
Coreldraw
Grafikdesign: Sie sind wieder da. So lässt sich der Neustart von Coreldraw auf dem Mac relativ gut zusammenfassen, denn bereits vor rund 17 Jahren erschien die bis dahin letzte Version von Coreldraw für Mac OS X. Seitdem konzentrierte man sich ausschließlich auf den Windows-Sektor und entwickelte dort seine Graphics Suite weiter. Beim Neustart für macOS präsentiert Corel nun aber nicht einfach eine portierte und leicht abgewandelte Windows-Version, sondern programmierte innerhalb von drei Jahren von Grund auf eine native Versionen speziell für den Mac. Das macht sich in der angepassten und den Apple-Richtlinien entsprechenden Benutzeroberfläche bemerkbar, aber auch in der Unterstützung der Touch Bar neuerer MacBook-Pro-Modelle und dem direkt von Beginn an integrierten, optionalen Dark-Mode. Der Funktionsumfang der Coreldraw Graphics Suite 2019 ist identisch mit der Windows-Version und besteht aus Coreldraw, Photo-Paint, Corel AfterShot HDR und dem Font-Manager. Coreldraw selbst ist als Einzelprogramm auch im App Store zu finden.
Beim Preis bietet Corel die Wahl zwischen einer einmaligen Zahlung oder einem Abo-Modell. So werden wahlweise einmalig 699 Euro fällig, das Abo kostet 240 Euro im Jahr, oder 35 Euro für 30 Tage. Eine Testversion der Graphics Suite 2019 kann auf der Webseite des Herstellers heruntergeladen und 15 Tage genutzt werden.
Fazit: Die Konkurrenz im Grafik-Bereich auf dem Mac ist riesig. Doch der erste Eindruck von Coreldraw überzeugt und so könnte sich das Programm tatsächlich gegen Photoshop und Co. behaupten.
Preis: 700 Euro, Web: www.corel.com






