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Schneller als LTE: Apple darf jetzt offiziell das 5G-Datennetz testen

Apple hat nun endlich die Erlaubnis von der amerikanischen Behörde Federal Communications Commission, kurz FCC, erhalten, um den LTE-Nachfolger testen zu dürfen. Allerdings hat das Unternehmen nur eine Genehmigung für „experimentelle Tests“ an zwei Standorten in Milpitas, Kalifornien erhalten, wie DSL Reports berichtet. Dabei wird man auf zwei Frequenzbänder zurückgreifen: 28 GHz und 39 GHz, welche bereits für den 5G-Standard freigegeben sind.

Schon vor einiger Zeit berichteten wir darüber, dass Apple einen Antrag an die FCC gestellt hat, um das 5G-Netz für mobile Daten „experimentell“ testen zu dürfen. Laut DSL Reports wurde dieser nun von der amerikanischen Aufsichtsbehörde für Kommunikation offiziell abgesegnet, sodass die Tests beginnen dürfen. Für eine bessere Leistung setzt Apple auf die Millimeterwellen-Technologie. Diese ist gegenüber der standardmäßigen 5G-Technik fortgeschrittener, da die Latenzzeit weiter verringert wird, während die Geschwindigkeit insgesamt steigt.

Natürlich wundert es nicht, dass sich Apple hier wieder als Vorreiter zeigt und auf die neueste sowie schnellste Technologie setzen möchte. Wie eingangs erwähnt, wird man bei den Tests auf die Frequenzen 28 GHz und 39 GHz setzen. Wann das Unternehmen diese Frequenzbänder in seinen Geräten einsetzen wird, ist noch nicht bekannt.

Allerdings gehen wir davon aus, dass eventuell schon in den nächsten Jahren auf den LTE-Nachfolger gesetzt werden könnte. Jedoch hängt die Integration auch stark von den Netzanbietern ab, die derzeit noch immer damit beschäftigt sind, eine mobile Datenverbindung in alle Regionen zu bringen. Von einer bundesweiten Abdeckung kann man nämlich noch immer nicht reden.

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In ländlichen Gebieten ist die Abdeckung teilweise unterirdisch.