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Finanzielle Kooperation?

Überraschung: Apple „und“ Amazon unterstützen Foxconn bei Toshiba-Übernahme

Es gab bereits Hinweise darauf, dass Apple Foxconn beim Bieten um das Chip-Geschäft Toshibas unterstützen werde. Die Alternative wäre gewesen, selbst in das Wettbieten einzusteigen. Doch nun stellt der Vorstandschef und Gründer Hon Hai Precisions alias Foxconn klar: Der iPhone-Hersteller wird sich finanziell an der geplanten Übernahme beteiligen. Doch darüber hinaus soll auch Amazon die Finanzspritze füllen, damit das Ziel erreicht werden kann.

Obwohl heute alle Augen auf das „McEnery Convention Center“ in San Jose gerichtet sind, da dort Apples Worldwide Developers Conference stattfindet, gibt es in der Apple-Welt trotzdem weitere Nachrichten.

Apple hilft Foxconn, Amazon aber auch

Medienberichten zufolge wird Apple sich finanziell beim Wettbieten um Toshibas Chip-Business beteiligen. Der Konzern würde aber nicht eigenständig aktiv, sondern vielmehr den Partner Foxconn finanziell unterstützen. Kein Geringerer als Terry Gou soll dies bestätigt haben.

hardwrk-Sale zur WWDC 2017: 10 Rabatt auf das gesamte Sortiment

Parallel zur WWDC gewährt der Apple-Premium-Zubehörspezialist hardwrk 10 Prozent auf sein gesamtes via Amazon.de angebotenes Sortiment, etwa passgenaue iPhone-Hüllen, Sichtschutzfilter und SSD-Upgrades. Die Aktion endet am 9. Juni um 23:59 Uhr.

Zum Deal: 10 Prozent auf hardwrk-Zubehör

Interessant und wohl eine Überraschung ist, dass auch der Apple-Konkurrent Amazon sich an dem „Deal“ beteiligen wird. Offenbar wird das Unternehmen von Jeff Bezos ebenfalls ein paar Dollar „locker machen“, um Foxconn beim Übernahmegebot zum Sieg zu verhelfen. Go verriet dies in einem Internview mit der Agentur Bloomberg.

Politische Hürden

Während auf dem Papier die Karten verteilt sind, gestaltet sich die Übernahme in der Realität deutlich komplexer. Denn die aktuelle japanische Administration möchte ungerne „Ausländer“ an der Spitze einer japanischen Firma wissen. Die Regierung hatte bereits öffentlich gedroht, sollte am Ende Technologie aus Japan in ein fremdes Land umziehen, würde man ein Veto einlegen.

Es heißt, dass Apple und Foxconn entsprechend einen Vorschlag unterbreitet haben, bei denen beide Unternehmen nur jeweils einen Anteil am Unternehmen erwerben würden, und aber die Kontrolle des Unternehmens weiterhin in japanischen Händen liegen würde.

Interesse an NAND-Flash

Zuletzt gab es Meldungen darüber, dass es beispielsweise bei der Produktion von Nintendos Switch-Konsole zu Engpässen käme, weil das Unternehmen unter anderem bei den Lieferanten für Flash-Speicher nicht an erster Stelle stünde und die Kapazitäten aber begrenzt seien. Da man im Preiswettkampf nicht mitbieten würde, müsste man mit Verspätungen leben.

Umso mehr wollen vermutlich Apple und Amazon durch Ihre Finanzhilfe an Foxconn sicherstellen, dass Sie auch weiterhin ausreichend Flash-Speicher für Ihre Geräte erhalten.

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