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Schweizer „Apple Pay“-Modell Vorbild für Deutschland?

Apple Pay gibt es nun auch in der Schweiz – allerding nur mit einer sehr limitierten Reichweite. Denn die großen Banken der Schweiz wollen bei Apple Pay nicht mitmachen und planen stattdessen im Herbst ein eigenes Smartphone-Bezahlsystem einzuführen. Da Apple auch in Deutschland bei der Einführung von Apple Pay vor ähnlichen Problemen steht, könnte die Schweiz ein Testfall für den Start von Apple Pay hierzulande sein.

Apple Pay ist nun auch in der Schweiz gestartet. Allerdings hat Apple den Dienst in unserem Nachbarland nicht flächendeckend einführen können. Bisher bieten lediglich die Kreditkartenausgeber Bonus Card, Cornercard und Swiss Bankers Apple Pay für Kreditkarten-Besitzer an. Dies ist sowohl für Visa- als auch für MasterCard-Nutzer möglich. Zusammen haben die drei Kreditkartenausgeber jedoch nur rund 2,5 Millionen Kunden.

Apple Pay: Große Banken machen nicht mit

Die großen Schweizer Banken nehmen an Apple Pay (noch) nicht Teil. Medienberichten zufolge wollen die Credit Suisse, UBS, PostFinance, Raiffeisen und ZKB auf das Konkurrenz-System Paymit/Twint setzen. Hinter diesem Konkurrenz-Bezahlsystem stehen unter anderem die oben genannten Banken, die auf diese Weise wohl verhindern wollen, dass sie Kontrolle an Apple abgeben müssen. Im Gegensatz zu Apple Pay funktioniert Paymit/Twint nicht ausschließlich via NFC. Stattdessen verwendet das Bezahlsystem auch Bluetooth und QR-Codes. Deshalb wird Paymit/Twint auch auf dem iPhone verwendet werden können, auch wenn Apple Apps von Drittanbietern derzeit keinen Zugriff auf den NFC-Chip des iPhones erlaubt. Paymit/Twint wird im Herbst in der Schweiz eingeführt werden.

Dieses Schweizer „Apple Pay“-Modell könnte ein Testfall für Apples Bezahlsystem in Deutschland sein. Denn Berichten zufolge kann sich Apple in Deutschland nicht mit den Banken über die Konditionen für Apple Pay einigen. Apple könnte also erst einmal versuchen, einen limitierten Start von Apple Pay in Angriff zu nehmen.

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Paymit und Twint sind beide schon vor Monaten gestartet, im herbst fusionieren die Dienste jedoch und treten danach nur noch als Twint AG auf.

In den USA ist Apple Pay auch nur mit 6 Banken (so hab ichs in Erinnerung) gestartet, heute sind es über 2500. man kann also sagen: Apple macht es bei dir uns in der Schweiz wie zu Hause :)

Apple Pay schon jetzt Brauchen geht über einen Umweg einer Englischen Virtuellen Kredit Karte !! Auch in D denke ich !
http://technikblog.ch/2016/05/so-koennt-ihr-apple-pay-ab-sofort-auch-in-der-schweiz-nutzen/

Wie Nicki schon geschrieben hat, Twint und Paymit gibs bereits seit längerem, es ist aber nicht so erfolgreich. Der Vorteil der Lösung ist, dass die Daten in der Schweiz bleiben und nicht nach Amiland übertragen werden. Das ist aber auch der grösste Nachteil, denn das System funktioniert wohl nur in der Schweiz. Ausserdem ist es ziemlich umständlich verglichen mit Applepay.

Zu der Abdeckung kann gesagt werden, dass die Schweiz nur 8 Millionen Einwohner hat, da sind 2.5 Millionen doch schon ein ernstzunehmender Anteil möglicher Kunden.

Sorry, aber der Artikel ist schlecht recherchiert. Wie gesagt, ist das konkurrente Zahlungssystem bereits aktiv, wird aber kaum genutzt. Zudem kann in der Schweiz in ziemlich jedem Geschäft mit Apple Pay schon jetzt bezahlt werden (überall dort wo mit einem NFC-Gerät schon jetzt bezahlt werden kann). Die wichtigsten Kreditkartenunternehmen machen auch mit.