Ladekabel fristen im Apple-Kosmos traditionell ein eher tristes Dasein: weiß, funktional, austauschbar. Beats sieht das anders. Die Apple-Tochter, die einst farbige Kopfhörer salonfähig machte, erweitert ihre Kollektion geflochtener Kabel um eine Farbe, die sich jeder Zurückhaltung verweigert: „Powerpink“. Wer möchte, kann das Ladekabel damit erstmals ganz offiziell zur modischen Aussage erklären – oder es ob seiner Signalfarbe zumindest auf dem Schreibtisch nicht mehr so schnell verlegen.
Style-Offensive: Vom Kopfhörer zum Kabel
Die neue Farbe ist mehr als eine Laune der Produktabteilung. Beats baut seit geraumer Zeit ein farblich abgestimmtes Zubehör-Ökosystem auf: Den Anfang machten Hüllen für das iPhone, später folgten die geflochtenen Kabel – zunächst in den vier Farben Power-Schwarz, Energie-Grau, Turbo-Blau und Blitz-Rot. Powerpink ist nun die fünfte Farbe im Sortiment und die erste, die sich unübersehbar an Fans der pinken Beats-Produktlinie richtet. Wer bereits Beats Pill, Powerbeats Fit oder Beats Solo 4 in Pink besitzt, bekommt jetzt das passende Kabel dazu – das farblich abgestimmte Set-up ist damit komplett.
Drei Varianten, ein Design
Technisch bleibt alles beim Bewährten: Alle Powerpink-Kabel setzen auf das geflochtene Design, das Kabelsalat vermeiden und Ausfransen verhindern soll. Beats testet die Kabel nach eigenen Angaben über Tausende Stunden im Design- und Fertigungsprozess. Sie funktionieren mit Apple- und Android-Geräten gleichermaßen und eignen sich zum Laden, Synchronisieren, für Audio, CarPlay und Datenübertragung.
Zur Auswahl stehen drei Varianten:
- USB-C auf USB-C (1,5 Meter): lädt mit bis zu 60 Watt
- USB-C auf USB-C (3 Meter): lädt mit bis zu 240 Watt
- USB-A auf USB-C (1,5 Meter): lädt bestimmte iPhone- und iPad-Modelle mit bis zu 15 Watt
Alle drei übertragen Daten mit USB-2.0-Geschwindigkeit. Für den Fotoimport vom iPhone also nicht die erste Wahl, fürs Laden und den Alltag jedoch völlig ausreichend. Die USB-C-auf-USB-C-Varianten laden zudem kompatible Beats-Kopfhörer und -Lautsprecher bei gleichzeitiger Audiowiedergabe und geben Lossless Audio mit kompatiblen Geräten wieder.
240 Watt auf drei Metern: Die interessanteste Variante
Ein genauer Blick lohnt sich beim 3-Meter-Kabel: Die extralange Variante hatte Beats erst im April 2026 eingeführt und sie lädt mit bis zu 240 Watt deutlich schneller als das kürzere Modell. Damit versorgt sie problemlos auch ein MacBook Pro mit voller Leistung und reicht bequem vom Steckdosenwinkel bis aufs Sofa. Wer ohnehin ein langes, robustes Kabel sucht, bekommt hier die technisch stärkste Option des Sortiments – nun eben auch in Pink.
Preise und Verfügbarkeit
Die Beats Kabel in Powerpink sind ab sofort auf apple.com/de erhältlich. Die 1,5-Meter-Varianten kosten 24,95 Euro, das 3-Meter-Kabel liegt bei 34,95 Euro. Damit zahlt man für die neue Farbe denselben Preis wie für die bestehenden Farbvarianten. Der Aufpreis gegenüber namenlosen Kabeln aus dem Online-Handel bleibt freilich bestehen. Dafür gibt es geprüfte Qualität, das geflochtene Design und die Gewissheit, dass am Schreibtisch künftig zumindest ein Gegenstand liegt, den man garantiert nicht mit dem Kabel der Kollegen verwechselt…

Stefan beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Computern – angefangen beim „Brotkasten", dem C64, und Amiga 500, lange bevor Apple-Geräte seinen Alltag bestimmten. Der eigentliche Einstieg in die Mac-Welt führte über die Musikproduktion: Über die Magazine Keyboards, Keys und Beat führte ihn sein Weg schließlich zur Mac Life, deren Website er seit 2007 verantwortet. Seit 2023 ist er zudem Chefredakteur des gedruckten Magazins.
Besonders faszinieren ihn die Schnittstellen zwischen Technik und Kreativität – vom Mac als Werkzeug für Musik, Foto und Video hin zu neuen Apple-Technologien wie Vision Pro oder KI-Funktionen. Wenn Stefan nicht gerade neue Apple-Hardware testet, fotografiert er mit Vorliebe aus ungewöhnlichen Perspektiven, gerne per Drohne oder seiner Mittelformatkamera.
Neben der Redaktion ist er außerdem Host des Apple-Podcasts „Schleifenquadrat". Seine Begeisterung für Musik & Sounds begleitet ihn bis heute. Kein Wunder, denn Anfang der 2000er-Jahre etwa wirkte er unter anderem an Samples mit, die Teil von Logic Pro wurden.












