Teure Powerbank

Nintendo Switch lädt das MacBook Pro auf

Die Nintendo Switch schlägt so langsam bei der Presse und bei Vorbestellern auf. Das weckt den Spieltrieb und dabei stellte sich heraus: Die neue Nintendo-Konsole kann als Powerbank genutzt werden. Schließt man sie an ein MacBook Pro an, wird es aufgeladen. Eigentlich sollte mit der Versuchsanordnung probiert werden, ob der Apple-Laptop die Switch aufladen kann. Allerdings funktioniert das nur, wenn die Konsole eingeschaltet ist.

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Die Nintendo Switch ist vielseitig einsetzbar. Wahlweise als stationäre Konsole am Fernseher oder unterwegs als Handheld. Ein Redakteur von Quartz hat ein Feature entdeckt, das Nintendo nicht erwähnt: Die Switch kann auch als Stromquelle für das MacBook Pro dienen.

Powerbank für das MacBook Pro

Die Nintendo Switch kommt mit einem USB-C-Anschluss. Wird dieser verwendet, um ein MacBook Pro mit der Konsole zu verbinden, fungiert sie als Stromquelle für den Laptop. Dafür wird zwar ein USB-C-USB-C-Kabel benötigt, aber Besitzer eines MacBook (Pro) besitzen sowas, da es dem Laptop beiliegt. Nintendo legt hingegen ein USB-C-Kabel für das Netzteil bei.

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Mike Murphy wollte eigentlich ausprobieren, ob das MacBook Pro als Stromquelle für Nintendos neue Konsole geeignet ist. Ob es sich um einen Bug handelt, dass die Konsole das MacBook lädt, ist nicht bekannt. Will man die Switch aber unbedingt mit dem MacBook Pro laden, so gibt es einen Workaround: Ist die Konsole ausgeschaltet, wenn sie mit dem MacBook verbunden wird, lädt der Laptop die Konsole.

Laut Nintendo hat die Switch einen Akku mit einer Kapazität von 4310 mAh bei 3,7 Volt. Das mitgelieferte Netzteil liefert 2,6 Ampere bei 15 Volt, was einer Leistung von 39 Watt entspricht. Das MacBook Pro ohne Touch Bar wird hingegen mit einem 61-Watt-Netzteil geladen und kann 54,5 Wattstunden speichern.

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Ist ja auch ganz einfach. MAC Basiert auf Linux, genauso wie die Switch. Anscheinend greift hier ein Treiber der die Switch als Handy erkennt. Ergo, Switch wird geladen... Ist ein Bug

Ganz einfach, ja? Linux und macOS basieren auf UNIX. Und deine Begründung, warum es sich um einen Bug handelt ist mehr als fragwürdig.

Ist ganz einfach! Strom kommt aus der Steckdose! Switch ist also eine Unix Steckdose! Linux ist Windows und Mac ist ein Burger!

Eigentlich... Basiert macOS auf FreeBSD und so wie es veröffentlicht wurde, hat es eine Unix-Zertifizierung bekommen. Linux hingegen ist Linux und allenfalls Unix-ähnlich (weil POSIX-kompatibel), aber kein echtes Unix in dem Sinne. Nur der Vollständigkeit halber. (Aber ja: Für den Entwickler ist macOS und Linux durch die POSIX-Kompatibilität sehr ähnlich)

Allerdings frage ich mich zwei Dinge, weshalb der Bug recht wahrscheinlich ist: 1. Wie kommt die Switch darauf, dass das MacBook ein Handy ist und 2. warum lädt die Switch überhaupt irgendwas auf? Theoretisch ist der USB-C-Port der Switch zum Aufladen der Switch - da müsste der Strom eigentlich in eine andere Richtung fließen.

Nein, macOS ist ein BSD, Macs basieren _nicht_ auf Linux. Und das hat auch sonst nichts damit zu tun, wer hier wen lädt,

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