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Tesla will Apples Hilfe bei Datendiebstahl 

Tesla sucht die Hilfe von Apple in einem Fall, bei dem ein Mitarbeiter den Quellcode des Autopiloten vor der Kündigung auf die iCloud hochgeladen haben soll. Apple soll nun helfen, den vermeintlichen Datendieb zu überführen.

Tesla hat einen ehemaligen Angestellten verklagt, weil dieser angeblich Firmengeheimnisse gestohlen und damit dann zu einem chinesischen Konkurrenten gewechselt haben soll. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Der Ex-Mitarbeiter hat schon gestanden, den Quellcode für das Assistenzsystem Autopilot gestohlen zu haben. Seine Anwälte sagen jedoch, dass er das Material nicht an seinen jetzigen Arbeitgeber, das chinesische Unternehmen Xpeng übergeben habe.  Apple soll nun den iCloud-Account des mutmaßlichen Täters freigeben, weil dort die wohlmöglich noch schlummern. Das halten wir allerdings für äußerst unrealistisch, sollte der Täter die Daten nicht gelöscht haben.

Was nun passiert, ist nicht abzusehen. Noch ist Apple nicht Gegenstand eines gesonderten Verfahrens und nicht verpflichtet worden, den Zugang zum betroffenen iCloud-Konto freizugeben.  Letztes Jahr gab es bei Apple übrigens einen ähnlichen Fall. Ein Hardware-Ingenieur soll Schaltpläne und Code eines von Apple entwickelten Moduls zum autonomen Fahren gestohlen haben und wollte ebenfalls zu Xpeng wechseln. Er wurde noch auf dem Flughafen in den USA verhaftet, plädiert aber auf nicht schuldig.  Nach dem Bericht wird Xpeng nicht beschuldigt, etwas von der Sache gewusst zu haben.


 

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