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Schweizer Uhrenmacher verbünden sich gegen Apple und Google

MotionX heißt die neue Plattform, mit der traditionelle Schweizer Uhrenhersteller gegen das erwartete Kundeninteresse nach Apple Watch und den Android-Wear-Modellen bestehen wollen. Die Uhren sind auf den ersten Blick gar nicht von bisherigen klassischen Armbanduhren zu unterscheiden. Sie sollen mit einem Akku rund zwei Jahre laufen, was gegenüber normalen Smartwatches, die alle paar Tage geladen werden müssen, exorbitant hoch ist.

Die Schweizer Uhrenhersteller Mondaine, Alpina und Frederique Constant setzen auf die offene Plattform MotionX, mit der Smartwatch-Funktionen in normale Uhrengehäuse eingebaut werden können.

Allerdings gibt es dann auch keine Displays - die Anzeige wird mit klassischen Zeigern realisiert. Das ist insofern nichts Neues: Withings hat das mit seinen Activité-Uhren bereits vorgemacht, die ebenfalls kein Display besitzen. Das hat zwei gewaltige Vorteile: Die Uhren sollen mit einem Akku mehrere Monate auskommen und der Träger kann sich sicher sein, dass er stilsicher auftritt.

Die MotionX-Uhren können als Schrittzähler eingesetzt werden, überwachen selbst gesetzte Ziele und überwachen den Schlaf. Allerdings können sie nicht Wecken und an Termine erinnern und auch bei eingehenden SMS und E-Mails  benachrichtigen sie den Nutzer nicht . Dazu muss dann immer noch das Smartphone gezückt werden, das per Bluetooth mit den Uhren in Kontakt steht. Ihre Akkulaufzeit soll dafür bei zwei Jahren liegen.

Passende Apps soll es für iOS und Android geben - genau wie bei den Withings'-Activité-Modellen.

Die MotionX-Plattform wurde von Manufacture Modules Technologies (MMT) entwickelt. Nach einem Bericht von Engadget sollen in diesem Jahr noch rund 10 Uhrenmodelle mit diesem Innenleben auf den Markt kommen. Die drei Firmen sollen zudem nur die ersten Partner sein, und weitere sollen folgen.

Die ersten Modelle sollen im Juni 2015 auf den Markt kommen.

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Die haben tatsächlich Angst vor Apple. Schlussfolgerung - Apple Watch ist ein ernst zu nehmender Gegner der etablierten Uhren :-)

Blödsinn!

Kein Blödsinn!! Gemäß Schweizer Insidern der Branche haben diverse Hersteller genau das intern verlauten lassen.

Das ist kein Blödsinn, in 4-5 Jahren geht's den Uhren Firmen genau so wie Nokia, wenn sie es nicht schleunigst so machen wie Samsung un Co (Apple Kopieren)

Wenn die Uhr nix macht, kann sie das natürlich auch Jahre lang durchhalten.

Wenn ich auf die Uhr gucken will, gucke ich auf Handy... Und zack, eine echte Uhr, oder SchmartWatsch gespart!

Was soll das brinden? Die Schweiz ist out!

Einiges davon kann die Citizen Proximity schon seit 2012

Ach Quatsch, ernstzunehmender Gegner... Ich bin ja ein echter Apple-Fan, werde sicherlich auch eine AppleWatch für die Sammlung kaufen - aber an die Qualität und Ingenieurskunst eines mechanischen Werkes reicht so ein "Quarzer mit Bluetooth und Pulssensor" niemals ran!

Angst vor der AppleWatch? Lächerlich, der typische Edel-Uhrenkunde gehört gar nicht zur Zielgruppe, eher Nerds und Script-Kiddies. Außerdem lacht der "typische Nobel-Uhrenkunde" über 500-800€ für eine Uhr. Das ist die Portokasse. Wenn überhaupt. Also kauft man die AppleWatch als nettes Spielerchen und Gadget dazu.

Nehmt doch erst einmal eine richtige Uhr in die Hand, befasst euch kurz mit der Technik, dem Material und der Verarbeitung. Tragt mal eine für einige Zeit. OK, daran scheitert es bei 95% - man muss sie bezahlen können und wollen. Ach egal, versteht ja eh niemand hier.

Das ist alles. Und die schweizer Uhrenindustrie wird keinen Cent weniger durch die AppleWatch verdienen.

Allerdings muss man zugeben, daß die MotionX-Plattform ausgemachter Schwachsinn ist. Wer braucht das? Ich nicht. Wenn ich Bock habe, eine Smartwatch zu tragen, dann kaufe ich eine und mache das. Dann aber eine, die wenigstens alle Sensorik und Kommunikation mit meinem Handy an Bord hat.

Der typische "Nobel-Uhrenkunde" kauft keine 500 oder 800 Euro teure Apple Watch. Stimmt. Der greift dann zur mehrere tausend Euro teuren Apple Watch. Oder lässt sie nochmals veredeln...
Das reiche Kind reicher Eltern wird zukünftig auch lieber zu einer teuren Apple Watch greifen anstatt zu einer schnöden "Erwachsenen" Uhr aus der Schweiz greifen wollen.
Beide male geht das Geld an Apple und nicht an den Juwelier vor Ort...

Mit einer Rolex kann man nur einmal bezahlen. Mit einer Apple Watch und Apple Pay geht das immer. :-)

Herr Beckes hat völlig recht! Kunden die sich ein Glashütte oder omega uhr oder irgendeine Nobel uhr kaufen, kaufen sich eine smartwatch als Spielzeug.

der vergleich hinkt. ma kann einen bentley auch nicht mit ein VW Sprinter vergleichen und sagen der Sprinter ist besser weil er viel viel nützlicher ist;) das eine ist kein erste für das adere!

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Ein Schweizer fürchtet sich nicht !!! - weder vor dem Schnee im Winter noch
vor den Watschen im Frühling.

Die Schweizer Uhrkultur ist älter als die ganze amerikanische Nation mit all
ihrem Plastikkram und wird auch diesen vorübergehenden Trend überdauern.

Aber vor einem Apfel haben sie Angst. Ob der moderne Tell da nicht eher den Knaben erschiesst denn den Apfel trifft ?

Interessanterweise ist doch die Schweiz eine Apple Nutzer Hochburg, soweit ich weiss. Hallo Freunde.

Und?! Jean-Claude Biver und Nick Hayek - die Uhrengötter - werden es allen Schwachköpfen zeigen. DAS, meine Damen und Herren sind zwei absolute VISIONÄRE.

bevor jemand was gegen Swatch sagt: Schaut euch den Werbespot zur neuen Swatch touch Zero One an. Mit den Beach Volleyball Mädels kann niemand mithalten ;-)

Typisch - Sex sells, wenn man sonst nichts zu bieten hat.

Nick Hayek und Jean-Claude Biver: GO!!! Zeigts denen, wer der Chef ist. Zeigt, was wahre SCHWEIZER Werte bedeuten !

Käsefondue?

Im Ernst. Ich glaube die normalen Schweizer haben derzeit massiv mit einer Fehlentscheidung zu kämpfen. Sie sind für den Rest der Welt zu teuer geworden.

Ansonsten sind sie auch für gute Produkte bekannt. Habe selbst noch eine Revox hier stehen. Obwohl, ich glaube die Bandmaschine wurde in Deutschland produziert. Dennoch, nicht schlecht Herr Studer.

Yep! B77Mk II :-)