörte Apple zunehmend auf das Feedback der Kunden. Bei ersten Produkten wie dem MacBook Pro und Mac Pro trug dies erfolgreich Früchte. Für 2020 haben wir dennoch eine Liste an Verbesserungsvorschlägen.

Neue Tastaturen für die MacBooks

Viele Nutzer scheuen derzeit den Kauf neuer MacBooks, da die problembehaftete Butterfly-Tastatur noch immer in den meisten Modellen integriert ist. Hoffentlich war das neue 16" MacBook Pro der Startschuss für die Abkehr vom Butterfly-Mechanismus. Apple zeigte, dass man auch mit Scheren-Mechanismus ein kompaktes Gerät bauen kann und klemmende Tasten damit hoffentlich wieder der Vergangenheit angehören. Als weiteres Modell könnte schon bald das MacBook Pro mit 13-Zoll-Display eine Überarbeitung erhalten. Wir hoffen, dass 2020 auch alle weiteren Modellreihen folgen.

(Bild: Apple)

Wi-Fi 6 in Mac, iPad und Apple TV

Mit dem iPhone 11 (Pro) stellte Apple im September 2019 erste Produkte mit dem neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6 beziehungsweise 802.11ax WLAN vor. Obwohl das 16" MacBook Pro und auch der Mac Pro später erschienen, unterstützten beide Geräte den neuen Standard nicht. Dies könnte einmal mehr an Intel und der fehlenden Unterstützung durch die Prozessoren liegen. Allerdings erhielt auch kein iPad oder etwa Apple TV den neuen WLAN-Standard, obwohl diese auf iOS und ARM-Chips basieren. Es bleibt daher zu hoffen, dass Apple den Standard 2020 integriert und Geräte damit zukunftssicherer macht.

Update-Feature für AirPods

Die AirPods gehören zu den beliebtesten und bestverkauften Apple-Produkten der vergangenen Jahre. Zwar reicht das kalifornische Unternehmen regelmäßig neue Feature mit iOS nach und aktualisiert auch die Firmware der kleinen Ohrhörer. Letzteres erfolgt allerdings automatisch und man erhält neue Software nicht auf Knopfdruck. Es wäre daher wünschenswert, wenn Apple die AirPods zwar weiterhin automatisch aktualisiert, aber gleichzeitig auch den Nutzern die Möglichkeit zur manuellen Aktualisierung gibt. 

(Bild: Apple)

HomeKit mit neuer Home-App

Nach einem schwachem Start gewann Apples HomeKit stark an Bedeutung, sodass man die Home-App einführte. Mit iOS 13 erfolgte ein größere Überarbeitung, die den Zugriff auf Einstellungen und weitere Optionen vereinfachte, aber gleichzeitig die Bedienbarkeit (auch im Kontrollzentrum) negativ beeinflusste. Apple könnte sich hier durchaus bei anderen Anbietern wie Devices oder „Eve für HomeKit“ inspirieren lassen. Zudem wäre auch eine Integration des Macs in HomeKit ziemlich interessant, wenn man beispielsweise Aktionen wie den Systemstart in Automationen einbindet.

Erhöhung des iCloud-Speichers

Hand aufs Herz: Nur wenige Nutzer kommen tatsächlich mit Apples kostenlosem iCloud-Speicher von 5 GB aus. Da App-Daten, Fotos, Videos, Dateien, Backups und mehr in iCloud gesichert werden, müsste Apple diesem Umstand gerecht werden und endlich auch den kostenlosen Speicher erhöhen oder ihn zumindest an die Zahl der mit der Apple-ID verbundenen Geräte koppeln. Allgemein wäre eine Erhöhung auf 15 bis 20 GB wohl angebracht – wie beispielsweise auch Google es bietet.

(Bild: Apple)

Face ID für den Mac

Seit Apple die Gesichtserkennung auf dem iPhone X umgesetzt hat, steht Face ID für den Mac auf unserer Wunschliste. Während Touch ID bereits eine praktische biometrische Erweiterung darstellt, wäre die Gesichtserkennung einfacher zu handhaben. Mit der Apple-Watch-Anbindung zeigte Apple bereits, dass man für zusätzliche Sicherheit für Systemeinstellungen und Passwörter durch neue Technologien sorgen kann. Face ID brächte zusätzlichen Komfort beim Systemstart, Online-Einkauf sowie der Verwaltung von sensiblen Daten. Der T2-Sicherheitschip ist bereits in den meisten aktuellen Macs integriert, sodass nur noch das TrueDepth-Kamerasystem fehlt. 

Billig-HomePod und Funktionserweiterung

Der HomePod ist ein solides Produkt aber anders als Amazons Echo-Geräte oder Apples AirPods kein Bestseller. Daher wundert es Beobachter, dass Apple noch immer keine Low-Budget-Variante angekündigt hat, die dann in Preiskonkurrenz zu Amazons High-End-Speakern sowie dem Sonos One treten könnte. Gerüchte gab es zahlreiche. Unter anderem wurde spekuliert, dass Apple unter der Beats-Marke einen entsprechenden Smart Speaker veröffentlichen könnte. 

Zudem fehlt es dem HomePod noch immer an Funktionen, deren Umsetzung vermutlich mit Siris Fähigkeiten zusammenhängen. Amazon zeigte bereits, dass man Türklingeln auch mit Smart Speaker verbinden oder die integrierten Mikrofone und Lautsprecher als eine Art Hauskommunikation verwenden kann. Apple könnte sich durchaus von Alexas Funktionen inspirieren lassen, um Nutzern mehr Möglichkeiten zu geben. Vorstellbar wäre auch eine Verbindung von mehreren HomePods (oder AirPlay-2-Lautsprechern) zu einem Surround-System für das Apple TV. 

Bitte weiterhin überraschen

Schon zum Jahresanfang gibt es allerlei Gerüchte um neue Apple-Produkte. Während iPhones mit 5G-Konnektivität erwartet werden und ein 13" MacBook Pro in den Startlöchern steht, ist Apples Jahresplanung weitestgehend unbekannt. 2019 überraschte das Unternehmen mit plötzlichen Veröffentlichungen neuer Produkte wie den AirPods (Pro), dem iPad Air, dem iPad mini und weiteren Geräten, während beispielsweise das spekulierte Oktoberevent nicht stattfand. Es bleibt daher zu hoffen, dass Apple auch 2020 wieder zahlreiche Überraschungen parat hält und vielleicht sogar den ein oder anderen Punkt unserer Wunschliste erfüllt.

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