Die Eröffnungssequenz der „Worldwide Developers Conference“ (WWDC) von Apple im Juni 2025 lieferte eine eindrucksvolle Demonstration von Apples neuer Leidenschaft für die Formel 1. Craig Federighi, Apples Senior Vice President of Software Engineering, wurde am Steuer eines Formel-1-Autos gezeigt — mit Höchstgeschwindigkeit seine Runden über das ikonische Dach der Konzernzentrale in Cupertino drehend.
Der Motorensound hallte durch den Apple Park. Ganz ähnlich wie die Schockwellen, die Apples Engagement in der Formel 1 durch den gesamten Sport geschickt hat. Klar, die Fahrt war zwar ein Computertrick, doch Federighi, der scherzte, wie froh er über CarPlay in seinem 320-km/h-Renner sei, saß am Steuer desselben beklebten Fahrzeugs, das im Hollywood-Blockbuster des vergangenen Sommers zu sehen war: „F1: The Movie“.
Seit seiner Veröffentlichung hat sich der Film über die Welt der Grand-Prix-Rennen zum erfolgreichsten Sportfilm aller Zeiten entwickelt und mehr als 570 Millionen Euro eingespielt. Für seinen Star Brad Pitt und für Apple Original Films ist er zugleich die bislang lukrativste Produktion mit einer beeindruckenden Rendite, denn der Film hat weniger als die Hälfte gekostet.
Regisseur Joseph Kosinski erzählt im Film die triumphale Rückkehr eines ausrangierten Rennfahrers, der ins Cockpit zurückgeholt wird, um für das fiktive APXGP-Formel-1-Team zu fahren. Die Filmemacher erhielten beispiellosen Zugang zu mehreren Formel-1-Weltmeisterschaftsrennen der Saison 2023, viele Leinwandszenen verschmelzen nahtlos mit realem Rennsport. Das Ergebnis ist ein immersives Erlebnis und der Auftakt zu einer tiefgreifenderen Verbindung zwischen Apple und der Formel 1. Diese Partnerschaft mündete inzwischen darin, dass Apple die US-Übertragungsrechte für die nächsten fünf Jahre gesichert hat. Wie begann die Partnerschaft und was passiert als Nächstes?
Das Startfeld
Die ersten tastenden Schritte von Apples Wechsel in die Überholspur des Motorsports erfolgten bereits 2012, als Apple-Manager Eddy Cue in den Vorstand von Ferrari einzog. Für einen leitenden Apple-Manager war es ungewöhnlich, in einem anderen Unternehmensboard zu sitzen, doch Cue war Ferrari-Besitzer und begeisterter Rennsportfan.
Zehn Jahre später lud die Formel 1 Apple-CEO Tim Cook zum „Großen Preis der USA“ in Austin, Texas, ein. Zunächst schien es kaum mehr als ein Höflichkeitsbesuch zu sein, doch Cooks ungelenker Auftritt beim Schwingen der Zielflagge, der wegen fehlender Begeisterung belächelt wurde, bleibt unvergessen. Damals ahnte niemand: Dies war der Beginn von etwas Großem.
Jahrzehntelang hatte die Formel 1 in den USA einen schweren Stand. Das änderte sich mit dem Erscheinen von Netflix’ „Drive to Survive“ und, nicht zufällig, auch mit dem Beginn der Covid-Pandemie. Die Dokumentarserie gewährte Einblicke hinter die Kulissen, zeigte Fahrer und Entscheidungsträger in neuem Licht und machte einen oft als hermetisch geltenden Sport plötzlich menschlich und mitreißend. Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die zu Hause festsaßen, entdeckten die Show für sich und das Interesse an der Formel 1 in den USA explodierte.
Dieser Schwung wurde durch die Übernahme des Sports durch Liberty Media aus Colorado verstärkt, das enormes Potenzial im amerikanischen Markt erkannte. Die Strategie ging auf. Heute richten die USA drei der insgesamt 24 Weltmeisterschaftsrennen aus – in Austin, dem sonnigen Miami und auf den Straßen von Las Vegas im Bundesstaat Nevada. 2026 treten zwei amerikanische Hersteller in die Formel 1 ein: Ford, in Partnerschaft mit Red Bull Racing, und das neue Werksteam Cadillac. Letzteres buchte einen Werbespot beim NFL-Showdown Super Bowl, dessen Halbzeitshow derzeit von Apple Music gesponsert wird, um sein neues Auto der Welt vorzustellen.
Von der Rennstrecke auf die Leinwand
1966 drehte John Frankenheimer Grand Prix, einen Spielfilm über Nervenkitzel und Gefahr des Rennsports. Mit Kameras an den Fahrzeugen und gedreht bei echten Rennen der Saison war er mit Gastauftritten der damaligen Stars gespickt. Einen wahren Nachfolger wagte niemand, bis sich das Team hinter „Top Gun: Maverick“ mit Lewis Hamilton zusammenfand. Mit dem siebenmaligen Weltmeister als Produzent und der Finanzierung durch Apple Original Films gewann die Idee eines modernen, immersiven Rennfilms schnell an Fahrt. Doch er brauchte noch das grüne Licht der Formel 1.
Apples Verbindung zur F1 ist nicht das erste Motorsport-Engagement des Unternehmens. Ende der 1970er-Jahre brachte Apple-Mitgründer Steve Jobs seinen Porsche zu einer Rennwerkstatt in Mountain View, nahe Cupertino. Betreiber war Rennfahrer Bob Garretson, der mit einem Porsche 935 in der IMSA-Sportwagenserie antrat. Das später als „Apple Car“ bekannte Fahrzeug trug eine markante Regenbogen-Lackierung mit dem Schriftzug Apple Computer in der ikonischen Motter-Tektura-Schrift auf der Flanke. Das Auto startete beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1980.
Die nächste nennenswerte Berührung folgte 1995: Ein IMSA-GT-Rennen in Sonoma, nördlich von San Francisco, trug den Titel „Apple Computer Inc California Grand Prix“. Ein Jahr später zierte ein regenbogengestreiftes Apple-Logo das IndyCar des niederländischen Fahrers Arie Luyendyk.
Ian Holmes, Direktor für Medienrechte der Formel 1, arbeitete eng mit den Filmemachern zusammen, um die Garagentore des Sports zu öffnen. „Es wurde schnell klar, dass dies eine sehr ernste und sehr große Chance war“, sagte Holmes gegenüber dem Magazin „Motor Sport“. „Wir sollten Apple nicht ignorieren – es ist ein großes Unternehmen, das keine halben Sachen macht. So etwas hatten wir noch nie gemacht, und es war sofort offensichtlich, dass dies ein bedeutendes Projekt war, das ernst genommen werden musste.“
Im vergangenen Sommer in den Kinos angelaufen und zwischenzeitlich via Apple TV verfügbar, zeigt „F1: The Movie“ Brad Pitt als erfahrenen Rennfahrer Sonny Hayes, dem sein alter Freund Ruben Cervantes (Javier Bardem), Besitzer des fiktiven APXGP-Teams, eine zweite Chance in der Formel 1 gibt. Cervantes hat mit Joshua Pearce (Damson Idris) bereits ein aufstrebendes Talent im Kader, glaubt aber, dass der junge Fahrer die Führung eines erfahrenen Profis braucht.
Mit einem Blockbuster in der Hand lief Apples PR-Maschinerie auf Hochtouren, um „F1: The Movie“ zu vermarkten. Die Kampagne war überall im Apple-Ökosystem präsent. In der Apple-TV-App enthielt ein innovativer Trailer haptisches Feedback, das iPhone zitterte buchstäblich, wenn die Autos auf dem Bildschirm vorbeirasten.
Beim Miami Grand Prix gab es eine Vor-Ort-Aktion, die Apple Music als exklusives Zuhause des Soundtracks bewarb. Neben dem Score von Hans Zimmer waren auch Songs von Künstlerinnen und Künstlern wie Ed Sheeran, Tate McRae und Rosé vertreten – sie alle wurden anschließend in Zane Lowes Apple-Music-1-Sendung interviewt, um den Film zu bewerben.
Auf Apple Fitness+ trat Red-Bull-Pilot Yuki Tsunoda in der Serie „Time to Walk“ auf. In der Apple-Sports-App war ein direkter Link zum Film präsent, die App zeigt beim Rennen auch Live-Ergebnisse der Formel 1 an. Sogar Apple Maps wurde einbezogen: mit einer speziellen „Detailed City Experience“, welche den Kurs des Großen Preises von Monaco in beeindruckenden 3D-Darstellungen präsentierte.
Mit dem Drehbuch in der Tasche half das Mercedes-Team dabei, ein halbes Dutzend echte Formel-1-Autos für die Produktion zu entwickeln. Pitt, damals 59 Jahre alt, trainierte an Rennschulen und auf Strecken in schwächeren Fahrzeugen. Sobald er auf Touren war, fuhren er und Idris in vielen Actionsequenzen selbst – nicht nur auf gesperrten Pisten, sondern bei echten Grand-Prix-Wochenenden vor Publikum.
Beim Großen Preis von Großbritannien 2023 wurden Medienvertreter über eine besondere Aufnahme informiert und gebeten, diese weder aufzuzeichnen noch zu stören. Es geschah in der Startaufstellung und in nur einer Einstellung, um den Start des echten Rennen nicht zu verzögern. Pitt und Idris standen neben Formel-1-Stars wie Max Verstappen und Lando Norris bei den Vor-Rennen-Zeremonien, bevor sie zu ihren Autos am Ende des Feldes gingen, versteckt vor der Live-TV-Übertragung.
Nicht nur der Zugang zur echten Formel 1 machte den Film so erfolgreich. Es wurden technische Innovationen entwickelt, um Kameras an den Autos zu befestigen und ein echtes Geschwindigkeitsgefühl zu erzeugen. Apples Technologie spielte dabei eine entscheidende Rolle: iPhone-Kameralinsen wurden in kleinste Hohlräume im Fahrzeug integriert, konstruiert für extreme G-Kräfte, Vibrationen und Hitze – und lieferten trotzdem kinoreifes Bildmaterial, das auf einer IMAX-Leinwand beeindruckt. Produzent Jerry Bruckheimer enthüllte im Gespräch mit Moderator Zane Lowe bei Apple Music 1, wie weit der Film über das Motorsport-Publikum hinaus Resonanz fand.
„Wir machten eine Blind-Preview“, erklärte Bruckheimer. „Wir versammelten ein Publikum und sagten, sie würden einen ‚Sommerfilm‘ sehen – ohne zu verraten, was es war. Wir zeigten den Film in Kalifornien und befragten danach eine Fokusgruppe mit 20 Personen. Erste Frage: ‚Wie viele kennen die Formel 1 oder haben schon ein Rennen gesehen?‘ Eine Hand hob sich. Zweite Frage: ‚Wie viele interessieren sich jetzt für die Formel 1 und würden gern ein Rennen sehen?‘ Jede Hand hob sich.“
Eine Frau sagte den Filmemachern: „Als ich den Filmtitel hörte und merkte, dass es um Autorennen geht, wollte ich aufstehen und gehen. Ich hatte keinerlei Interesse an dem Sport. Für mich war das nur Lärm. Doch ich habe diesen Film nicht nur als ausgezeichnet bewertet, ich empfehle ihn allen meinen Freundinnen und Freunden.“

Heimspiel im Sport
Mit Baseballspielen an Freitagabenden und der „Major League Soccer“ (MLS) ab 2022 wurde Apple rasch zu einem ernst zu nehmenden Akteur in der Sportübertragung. Besonders bedeutsam war der MLS-Deal: Der MLS Pass auf Apple TV wurde weltweit der einzige Ort, um Lionel Messi und Stars seiner Klasse für Teams wie Inter Miami in Aktion zu erleben. Eddy Cue, Apples SVP of Services, erläuterte die Strategie beim Autosport Business Exchange in New York im vergangenen Herbst: „Für Sportfans war es noch nie eine bessere Zeit, denn jeder Sport der Welt ist irgendwie abrufbar. Das Problem: Es ist oft schwer zu finden. Man muss mehrere Abonnements abschließen – und unterwegs wird es fast unmöglich. Wenn ich in London ein NFL-Spiel sehen will, muss ich mich irgendwie anmelden. Aber ich habe keine britische Kreditkarte oder Adresse. Wie löst man das?“
Cues Antwort: globale Rechte – einen ganzen Sport an einem Ort bündeln, wie Apple es mit der MLS getan hat. Allerdings räumt er schnell ein, wie schwierig es ist, bestehende und lukrative Übertragungsverträge in mehreren Territorien aufzulösen.
Alle 24 Formel-1-WM-Grands-Prix sind ab 2026 für die kommenden fünf Jahre in den USA exklusiv auf Apple TV zu sehen. Bestehende Vereinbarungen in anderen Ländern, darunter Sky Sports F1 im Vereinigten Königreich, bleiben davon unberührt.
Zum Start übernimmt Apple die bestehende Übertragung und den Kommentardienst von F1 TV Premium, mit der Option, künftig eigene Formate zu entwickeln. US-Fans können F1 TV damit nicht mehr separat abonnieren, doch Apple TV ist günstiger als die bislang verfügbare Option via „F1 TV Premium“ (das in Deutschland ohnehin nicht verfügbar ist).
Apple hat bestätigt, dass alle Streckensitzungen, das sogenannte Qualifying, Sprintrennen und die Grands Prix selbst übertragen werden, ohne zusätzliches Abonnement oder andere Kosten. Als weiterer Vorteil für US-Fans hat das Unternehmen angekündigt, dass alle freien Trainings sowie eine Auswahl an Rennen sogar kostenlos ohne Abo in der Apple-TV-App verfügbar sein werden.
Nur wenige Tage nach diesen Aussagen im Manhattan Car Club saß Cue auf einer Pressekonferenz beim Großen Preis der USA in Austin neben Formel-1-CEO Stefano Domenicali, den er seit vielen Jahren kennt: aus Domenicalis früherer Zeit als Ferrari-Teamchef. Gemeinsam gaben sie bekannt, dass Apple einen neuen Fünfjahresvertrag als exklusiver US-Übertragungspartner der Formel 1 abgeschlossen hat.
Zuvor hatte NBC rund 3,6 Millionen Euro pro Jahr gezahlt, bevor ESPN 2018 die Rechte übernahm und jährlich rund 72 Millionen Euro aufwendete. Mit dem wachsenden Erfolg der Formel 1 stieg der Preis im nächsten Rechtezyklus erneut: Apple überbot Mitbewerber mit geschätzt 136 Millionen Euro pro Jahr – ein Fünfjahresvertrag im Gesamtwert von über einer halben Milliarde Euro.
„Wir sind begeistert von den Wachstumsmöglichkeiten in den USA“, sagte Cue. „Die Formel 1 ist deutlich größer geworden, kann aber noch exponentiell wachsen. Es geht um mehr als nur Rennen, es ist Kultur. Fans lieben die Fahrenden und die Teamchefs. Es wird viel Spaß machen, und wir werden Innovation in die Übertragungen bringen. Wir freuen uns darauf, unseren Kundinnen und Kunden erstklassige und innovative Berichterstattung zu liefern, wie sie nur Apple bieten kann.“
Apple TV startete im November 2019 als Plattform für Eigenproduktionen und stieg 2022 in den Livesport ein. Den Anfang machte das „MLB Friday Night Baseball“: ein wöchentlicher Doppelspieltag im Rahmen eines Sieben-Jahres-Deals.
Noch im selben Jahr gab die „Major League Soccer“ (MLS) bekannt, dass Apple ab 2023 die weltweiten Streamingrechte erworben hatte und Apple TV damit exklusiven Zugang zu allen Spielen für zehn Jahre erhält – der zunächst als separater „MLS Season Pass“ gestartete Dienst wird ab der nächsten Saison ohne Aufpreis zugänglich sein.
Im Januar konnten Apple-Vision-Pro-Nutzende ein NBA-Basketballspiel der Los Angeles Lakers gegen die Milwaukee Bucks in Apple Immersive Video erleben, gefolgt von fünf weiteren Lakers-Spielen – quasi als ein Vorgeschmack darauf, wie sich die Zukunft der Sportübertragung anfühlen könnte.

Mit einem jüngeren, digitalaffinen und zunehmend weiblichen Publikum bewegt Apples Partnerschaft die Formel 1 weg vom traditionellen linearen Fernsehen. Bei der Ankündigung des Deals erklärte die Formel 1, Apples „Fähigkeit, über sein leistungsstarkes Ökosystem eine vielfältige Zuschauerschaft zu erreichen, biete eine bahnbrechende Gelegenheit, neue Fans zu gewinnen“ – der Sport werde über Apple News, Apple Maps, Apple Music und Apple Fitness+ „verstärkt“.
Da beide Marken eine hohe Kundenbindung genießen, ist die Formel 1 auch eine natürliche Ergänzung zu Apples technologiegetriebenem Ansatz. Der Sport erzeugt bereits enorme Mengen an Live-Daten: Telemetrie, Onboard-Kameras, Funk, Sektorzeiten, GPS-Tracking und Fahrzeugleistung, all das lässt sich zu einem immersiven Erlebnis bündeln. Ein Enthusiast hat sogar eine App für Apple Vision Pro entwickelt, in der sich all diese Daten gleichzeitig auf mehreren Bildschirmen anzeigen lassen.
Alle Formel-1-Fans profitieren von Apples Engagement — doch ob wir eines Tages alle auf Apple TV Rennen schauen werden, bleibt abzuwarten.
Auf die Frage nach einer globalen Ausweitung der Rechte zeigte sich die Formel 1 vorsichtig: Man wolle die bestehenden lukrativen Verträge nicht aufkündigen, darunter den Sky-Sports-Vertrag im Vereinigten Königreich, der bis 2029 läuft und umgerechnet um die 1,27 Milliarden Euro wert ist. Einzelne Länder könnten jedoch bald auch in den Genuss der Apple-Zusammenarbeit kommen, sobald bestimmte TV-Verträge auslaufen, die dann übernommen werden könnten.
„Wir sind nicht nur für fünf Jahre eingestiegen“, betonte Eddy Cue. „Wir tun es, weil wir glauben, dass es riesig werden kann – und wir wollen das noch viele Jahre fortsetzen.“
Eine neue Ära der Formel 1 in den USA begann mit dem Saisonstart in Melbourne, Australien, am Sonntag, dem 8. März. Mit dem Startschuss 2026 darf man Apples Präsenz auf Bildschirmen und Geräten spüren – während der Sport ungebremst in die Zukunft rast. Darüber hinaus darf man gespannt sein auf eine weitere Ankündigung seitens Apples: die Planung einer Fortsetzung von „F1: The Movie“.

Stefan beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Computern – angefangen beim „Brotkasten", dem C64, und Amiga 500, lange bevor Apple-Geräte seinen Alltag bestimmten. Der eigentliche Einstieg in die Mac-Welt führte über die Musikproduktion: Über die Magazine Keyboards, Keys und Beat führte ihn sein Weg schließlich zur Mac Life, deren Website er seit 2007 verantwortet. Seit 2023 ist er zudem Chefredakteur des gedruckten Magazins.
Besonders faszinieren ihn die Schnittstellen zwischen Technik und Kreativität – vom Mac als Werkzeug für Musik, Foto und Video hin zu neuen Apple-Technologien wie Vision Pro oder KI-Funktionen. Wenn Stefan nicht gerade neue Apple-Hardware testet, fotografiert er mit Vorliebe aus ungewöhnlichen Perspektiven, gerne per Drohne oder seiner Mittelformatkamera.
Neben der Redaktion ist er außerdem Host des Apple-Podcasts „Schleifenquadrat". Seine Begeisterung für Musik & Sounds begleitet ihn bis heute. Kein Wunder, denn Anfang der 2000er-Jahre etwa wirkte er unter anderem an Samples mit, die Teil von Logic Pro wurden.












